Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer Forst - Radtour - Saale-Unstrut-Region

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Radtour

Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer Forst

(1) Radtour • Saale-Unstrut-Region
  • Schloss Droyßig
    / Schloss Droyßig
    Foto: Yvett Schäfer, TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Ossig Fledermausquartier
    / Ossig Fledermausquartier
    Foto: TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Herrmannschacht 1
    / Herrmannschacht 1
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Ofenmuseum
    / Ofenmuseum
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Trebnitzer Straußen und Beerenhof
    / Trebnitzer Straußen und Beerenhof
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Trebnitzer Straußen und Beerenhof
    / Trebnitzer Straußen und Beerenhof
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Radfahrer und Landschaft
    / Radfahrer und Landschaft
    Foto: naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Sitzgruppe bei Obersiedel
    / Sitzgruppe bei Obersiedel
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Cafe Capra auf dem Ziegenhof in Schleckweda
    / Cafe Capra auf dem Ziegenhof in Schleckweda
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Hofladen von Schleckweda
    / Hofladen von Schleckweda
    Foto: naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Beschilderung der Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer Forst
    / Beschilderung der Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer Forst
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Katersdobersdorf
    / Katersdobersdorf
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Reste der Kempe Breitenbach
    / Reste der Kempe Breitenbach
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Landgasthof
    / Landgasthof "Zur Kempe"
    Foto: naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Herberge auf der Haynsburg
    / Herberge auf der Haynsburg
    Foto: naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Droyßiger-Zeitzer Forst
    / Droyßiger-Zeitzer Forst
    Foto: TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Schutzhütte
    / Schutzhütte
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • /
    Foto: TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Herrmannschacht
    / Herrmannschacht
    Foto: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V., TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
  • Ziegenweide
    / Ziegenweide
    Foto: TV Saale Unstrut / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Karte / Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer Forst
0 150 300 450 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Wetter

Im Osten des Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, wird besonders deutlich, wie die Geologie im Untergrund eine Kultur-landschaft prägt. Der Geopfad „Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer-Forst“ spannt einen zeitlichen Bogen zwischen „Guter alter Zeit“, Industrialisierung und Gegenwart.

Saale-Unstrut-Region: Beliebte Radrunde

schwer
45,1 km
12:00 Std
532 m
535 m
Der Geopfad „Kulturlandschaft Droyßiger-Zeitzer-Forst“ ist ein Rundweg entlang der Elster-Route. Im Osten des Geo-Naturpark Saale-Unstrut Triasland, führt dieser über 50 km Nebenstrecken, ab Droyßig über Ossig und Zeitz zu­rück. Empfohlen als Radtour oder zweitägige Wanderung.

Zugrunde liegt die Vielfältigkeit der Landschaft, deren Nutzbarkeit gebunden ist an die Geologie des Untergrundes. Im Mittelpunkt stehen die regionalen Ressourcen und die sich daraus ergebende landschaftliche Prägungen. Gilt ein Wald als Natur, so ist er doch künstlich angelegt und Bestandteil der Kulturlandschaft. 15 illustrierte und textlich unterlegte Tafeln geben exemplarisch Einblicke in formende Prozesse.

Vielfältig sind die Bezüge zwischen Natur und Kultur. Die südlichen Hochflächen und engen Täler sind an den Buntsandstein (Trias) gebunden, landwirtschaftlich geprägt, mit naturnahen Flächen und mittelalterlichen Strukturen. Im Norden geht die Landschaft ins tertiäre Weißelster-Becken über. Dessen Kohlevorkommen, verbunden mit Bergbau und Industrialisierung, haben die Region nachhaltig verän­dert. So spannt der Geopfad einen zeitlichen Bogen zwischen „guter alter Zeit“, Industrialisierung und Gegenwart. Mit der Renaturierung der Bergbauflächen wird ein Ausblick auf die künftige Landschaftsentwicklung gegeben. Die jüngste Geschichte offenbart die stete Veränderung und den Wert der Landschaft als Kulturgut und Ressource.

outdooractive.com User
Autor
Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" e.V.
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
281 m
153 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Saale-Unstrut-Tourismus  

Start

Schloss Droyßig (236 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.042480 N 12.029610 E
UTM
33U 291778 5658747

Ziel

Schloss Droyßig

Wegbeschreibung

Erste Etappe Droyßig – Röden

 

Droyßig

Einstieg

Droyßig ist bekannt durch seine aus dem 13. Jh. stammende Burganlage. Diese wurde als Reichsburg errichtet und im 17. Jh. zum Schloss und zur Wohnanlage umgebaut.

Zur Gesamtanlage gehören die Schlosskirche, der Schlosspark und das Bärengehege. In den sanierten Teilen des Schlosses befinden sich die Bibliothek, das Heimatmuseum, das Schlossrestaurant und eine Touristinformation. Das Schloss ist eine kulturelle Erlebnis- und Begegnungsstätte. Im Schlosspark steht die erste Tafel   „Der Einstieg“.

Quarzit

Südlich von Droyßig erstreckt sich ein langgezogenes Waldstück bis zur Weißen Elster. Rechts und links der Fahrwege und Schneisen ist der Boden unnatürlich strukturiert. Der Grund dafür sind große Blöcke aus sogenannten Tertiär- oder Braunkohlen-Quarzit. Hier liegt der Tertiär direkt auf dem Buntsandstein.

Obersiedel

 Eine Nebenetappe des Kulturlehrpfades, führt in den kleinen Ort Obersiedel.

Steinbruch Obersiedel

Ausgerichtet an der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung der Flächen, hat sich im Droyßiger-Zeitzer Forst eine mittelalterlich angelegte Dorfstruktur erhalten.

Imposante Gebäude, sind direkt am Steinbruchgelände Obersiedel errichtet. Traditionelle Materialien waren Holz, Lehm und Naturstein.

Nach Besichtigung des Ortes und Steinbuches führt der Wegeverlauf des Kulturlehrpfades zurück zur beschilderten Wegekreuzung und weiter in Richtung Pötewitz.

Weißenborner Grund

Die reizvoll strukturierte Landschaft mit Tälern, sanften und steilen Hängen des Droyßiger- Zeitzer Forst ist eine junge Bildung. Bis vor 5 Mio. Jahren war das Relief ausgeglichen und die Landschaft mit Fließgewässern nivelliert. Diese hatten über Jahrmillionen Erhebungen abgetragen und Niederungen aufgefüllt. Diese alte Landoberfläche entspricht den planen Hochlagen rechts und links der Weißen Elster.

Pötewitz

Historischer Elsterfloßgraben

Aus dem verbindenden Floßgraben (1578-1587 Pötewitz bis zur Saale bei Merseburg) entwickelte sich über die Jahrhunderte ein Netz mit Seitenstrecken und Abschlägen, unter anderem bis nach Leipzig (1610). Bei Einstellung der Flößerei 1864 verbanden 93km Kunstgräben 7 Gewässer. Den Verlauf des Floßgrabens kann man am Besten besichtigen, wenn man seinem Verlauf entlang der Straße Crossen-Zeitz folgt.

Die Wassermühle Wetterzeube ist direkt am Floßgraben errichtet worden.

Wetterzeube

Perm/Triasgrenze

Im Steinbruch von Wetterzeube wurde Kalk (Plattendolomit) gewonnen. Im Droyßiger-Zeitzer Forst eine der wenigen Möglichkeiten, den wichtigen Baustoff zu erlangen. Es handelt sich um die letzte Hinterlassenschaft des verlandenden Zechsteinmeers in dieser Region. Auf die hellen Karbonate folgen rotgefärbte, feinkörnige Ablagerungen, deren Ton-, Silt- und Sandsteine in den Buntsandstein überleiten.

Die Besonderheit des Geotops liegt darin, dass dieses Profil die Grenze zwischen Perm (Zechstein) und Trias (Buntsandstein) erschließt und damit den Wechsel vom Paläozoikum ins Mesozoikums.

Schleckweda

In einem denkmalgeschützten Vierseitenhof aus dem 19. Jh. wird allerfeinster Ziegenkäse in handwerklicher Tradition hergestellt und im Hofladen angeboten. Auf dem Ziegenhof Schleckweda mit Cafe Capra verwöhnen Astrid und Igor Blume, ihre Gäste mit den hofeigenen Spezialitäten und regionalen Wein.

Gut gestärkt kann die Tour somit fortgesetzt werden.

Die Route führt an der Johannesmühle vorbei, nach Katersdobersdorf.

Dort gibt es ein interessantes naturbelassenes Bachbett. Sandsteine bilden teilweise die Bachsohle mit nur geringen Sedimentrestauflagen.

Buntsandsteinwüste

Südlich von Droyßig und Zeitz prägen Gesteine des Unteren und Mittleren Buntsandsteins eine Landschaft mit steilen Trockentälern und ebenen Hochflächen. An den Hängen teils mächtig, fällt die Lößbedeckung in exponierter Lage gering aus. Im Resultat sind hier trockene, sandige Böden entwickelt, worin der Waldreichtum der Region begründet liegt.

Haynsburg

Der Ort Haynsburg ist von zahlreichen auflässigen Sandsteinbrüchen umgeben. An der Kante der Hochflächen fallen die Hänge steil zur Weißen Elster hin ab. Die Haynsburg liegt auf einem Bergsporn. Auf drei Seiten fallen die Hänge ab. Dominierend ist der wuchtige Bergfried. Die Anlage lässt erkennen, wie „steinreich“ Haynsburg ist. Zusammen mit vergleichbaren Anlagen (Kempe Breitenbach) diente sie im 11./12. Jh. der Grenzsicherung.

Die Haynsburg wurde 1185 erstmals urkundlich erwähnt. Über mehrere Besitzerwechsel gelangte die Haynsburg 1305 in den Besitz Zeitzer Bischöfe, einschließlich des umgebenen Waldes (Hayn). Im Burgkomplex befinden sich die Burgschänke mit Pension, Kegelbahn und Reiterhof. Die rustikale Burgromantik kann man beim Besuch der Burgschänke erleben.

Heimatmuseum, Turmbesteigung, Führungen durch das Burggelände, zum Wetterkreuz und Freidenkerfriedhof sind auf Anfrage möglich.

Breitenbach

In Breitenbach befinden sich die Reste der Reichsburg und Kempe.

Die um 1130 zuerst als Jagdhaus errichtete Reichsburg, war Teil einer mächtigen Wallanlage. Sie gehörte mit anderen Burgen zu einem Kreis mehrerer Befestigungen zum Schutz der Kaiserpfalz inmitten des kaiserlichen Bannforstes.

1260/70 zerstörte ein Brand die Burg. Daraufhin wurde aus den übrigen Steinen ein kleiner Neubau, ein Wohnturm, direkt nebenan errichtet, die sogenannte Kempe. Heute stehen dort nur noch Reste der Nord und Westwand.

Eine kleine Landgaststätte in Breitenbach mit Namen „Zur Kempe“ lädt zum verweilen ein.

Die Landgaststätte ist gleichzeitig der Treffpunkt für geführte Wanderungen, um das Gebiet der Burgen und dem anliegenden geologischen Naturlehrpfad.

Mit Voranmeldung jederzeit möglich. Droyßiger-Zeitzer Forst

Tertiäre Flüsse

Um Ossig fallen stark verwachsene, teils verfüllte Entnahmestellen auf. Ziel waren und sind Kieslager (Ton, im nahen Thüringen). Diese Relikte eines alten Flusssystems lagern auf den Hochflächen, abgesetzt, lange vor dem Einschneiden der Elster und ihrer Zuflüsse. Steigt man von Ossig nach Nordosten zur Hochfläche auf, geht es am Hang durch typische Eichen-Buchen-Hochwälder. Zur Hangkante hin treten inselartige, junge Bestände, z.B. mit Kiefern in den Vordergrund. Diese zeichnen kleine Gruben nach, in denen tertiäre Kiese und Sande gewonnen wurden. Erreicht man die Äcker, zeigt sich deren Besonderheit. Zu 99% aus hellem Quarz bestehend, wirken diese entlang der Wege, nach der Ernte auch auf den Flächen fast weiß.

Ossig verlassend in Richtung Droßdorf, und kurz vor dem Ortsausgang, befindet sich an der linken Böschung ein Sandsteinaufschluss. 

Ca. 800m vom Ortsausgang entfernt ist auf der linken Straßenseite ein Geotop. Die im Sandstein vorhandene Höhlenform ist gleichzeitig ein geschütztes Fledermausquartier.

Rippicha

Eine Holländermühle liegt im Ortsteil Rippicha und es handelt sich um eine gemauerte, konische Turmwindmühle ohne Flügelkreuz. Die mühlentechnische Einrichtung ist teilweise noch erhalten. Die Mühle wird als Museum für bäuerliches Volksgut genutzt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Rippichaer Kirche mit einem markanten sechseckigen Kirchturm.

Die letzte Station der ersten Etappe ist Rippicha. Jeder Wanderer kann entscheiden, ob er die Tour hier fortsetzt oder vorerst beendet. Ca. 25km Weg sind gewandert worden.

 

2. Etappe Röden- Droyßig

Röden

Kuhndorftal

Das Kuhndorftal in der Nähe von Röden ist ein typisches Kerbtal. In diesem Bereich als Kerbsohlental entwickelt, mit einer schmalen Aue und mäandrierendem, baumbestandenen Bachlauf, südlich der Kuhndorfquelle. In Richtung Kuhndorf befinden sich mehrere ehemalige Steinbrüche.

Zu Anfang des Tals findet sich ein enormes, aus Sandstein errichtetes Tonnengewölbe, welches wahrscheinlich mit der Ortschaft Röden in Verbindung steht.

Von Röden aus führt der Wegeverlauf erst einmal nach Rippichtal zurück.

Die nächsten Orte heißen Golben und Großosida. Der Kulturlehrpfad geht in nördlicher Richtung weiter.

Eislandschaft

Vor 2,6 Mio. Jahren begann das Quartär, charakterisiert durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten. Überfuhren die Gletscher der Elster-Kaltzeit (vor 475-370 000 Jahren) die Region bis an die Mittelgebirge, stoppten die der Saalekaltzeit (350- 130 000 Jahren) im Gebiet des Droyßiger-Zeitzer Forst. Der letzte große Vorstoß in der Weichselkaltzeit (115- 10 000 Jahren) reichte bis südlich Berlin. Dazwischen finden sich kurze Phasen mit einem Klima, sogar trockener und wärmer als heute.

Zeitz

Tertiäre Nordsee

Das „Weißelsterbecken“ wird durch tertiäre Ablagerungen charakterisiert. Am Rand des Beckens, so bei Zeitz, tritt Kohle natürlich zu Tage. Hier begann Mitte des 19. Jh. die bis heute andauernde Gewinnung, in deren Historie die Brikettfabrick Herrmannschacht tiefe Einblicke gewährt. Die Braunkohle ist flächig in mehreren Flözen im Untergrund verbreitet. Untergliedert und überdeckt durch andere Sedimente, macht die Menge einen Abbau rentabel.

Herrmannschacht

Die Braunkohlenindustrie ist ein Stück gelebte Geschichte dieser Region. Ein Erlebnis der ganz anderen Art bietet der Verein ''Mitteldeutsche Umwelt- und Technikpark'' e. V. "Industrietours". Während der Führung durch die mitteldeutsche Industrielandschaft werden Strukturwandel und die Geschichte der Industrialisierung Mitteldeutschlands verdeutlicht. Die 1889 erbaute Brikettfabrik "Herrmannschacht" ist die älteste erhaltene Brikettfabrik der Welt mit einem Maschinen- und Aggregatbestand von 1873 zur Veredelung von Braunkohle.

Zeitz ist auch kulturell sehr attraktiv. Es lohnt sich die Stadt etwas näher zu betrachten.

Sehenswürdigkeiten 

Michaeliskirche, Rathaus Zeitz, Dom St. Peter und Paul, Schloß Moritzburg, Schlosspark Moritzburg, Unterirdisches ZeitzWeingut Vinothek & Weinstube Saale-Unstrut, Trebnitzer Beeren- & Straußenhof 

Wer jetzt noch gut zu Fuß ist, setzt die Wanderung fort.

Die nächsten Ortschaften sind Grana, Näthern und Groitzschen.

Moderner Elsterfloßgraben

Der Elsterfloßgraben ist ein technisches Kulturdenkmal. Noch heute auf langen Strecken erhalten, ist die wirtschaftshistorische Bedeutung weitgehend in Vergessenheit geraten. Der Förderverein Elsterfloßgraben hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Denkmal zu bewahren. Über den Erhalt des kulturellen und historischen Erbes hinaus, ist mit der Wiederbespannung des Floßgrabens die durchgängige Wasserführung ein erklärtes Ziel. So soll in der stark überprägten Region ein verbindendes Element entstehen, das Natur- mit Denkmalschutz vereint und naturnahe Erholung bietet.

Groitzschen

Der Ort liegt am Kretschauer See und ist ein touristisches Highlight der Tour.

Bergbaulandschaft

Nördlich Droyßig -Zeitz verändert sich die Region zu einer sanft geschwungenen, ausgeglichenen Landschaft. Der Kretzschauer See ist eine renaturierte Bergbaufläche. Es handelt sich um ein Restloch des Kohleabbaus.

Kretzschau am See

Bekannt ist die Gemeinde Kretschau durch ihr Naherholungsgebiet mit Badesee in der Dorflage. Unmittelbar am See liegt der Zeltplatz, ein Bungalowdorf und die Burgenland Jugendherberge.

Gladitz

Ein saniertes Rittergut wird heute als Vereins- und Bürgerhaus vielfältig genutzt. Das sehenswerte Heimatmuseum kann besichtigt werden. Die Kirche ist ein 1888 geweihter Neubau, die durch ihre weiträumige Freitreppe beeindruckt. Bemerkenswert sind der Taufstein und die steinerne Kanzel.

Tertiäre Küste

Das „Weißelsterbecken“ wird von tertiären Ablagerungen geprägt. Schneidet sich die Weiße Elster südlich von Zeitz noch ein enges Tal durch eine Buntsandsteinhochfläche, verändert sich die Landschaft nordwärts. Der massive Buntsandstein taucht in den Untergrund ab und wird vom mächtigen Tertiär überlagert. Infolge der dominierenden Lockersedimente (Sand, Ton/Braunkohle) wirkt die Landschaft flach und ausgeglichen.

„Tertiäre Küste“ ist die letzte von insgesamt 15 geologischen Lehrtafeln Rund um den Kulturlehrpfad Droyßiger- Zeitzer Forst, mit Standort in Gladitz.

Es folgen nun noch die Orte Hollsteitz und Questnitz.

Die Runde schließt sich in Droyßig am Ausgangspunk „Einstieg“.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus 

Anfahrt

aus Naumburg  kommend B87 dann abbiegen auf die B180 am Abzweig Droyßig abbiegen 

von Zeitz kommend auf der B180, am Abzweig Droyßig abbiegen

Parken

Parkplatz vorm Schloss Droyßig an der Information Droyßig

oder Parkplatz der Verbandsgemeinde Droyßig-Zeitzer Forst, Zeitzer Str. 15

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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- Natura
28.11.2014
Die Route ist nicht ausgeschildert-nur markiert mit G oder Geopfad; teilweise falsch und lückenhaft. Ohne GPS oder Ausdruck der Karte kaum zu finden. Landschaftlich sehr interessant.
Gemacht am
11.09.2014

- Natura
24.11.2011
Die Route ist interessanter und leichter, als beschrieben. Man sollte unbedingt ein Trekkingrad benutzen. Weitere Hinweise zur Tour: s. Link: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=xhlptcpnfwdkkyne&mapType=mapnik
Gemacht am
21.11.2011

- Natura
24.11.2011
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
45,1 km
Dauer
12:00 Std
Aufstieg
532 m
Abstieg
535 m
Streckentour Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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