Wanderritt Donauried- und Riesalb - Reiten - Bayerisch-Schwaben

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Wanderritt Donauried- und Riesalb

(1) Reiten • Bayerisch-Schwaben
  • Rieskrater_Schafe
    / Rieskrater_Schafe
    Foto: Elke Ganser-Braun, WANDERREITEN RUND UMS RIES
  • Weiher_Thalmühle
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    Foto: Elke Ganser-Braun, WANDERREITEN RUND UMS RIES
  • Im_Ried_Weiher
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    Foto: Elke Ganser-Braun, WANDERREITEN RUND UMS RIES
Karte / Wanderritt Donauried- und Riesalb
200 400 600 800 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90
Wetter

4 Tage Wanderreiten durch die Auen der Donau und ins Nördlinger Ries mit Übernachtungsmöglichkeiten auf Wanderreitstationen.

Bayerisch-Schwaben: Beliebter Reitweg

mittel
96,2 km
20:45 Std
1039 m
1033 m
alle Details

Donauried nennt sich die Flusslandschaft entlang der Donau westlich von Donauwörth. Diese dünn besiedelte Landschaft ist geprägt durch die Weite der Donauebene mit ihren Wasserläufen, Auwäldern und zahlreichen Seen. Durch den Einschlag eines Meteoriten auf der Hochfläche zwischen der Schwäbischen und Fränkischen Alb entstand vor Jahrmillionen ein weitläufiger Krater – das Ries. Das erhalten gebliebene Teilstück dieser Albhochfäche wird Riesalb genannt.

Bei diesem Routenvorschlag als Zwei-Flügeltour über drei beteiligte Reitstationen wird für jeden Geschmack etwas geboten:

Schattige Wälder, weite Blicke über die Donauebene und die Fluren des Rieskraters, ein dichtes Netz an bereitbaren Feld- und Wiesenwege, die zum Traben und Galoppieren einladen und glitzernde Wasserflächen in den Auwäldern der Donau. Mit Badegelegenheiten an Baggerseen oder im Schmähinger Weiher. Vorzüglich zu Abend essen könnt ihr im Wasserschloss Kalteneck, Schwenningen und in der Altstadt von Nördlingen. Einen Besuch wert ist auch die Ruine Niederhaus aus der Stauferzeit.

In diesem Beispiel beginnen und enden wir mit der Reitstation 160 in Leiheim als Knotenpunkt. Natürlich ist auch jede der beiden anderen Stationen als Ausgangspunkt und Ziel geeignet

Autorentipp

Die Route kann auch in Reimlingen oder Schwenningen gestartet und beendet werden.

Unterkunftsmöglichkeit für Ross und Reiter:

Wanderreitstationen "Reiten zwischen Main und Donau"

- Station 121 Reimlingen und

- Station 160 Leiheim

- Station 148 in Schwenningen

outdooractive.com User
Autor
Elke Ganser-Braun
Aktualisierung: 28.05.2015

Schwierigkeit mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
620 m
404 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Streckentour
Etappentour
aussichtsreich
geologische Highlights
Geheimtipp

Start

WanderReitbetrieb Hof Kranichaue (485 m)
Koordinaten:
Geogr. 48.722802 N 10.530577 E
UTM 32U 612568 5397771

Ziel

WanderReitbetrien Hof Kranichaue

Wegbeschreibung

Tag 1: Leiheim – Schwenningen, 4 – 5 Reitstunden, 25 Kartenkilometer – hügeliges und flaches Gelände 

Nach kräftigem Frühstück frisch gestärkt verlasst ihr unsere Station in Leiheim entlang dem Körlesbach und reitet hinein in den Wald, der das malerische Kesseltal von der Donauebene trennt.

Im Frühjahr ist der Boden unserer lichten Laubwälder übersät mit Anemonen und Schlüsselblumen, im Hochsommer findet sich kühler Schatten, im Herbst färbt sich das Laub in prachtvoll flammenden Rottönen.

Der Weg neigt sich nach Süden stetig abwärts und ihr erreicht schon kurz nach dem Verlassen des Waldes die Unterliezheimer Mühle. Bald darauf kommt auch das Dorf Unterliezheim mit Kloster und St. Leonhard geweihter Kirche in Sicht, an der ihr direkt vorbei reitet.

Nun könnt ihr entscheiden, ob ihr im Schutz des Waldes weiter reiten, oder den Weg durch die Felder nehmen möchtet, wo ihr mehr traben und galoppieren könnt.

In diesem Beispiel durch die Felder, vorbei an Lutzingen über Oberglauheim, führt eure Strecke weiter durch die Weite des Donautales. Hier findet ihr kaum noch Schatten an heißen Sommertagen, aber ihr trefft herrliche Wege zum Reiten an. Eine Brücke bei Blindheim bringt euch sicher über die B 16. Von dort aus wendet ihr euch dem Naturschutzgebiet Apfelwörth mit seinen Auwäldern und kleinen Seen zu. Hier trefft ihr zum ersten Mal auf die Donau und einen See mit Badegelegenheit. Dem Flusslauf folgt ihr sodann bis Gremheim.

Wer mag, kann noch mit dem Pferd einen Abstecher an einen kleinen See mit Einstiegsmöglichkeit für Pferde machen. Aber Vorsicht – nur vorne an ist das Wasser seicht, weiter hinten fällt der Seegrund jäh ab!

Bald darauf habt ihr euer Abendquartier in den Feldern hinter Schwenningen erreicht. Die Riedmühl-Ranch ist in Einzelhoflage zwischen dem Ort und der Donau gelegen. Unser Geheimtipp: Im nahe gelegenen Wasserschloss Kalteneck in historischem Ambiente zu Abend essen. Gerne sorgen aber auch die Stationsleiter Birgit und Gerd mit einer warmen Mahlzeit für euch. Sprecht sie einfach bei der Buchung auf eure Wünsche an.

Tag 2: Schwenningen – Leiheim, 5 – 6 Reitstunden, 26 Kartenkilometer – zunächst sehr ebenes, später hügeliges Gelände

Gut versorgt und ausgeruht brecht ihr am nächsten Morgen wieder auf Richtung Leiheim. Zunächst jedoch stattet ihr der Donau einen Besuch ab und folgt ihrem Lauf ab der Staustufe Schwenningen. Direkt am Ufer entlang führt ein wunderschöner Weg, wo euch selten ein Mensch begegnen wird. Umso besser könnt ihr beim Reiten Wasservögel beobachten und seht die Spuren der Biber, die hier leben.

Auf Höhe der Gemeinde Tapfheim wendet ihr euch wieder nach Norden. An einem Badesee ist Gelegenheit für eine erste Pause, bevor ihr innerorts von Tapfheim die B 16 überqueren und später steil bergauf die Albhöhe ersteigen könnt. Von hier genießt nochmals einen herrlichen Blick übers Donauried, denn dann verschluckt euch der Wald ...

Lange Zeit einem Höhenrücken folgend, könnt ihr nun die Pferde ruhig und gleichmässig traben lassen oder im Schritt in Ruhe euren Gedanken nachhängen. Vor Oberliezheim gibt euch der Wald erst wieder frei, wo ihr an einem Marienbildstock ein nettes Plätzchen für eine weitere Rast findet.

Immer wieder bergab und bergauf geht es schließlich weiter, durch Oberliezheim hindurch und wieder in den Wald hinein. Nach etwa einer Stunde ist erneut ein Waldrand erreicht, mit schönem Blick auf Diemantstein, den Michelsberg und über das Kesseltal nähert ihr euch Hof Kranichaue, eurem Knotenpunkt und heutigem Nachtquartier.

Das Abendessen ist schon für euch vorbereitet und die Pferde dürfen auf die Koppel.

Tag 3: Leiheim - Reimlingen, 4 – 6 Reitstunden, 26 Kartenkilometer - hügeliges Gelände 

Heute brecht ihr nach dem Frühstück auf ins Ries. Durch die Wälder des Riesrandes steuert ihr Forheim an, wo ihr an einem idyllischen Naturgrillplatz am Ausgang des Kartäusertales eine erste Pause einlegen könnt. Dann folgt ihr einer stillen einspurigen Teerstrasse, die entlang dem Zaun eines Schwarzwildgeheges auf die Ortschaft Schweindorf zu führt. Da ihr das Wildgehege zu umgehen habt, könnt ihr erst dort wieder in den Wald einbiegen. Mitten im weitläufigen Wald finden ihr leicht den Weg zur Hohlensteinhöhle, deren hohe Öffnung schräg abwärts tief in die Erde führt. Nehmt eine Taschenlampe mit, dann könnt ihr sie gut zu Fuß besichtigen während sich die Pferde an Bäume gebunden ein wenig ausruhen dürfen.

Von der Hohlensteinhöhle aus wendet ihr euch der Thalmühle bei Ederheim zu, wo euch und eure Pferde ein wunderschöner Fischweiher unterhalb von wachholderbewachsenen, felsigen Steilhängen zur Rast einlädt. Wer lieber einkehren möchte, macht einen Abstecher zum nahe gelegenen Biergarten am Jagdhaus Alte Bürg.

Nach geruhsamer Pause ersteigt ihr die Jurahöhen des inneren Rieskraterringes. Von hier aus seht ihr den 80 m hohen Kirchturm von Nördlingen, der von den Einheimischen liebevoll „Daniel“ genannt wird. Er ist erbaut aus Suevit-Gestein, welches durch die die Gesteinschmelze bei den enorm hohen Temperaturen des Meteoriteneinschlages entstanden ist.

Am frühen Abend trefft ihr in Reimlingen an der Reit- und Fahranlage Adlerberg ein, wo euch Conny und Wolfgang Funk schon erwarten. Zum Abendessen ist die Gastronomie in Nördlingen eine echte Empfehlung. Oder ihr lasst euch vom Pizzaservice ein Essen in eure Ferienwohnung bringen und macht es euch dort gemütlich.

Tag 4: Reimlingen - Leiheim. 4 - 5 Reitstunden, 21 Kartenkilometer - hügeliges Gelände

Auch heute wartet nach ausgiebigem Frühstück wieder ein herrlicher Reittag auf euch.

Vorüber am Deutsch-ordensschloss und dem Kloster verlasst ihr Reimlingen und reitet vorbei am Schmähinger Weiher nach Südwesten auf den Albuch zu, einer Anhöhe, an deren Hängen im 30-jährigen Krieg eine blutige Schlacht tobte. Ein Gedenkstein erinnert heute noch an ihre Opfer. Hier bitte auf den Wegen bleiben, um die empfindliche Pflanzenwelt zu schützen.

Friedvoll und still liegt auf der anderen Talseite die Burgruine Niederhaus vor euch. Ein Besuch dieser Burgruine lohnt sich, sie ist wirklich sehenswert. Im Tal des Forellenbaches zu Füssen der Burgruine gibt es Gras und Wasser für die Pferde, die im Schatten der Bäume angebunden gerne auf euch warten werden. Nach Rast und Burgerkundung steht nun die Überwindung des Ries-Kraterrandes an. Vorbei am Waldrand und dem Naturschutzgebiet Ganzenberg reiten ihr weiter und umgeht, auf der Talsohle dem Waldrand Richtung Hohenaltheim folgend, die höchste Erhebung des Riesrandes. Bevor ihr bergauf in den Wald reitet, könnt ihr bei klarer Sicht in der Ferne die Umrisse des Hesselberges in Fränkischen Seenland erblicken.

Dann taucht ihr in den Schatten des Waldes ein. Stetig bergauf reitet ihr nun weiter, bis ihr auf der Höhe den Waldrand mit Blick auf Bollstadt erreicht. Weiter Richtung Süden geht euer Ritt, immer dem offenen Gelände zwischen zwei Waldstücken folgend. Kurz reitet ihr noch einmal in den Wald hinein, um ihn bald darauf in Richtung Oberringingen zu verlassen. Durch Felder und Wiesen zieht ihr nun vorbei an der Ortschaft Oberringingen und durch Unterringingen hindurch, dann habt ihr den Knotenpunkt eurer Tour, Reitstation 160 in Leiheim, wieder erreicht.

Anfahrt:


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Blatt 16 des Schwäbischen Albvereins / Nördlingen Donauwörth / 1 : 35.000
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outdooractive.com User
Community
10.02.2014
Hallo Elke, Deine Bilder und Deine Beschreibung haben mir so gut gefallen, dass ich Deine Tour zur Top-Tour gemacht habe. Weiter so! Jörn aus der outdooractive.com-Redaktion
Bewertung
Gemacht am
10.02.2014

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit mittel
Strecke 96,2 km
Dauer 20:45 Std
Aufstieg 1039 m
Abstieg 1033 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich

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