Frankenstraße und E3: Dresdner Umland und Osterzgebirge von Coswig nach Neuhausen - Mountainbike - Sächsisches Elbland

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Mountainbike

Frankenstraße und E3: Dresdner Umland und Osterzgebirge von Coswig nach Neuhausen

Mountainbike • Sächsisches Elbland
  • Elbfähre in Coswig (Aug. 2015)
    / Elbfähre in Coswig (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Elbe bei Coswig (Aug. 2015)
    / Elbe bei Coswig (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Wegweiser ins Saubachtal (Aug. 2015)
    / Wegweiser ins Saubachtal (Aug. 2015)
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  • Wilde Sau (Aug. 2015)
    / Wilde Sau (Aug. 2015)
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  • im Saubachtal (Aug. 2015)
    / im Saubachtal (Aug. 2015)
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  • in der Wilsdruffer Jakobikirche (Aug. 2015)
    / in der Wilsdruffer Jakobikirche (Aug. 2015)
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  • Grumbacher Kirche (Aug. 2015)
    / Grumbacher Kirche (Aug. 2015)
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  • Weg nahe Grumbach (Aug. 2015)
    / Weg nahe Grumbach (Aug. 2015)
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  • Wegweiser in Fördergersdorf (Aug. 2015)
    / Wegweiser in Fördergersdorf (Aug. 2015)
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  • Wegweiser in Hintergersdorf (Aug. 2015)
    / Wegweiser in Hintergersdorf (Aug. 2015)
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  • Sekundenweg nahe Tharandt (Aug. 2015)
    / Sekundenweg nahe Tharandt (Aug. 2015)
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  • Wegweiser in Edle Krone (Aug. 2015)
    / Wegweiser in Edle Krone (Aug. 2015)
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  • Weißeritztal nahe Dorfhain (Aug. 2015)
    / Weißeritztal nahe Dorfhain (Aug. 2015)
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  • Staumauer Klingenberg (Aug. 2015)
    / Staumauer Klingenberg (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Pfad zur Talsperre Klingenberg (Aug. 2015)
    / Pfad zur Talsperre Klingenberg (Aug. 2015)
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  • Staumauer Klingenberg (Aug. 2015)
    / Staumauer Klingenberg (Aug. 2015)
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  • Wilde Weißeritz (Aug. 2015)
    / Wilde Weißeritz (Aug. 2015)
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  • Wegweiser nahe Lehnmühle (Aug. 2015)
    / Wegweiser nahe Lehnmühle (Aug. 2015)
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  • Wilde Weißeritz oberhalb Talsperre Lehnmühle (Aug. 2015)
    / Wilde Weißeritz oberhalb Talsperre Lehnmühle (Aug. 2015)
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  • Wegweiser am Reitsteig (Aug. 2015)
    / Wegweiser am Reitsteig (Aug. 2015)
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  • Gimmlitztal (Aug. 2015)
    / Gimmlitztal (Aug. 2015)
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  • Weicheltmühle (Aug. 2015)
    / Weicheltmühle (Aug. 2015)
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  • Wegweiser am Krötenbachweg (Aug. 2015)
    / Wegweiser am Krötenbachweg (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Wegweiser an der Kalkstraße (Aug. 2015)
    / Wegweiser an der Kalkstraße (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Wegweiser in Nassau (Juli 2011)
    / Wegweiser in Nassau (Juli 2011)
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  • Wegweiser Sechser-Stern (Aug. 2015)
    / Wegweiser Sechser-Stern (Aug. 2015)
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  • Welskittelweg (Aug. 2015)
    / Welskittelweg (Aug. 2015)
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  • E3-Markierung auf dem Proßweg (Aug. 2015)
    / E3-Markierung auf dem Proßweg (Aug. 2015)
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  • Clausnitzer Hütte (Aug. 2015)
    / Clausnitzer Hütte (Aug. 2015)
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  • Weg nahe Sayda (Aug. 2015)
    / Weg nahe Sayda (Aug. 2015)
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  • Schwartenberg (Aug. 2015)
    / Schwartenberg (Aug. 2015)
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  • Blick auf Neuhausen (Aug. 2015)
    / Blick auf Neuhausen (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
Karte / Frankenstraße und E3: Dresdner Umland und Osterzgebirge von Coswig nach Neuhausen
200 400 600 800 1000 m km 10 20 30 40 50 60 70 80
Wetter

Mit dem Rad auf den Spuren von Jakobspilgern und über alte Handelswege von Elsterwerda westwärts bis in die Eifel.

Sächsisches Elbland: Aussichtsreiche Mountainbike-Tour

schwer
81,9km
8:15
1.502 m
1.028 m
alle Details
An der Elbe brechen wir auf und folgen der Variante des sächsischen Jakobsweges bis nahe Tharandt. Nun folgen wir dem Weißeritztalweg hinauf auf den Kamm des Osterzgebirges, wo wir den Europäischen Fernwanderweg E3 erreichen und diesem ab sofort westwärts folgen.

Autorentipp

Elbe, Saubachtal, Neudeckmühle, Schlossmühle, Lehmannmühle, Wilsdruff (Nikolaikirche, Jakobikirche), Tharandt (Schloss, Burgruine), Tal der Wilden Weißeritz, Barthmühle, Winkelmühle, Waldschänke, Talsperre Klingenberg, Röthenbacher Mühle, Hartmannsdorfer Schweiz, Talsperre Lehnmühle, Gimmlitztal, Weicheltmühle, Alte Salzstraße, Neuhausen (Nußknackermuseum, Schloss Purschenstein), Schwartenberg.

Es gibt unterwegs Versorgungsmöglichkeiten in Coswig, in der Neudeckmühle, in Wilsdruff, Grumbach, Hartha, Tharandt, Dorfhain, in der Waldschänke, Weicheltmühle, in Nassau, Rechenberg-Bienenmühle, in der Kreuztanne und in Neuhausen.

In Neuhausen gibt es Hotels, Gasthäuser und Pensionen zum Übernachten.

outdooractive.com User
Autor
Dirk Neubauer
Aktualisierung: 26.09.2015

Schwierigkeit schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
759 m
99 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Streckentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights

Sicherheitshinweise

Der Weg ist auf etwa 40 km befestigt. Die restlichen 40 km sind unbefestigte Wald, Ufer- und Feldwege bzw. Pfade, teilweise sehr matschig und zerfahren. Manche Abfahrten sind heftig und es ist nicht peinlich, sein Rad auch einmal bergab zu schieben.

Ausrüstung

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

Start

Coswig (Elbe), Bahnhof (107 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.123687 N 13.579446 E
UTM 33U 400587 5664539

Ziel

Neuhausen, Schloss Purschenstein

Wegbeschreibung

Ich starte auf dem Sächsischen Jakobsweg am Coswiger Bahnhof. Es geht unter der Bahn hindurch und dann durch die ruhigen Straßen hinunter zur Elbfähre. Beidseitig verläuft hier der Elbradweg, so dass die Fähre immer gut zu tun hat. Mein Zugticket gilt auch noch für die Fähre. Auf der anderen Seite fahre ich hinauf zur B 6. Constappel heißt der Ort, ich quere die Bundesstraße und folge der Straße durch den Ort. An einer Kreuzung nach dem Sportplatz halte ich mich in die kleine Straße geradeaus Richtung Hartha. Dann nach ein paar Kuhställen biegt die Straße leicht rechts und führt steil bergauf. Ein Wegweiser lädt mich aber zuvor auf einen Feldweg linkerhand ein Richtung Neudeckmühle, zusätzlich zur Jakobsmuschel ist mit einem grünen Balken markiert. Der Weg führt mich ins offene Tal des Wilden Saubaches. Diesen überquere ich auch gleich auf einer kleinen Brücke. Danach führt der Weg über die Wiesen und letztlich zum Waldrand linkerhand des Tales.

Ein gut fahrbarer Weg führt nun anfangs leicht bergauf durch den angenehm kühlen Wald. Rechterhand fließt der Saubach seinem Namen gerecht wild in seinem steinigen Bett. Der Weg ist urig und steigt nun auch mal steiler auf und ab, hin und wieder ist absteigen angesagt aufgrund des steinigen Verlaufs. Dies ist ein wirklich interessanter Abschnitt. Ich quere irgendwann den Saubach, weitere Wanderwege kommen hinzu und dann stehe ich vor der Neudeckmühle. So früh am Morgen ist die Gastwirtschaft hier natürlich noch geschlossen. Ich fahre nun auf der Straße, die vom Hof der Mühle kommt und weiter am Saubach entlang führt. Es wird teilweise etwas steiler.

An der folgenden Schloßmühle verlasse ich steil abwärts die Straße, quere wegen Renovierungsarbeiten auf einer Behelfsbrücke den Saubach und folge einem kleinen Weg bis zur Lehmannmühle. Hier wird der Saubach nun immer öfter angestaut. Letztlich gelange ich auf eine Straße, mit der ich am Rande des Ortes Klipphausen entlang fahre. Dann geht es noch eine ganze Weile am Bach entlang und bei der Regermühle komme ich entlang einer Kläranlage zu einer Straße, mit der ich die A 4 unterquere, welche bereits weithin zu vernehmen war.

Ich gelange an eine stark befahrene Straße, folge dieser kurz rechts und dann geht es links langsam nach Wilsdruff hinein. Ich überquere noch die Umgehungsstraße und fahre dann direkt durch bis zur Nikolaikirche und zum Marktplatz, auf dem wieder eine sächsische Postmeilensäule steht. Immer wieder begegne ich in Sachsen diesen Zeugnissen des einstmals so vorbildlich entwickelten sächsischen Post- und Handelswesens. Ich halte mich nun links und erreiche nach einer Weile bergauf den Friedhof und die Jakobikirche. In diesem schlicht wirkenden Gotteshaus finde ich einen Stempel. Dann rolle ich wieder etwas herunter und in einem kleinen Park geht es auf einer Fußgängerbrücke über den Saubach. Dann führt mich die Jakobsmuschel auch schon aus der Altstadt heraus auf eine Durchgangsstraße. Diese führt bergauf aus der Stadt heraus an einem Festplatzgelände vorbei auf einen Supermarkt zu.

Dann folge ich der Nebenstraße rechterhand des Supermarkts bis nach Grumbach. Hier treffe ich wieder auf den Saubach, dessen bogenförmigen Verlauf ich über diesen Hügel fahrend abgekürzt hatte. Nun halte ich mich linkerhand auf dem Sträßchen am Bach entlang und achte dabei immer genau auf die Muschelmarkierungen. Letztlich komme ich an die B 173 nahe einer größeren Kreuzung. Ich quere diese nur und rolle auf einer verkehrsreichen Straße weiter südwärts. Bald kann ich aber rechts auf eine Nebenstraße ausweichen und passiere die Grumbacher Kirche, an deren Friedhofsmauer ich entlang fahre. Hier im Ort trifft übrigens meine Königsbrücker Variante des Sächsischen Jakobsweges auf die Hauptroute, die von Görlitz her kommt.

Am Ende der Bebauung habe ich einen herrlichen Blick auf die hügelige Gegend und in der Ferne die ersten bewaldeten Berge. Ich halte ich mich links und folge dann südwärts einem landwirtschaftlichen Weg, bestehend aus zwei Plattenfahrspuren. An der nächsten Wegekreuzung finde ich eine Sitzbank unter einer Baumgruppe vor. Weiter geht es in südlicher Richtung leicht aufwärts. Direkt vor mir liegt der nächste Ort, Pohrsdorf. Am Ende erreiche ich eine Straße und rolle linkerhand hinunter zur Ortsdurchgangsstraße. Kurz rechts und dann steil links hinauf geht es aus dem Ort auch schon wieder hinaus und auf Fördergersdorf zu.

Vor dem Ort biege ich rechterhand spitzwinklig ab, nur um dann auf einer ruhigen, kurvigen Nebenstraße rasant im Ort hinabzurollen. Unten angekommen, liegt rechterhand der Friedhof mit Kirche. Und ein Wegweiser weist mir den weiteren Verlauf auf dem Fürstenweg neben der Friedhofsmauer relativ steil bergauf. Der Weg nach Pohrsdorf wird hier übrigens als "Heiliger Weg" bezeichnet. Dieser führt aus historischer Sicht von Böhmen nach Meißen, der eben erwähnte Fürstenweg von Dresden nach Freiberg. Ich stiefele erstmal hoch zur Kirche und hole mir drinnen den nächsten Stempel.

Oberhalb des Friedhofs halte ich mich rechterhand auf einen gemütlichen Landweg Richtung Spechtshausen. Er verläuft entlang einer Gehölzreihe, die mir etwas Schatten bei den heißen Temperaturen bietet. Jede Menge Rindviecher stehen auf den linksseitigen Weiden herum. Dann erreiche ich den Ort und eine Straße und verlasse hier den Jakobsweg. Dieser führt ab hier westwärts noch vor den Höhen des Erzgebirges bis ins Vogtland. Dort werde ich ihn wiedertreffen. Mich zieht es aber auf den Kamm. Inzwischen habe ich Höhen knapp unter 400 m erreicht, werde aber erst einmal auf dem Weg ins Weißeritztal knapp 200 davon wieder verlieren.

Ich orientiere mich nun an der Wegmarkierung "Roter Punkt" und folge der Straße links bergab nach Hartha, welches ich zügig erreiche. Ich rolle durch bis zur Kurinformation, was allerdings nur eine Informationstafel ist. An der nächsten Straßenkreuzung halte ich mich links und dann sehe ich wieder Wegweiser mit rotem Punkt, diesmal Richtung Tharandt. Ich folge diesem Fußpfad zwischen den Grundstücken hindurch, dann am Ackerrand entlang. Sekundenweg nennt sich dieses Stück laut Wegweiser und ist zusätzlich als Lehrpfad gekennzeichnet.

Ich treffe auf eine Straße und folge dieser durch Hintergersdorf. Nach dem Ortsende gabelt sich der Schotterweg, zu dem die Straße geworden ist. Der linke Zweig scheint zu einem Sendemast zu führen, daher nehme ich den rechten. Bald geht es ins Gehölz und unterhalb einer Gartenanlage beginnt der Weg stark zu fallen. Unten im Tal erreiche ich eine Straße. Linkerhand scheint sich nun die Altstadt von Tharandt zu befinden. Ich fahre aber gleich rechts eine kleinere Straße wieder steil bergauf und erreiche letztlich Schloss und Burgruine von Tharandt.

Am Ende folge ich einem höhengleich verlaufenden Fußsteig am bewaldeten Hang, tief unter mir das Tal der Wilden Weißeritz. An einer Gabelung entscheide ich mich für den abwärts führenden Steig und komme letztlich zur Talstraße. Linkerhand der Straße und Bebauung befindet sich der Flußlauf und dahinter am Nachbarhang die Gleise der Bahn. Ich folge nun der Straße südwärts zum Ort hinaus und passiere dabei einige Industriebauten, besonders die Metallverarbeitung scheint hier im Tal vertreten zu sein. Ich möchte nun dem Weißeritztalweg folgen, markiert mit einem roten Balken, kann aber noch keine Zeichen ausmachen.

Dann führt die Straße über den Fluss, die rote Markierung weist auf einen Weg rechterhand des Flusses. Da ich befürchte, dieser führe unnötig wieder den Hang hinauf, bleibe ich auf der rege befahrenen Straße, die ganz leicht kaum merklich ansteigt. Bald unterquere ich die Bahnlinie und ein Weg kommt nach Überquerung der Weißeritz dazu. Dieser bringt auch wieder die rote Markierung mit, auch als Energiepfad gekennzeichnet. Hier im Tal gibt es wohl viele alte Stollen, aus denen bis weit ins 20. Jahrhundert Steinkohle gefördert wurde.

Die Straße führt nochmals unter der Bahnlinie hindurch und wechselt kurz darauf wieder die Flussseite. Dann kommt der Bahnhaltepunkt Edle Krone in Sicht und ein paar alte, heruntergekommene Gebäude. Dies ist kein Ort zum Verweilen. An der Kreuzung folge ich rechts weiter der Straße im Tal, ein Wegweiser weist noch 9 km zur Talsperre Klingenberg auf dem Weißeritztalweg aus. Noch zweimal unterquere ich die Bahnlinie, dann verabschiedet sich diese von der Weißeritz und führt Richtung Freiberg. Die Straße überquert noch einmal den Fluss, der rot markierte Weg bleibt jedoch auf der linken Seite. Dieser ist jedoch dermaßen zugewachsen, dass ich weiterhin auf der Straße verbleibe und zügig Dorfhain erreiche.

Im Ort führt die Straße leicht aufwärts, an einer Kreuzung folge ich ihr dann nicht Richtung Klingenberg, sondern bleibe geradeaus und komme wieder zur Wilden Weißeritz. Hinter der Brücke kommt der Weißeritztalweg daher, unterhalb liegt die zum Verkauf stehende Barthmühle. Ich folge dem Weißeritztalweg noch vor der Brücke auf einen idyllischen, gut zu fahrenden Weg durch den lichtdurchfluteten Wald. Hin und wieder findet man hier sogar kleine Felsen vor. Die Straße hat mich zwar schnell im Tal vorwärtsgebracht, aber dieses Stück hier ist doch viel schöner zu fahren.


Nach einer Weile ist der Weg dann aus Sicherheitsgründen gesperrt und wird über die Wiese geleitet. Das Tal hat sich hier schon wieder verbreitert, voraus ist die Winkelmühle zu erkennen. Hier quert eine Straße das Tal. Der Weg führt rechterhand der Mühle auf einer Treppe den Hang hinauf. Ich lasse das Rad erst einmal stehen und stiefele die Treppe und den Hang hinauf. Im weiteren verlauf scheint es wieder steil abwärts zu gehen, einige alte Stollen liegen laut Karte auf dem Weg. Ich habe gerade keine Lust auf derartige Kletterpartien. Laut Karte beschreibt die Weißeritz hier einen größeren Bogen vor der Talsperre Klingenberg.

Ich suche nach Alternativen. Die Straße führt zurück nach Dorfhain, ist also keine Alternative. Aber auf der anderen Seite führt sie hinauf aufs Plateau oberhalb der Talsperre. Ich nehme sie in Angriff und mit einer Steigung von knapp 20% geht es das kurze Stück hinauf nach Obercunnersdorf. Dort habe ich dann fast 100 hm hinter mir und befinde mich wieder bei 400 m Höhe. Bei der Auffahrt hatte ich den Abzweig Richtung Hosenmühle ignoriert. Die Hosenmühle liegt an der Weißeritz auf dem halben Weg zwischen Winkelmühle und Klingenberg und wäre für mich keine sinnvolle Alternative gewesen, wo ich nun schon mal vom Weg abgewichen bin.

Ich könnte nun der Straße nach Klingenberg folgen, sehe dann aber ein Werbeschild der Waldschänke, die heute demnach geöffnet hat. Diese Ausflugsgaststätte liegt laut Karte an der Staumauer der Talsperre und ist von Obercunnersdorf auf direktem Weg über die Höhe erreichbar. Da ich schon Hunger verspüre und in dieser wenig besiedelten Gegend nicht mehr mit vielen anderen Einkehrmöglichkeiten rechne, folge ich den Radwegweisern die kleine Nebenstraße durch den Ort bergauf.

Ich erreiche auf der Höhe von etwa 450 m eine Kreuzung und halte mich dort rechterhand weiter auf Asphalt Richtung Waldschänke. Diese befindet sich dann auch gleich am Waldrand weit oberhalb der Talsperre. Von der Außenterrasse hat man einen herrlichen Blick auf Staumauer und Wasserfläche. Einen Stempel gibt es in der Gaststätte. Ich habe mir durch diesen Abstecher auch den schwierigen Aufstieg zur Staumauer der Talsperre erspart, werde nun eher dort hinunter rollen.

Es gibt hinter der Gaststätte direkt einen steilen Pfad, der auch über Treppen führt, hinunter zur Staumauer. Für Radfahrer gibt es aber auch eine Alternative am Waldrand entlang. Auch diese ist mit einem Schild versehen, dass Radfahrern das Absteigen aufgrund schwierigem Gefälle empfiehlt. Ich verfolge diesen Weg, biege dann aber im nächsten Bogen nicht rechts hinunter ab, sondern folge geradeaus einem steilen Pfad. Auf diesem erreiche ich den Talsperrenrundweg in der ersten Ausbuchtung des Gewässers und folge ihm linkerhand. Nach Umrundung der Ausbuchtung ergibt sich ein herrlicher Blick zurück zur Staumauer.

Nun folge ich dem Talsperrenrundweg beinahe höhengleich, markiert mit einem roten Balken. Nach einer längeren, ruhigen Fahrt, auf der ich nur vereinzelt Spaziergängern begegne, kommt die Vorsperre in Sicht. Hier wurde in letzter Zeit mächtig gebaut, so sieht es aus. Eine Radwegmarkierung weist mir weiter den Weg auf der linken Seite der Weißeritz. Ich quere jedoch laut meiner Planung die Vorsperre auf der Krone und rolle dann auf dem Kiesweg dahinter zügig durch das blühende Tal.

Kurz darauf erreiche ich eine Straße, diese quert hier nur das Tal. Ich bleibe auf dieser Seite des Flusses und nehme einen bergauf führenden Waldweg, auf dem nun auch wieder die rote Markierung zu finden ist. Ich befinde mich nun ein Stückchen oberhalb der schnell und gurgelnd dahinfließenden Weißeritz. Dann geht es aber schon wieder zügig hinab und eine kleine Brücke führt über den Fluss. Ich bleibe jedoch auf meiner Seite und der Weg steigt wieder an. Dann komme ich aus dem Wald und treffe auf einen breiteren Weg, mit dem ich nun hinab zu den Überresten der Röthenbacher Mühle rolle.

Hier quere ich auf einer Brücke die Weißeritz und nehme den durch eine Schranke gesicherten Uferweg, der anfangs etwas zugewachsen ist. Ich finde es nicht mehr schade, heute bei der Winkelmühle vom Weg abgewichen zu sein, denn nun fahre ich schon eine ganze Weile wieder herrliche, ruhige Abschnitte. Der Fluss mit seinen vielen Biegungen entfernt sich mal von meinem Weg, dann kommt er wieder näher. Mal weitet sich das Tal, dann wird es wieder enger. Der Weg bleibt gut, nur hin und wieder gibt es eine kleine Steigung. Letztlich erreiche ich eine Straße, auf der ich entlang der Weißeritz Richtung Staumauer Lehnmühle fahre.

Diese kommt in mein Blickfeld, das Betriebsgelände ist umzäunt und verschlossen. Auf dem freien Platz davor stehen alte Pumpenkörper auf einem Podest. Die Straße führt nun vor diesem Gelände rechterhand bergan. Ich folge der steilen Zufahrt zur auf der Krone befindlichen Staumeisterei. Neben dem Zaun geht es für mich dann auf Gras weiter auf ein Weidegelände. An einer Wegekreuzung steht ein Wegweiser mit roten Markierungen. Linkerhand zum Wald weist er mich Richtung Schönfeld und Rehefeld.

Mittlerweile habe ich 500 m Höhe erreicht, rolle leicht abwärts zu einer Ausbuchtung der Talsperre. Nun führt der Weg abseits des Ufers wieder hinauf in den Wald und kommt bald an eine Stichstraße. Hier weicht für Fußwanderer ein kaum erkennbarer Pfad Richtung Ufer ab. Ich wende mich der Stichstraße zu, erreiche die B 171 und rolle mit dieser abwärts auf einen Damm am Auslaufende der Talsperre zu. Vom Damm aus ergibt sich ein herrlicher Blick ins Tal der Wilden Weißeritz. Rechterhand erstreckt sich eine von Wald umschlossene Wiese, durch die sich die kaum Wasser führende Weißeritz schlängelt, linkerhand erblicke ich das fast leer gefallene Becken der Talsperre.

Ich rolle wieder zurück an den Anfang des Damms und wende mich links. Hier führt der rot markierte Weißeritztalweg nun beinahe eben noch etliche Kilometer bis zum Kamm des Erzgebirges bei Rehefeld-Zaunhaus. Ich habe mir einen anderen Weg aufwärts zum Kammweg ausgesucht. Ich möchte diesen erst bei Nassau erreichen, kurz bevor sich E3 und EB von ihrem gemeinsamen Verlauf trennen, den sie im Osterzgebirge aufweisen. Dazu folge ich nun dem Reitsteig, der mit einem grünen Punkt gekennzeichnet ist. Hermsdorf ist als Richtung in 6.5 km angegeben, ein verträumter Ort im Quellgebiet von Wilder Weißeritz und Gimmlitz. Der Weg ist sogar wunderbar asphaltiert und führt gleich tüchtig aufwärts, rund 250 hm habe ich noch bis auf den Kamm zurückzulegen. Die Steigung ist beinahe immer gleichbleibend anstrengend, nur selten flacht sie etwas ab. Irgendwann erreiche ich einen Holzverladeplatz und die Asphaltdecke verschlechtert sich rapide, was mich aber auch nicht wundert. Bei den harten Wintern hier oben, wäre es ein Wunder, keine Löcher und Risse im Asphalt zu finden.

Mittlerweile habe ich beinahe 700 m Höhe erreicht und gelange an eine Straße. Linkerhand führt die Straße hinab ins Weißeritztal und nach Schönfeld, ich folge ihr rechts und erreiche gleich eine weitere Landstraße. Auf dieser geht es westwärts höhengleich aus dem Wald hinaus. Mir eröffnet sich ein herrlicher Blick ins bewaldete Gimmlitztal, welches mich nun erwartet. Kurz darauf biege ich auf einen saumäßigen Schotterweg ab. Die Weicheltmühle ist angeschrieben und Gastronomie soll dort vorhanden sein. Das wäre ja nicht schlecht. Ich rolle also mehr schlecht, als recht den groben Schotter steil herab bis zum Mühlengelände. Das Gimmlitztal, wie auch das Tal der Wilden Weißeritz beherbergte früher etliche Mühlen aufgrund der reißenden Wasserläufe. Drinnen ist es gemütlich, aber auch etwas altbacken und verraucht. Ich bekomme einen Stempel der Wirtschaft.

Wieder auf dem Rad, umrunde ich das Gasthaus und finde noch eine Informationstafel, die mir den hier beginnenden Wanderweg zu Ehren des letzten Mühlenbesitzers nahelegt. Er war wohl ein stark heimatbewusster Mensch und ist viel durch Wald und Flur gewandert, hat erreicht, dass die Mühle als Technisches Denkmal bewahrt wurde. Ich quere den Gimmlitzbach und wende mich auf dem erreichten Schlüsselweg nach rechts. Der Weg ist gelb markiert. Später wende ich mich dann links bergauf in den Wald auf dem Krötenbachweg. Nassau ist bereits auf dem Wegweiser vermerkt, in 4 km Entfernung. Markiert ist immer noch gelb. 150 hm stehen mir noch bevor.

Die Steigung ist bisher noch angenehm, aber fordernd. Am Ende erreiche ich oben die Kalkstraße und habe bei 759 m den Kamm erreicht. Ein Wegweiser mit roter EB-Markierung weist Rechenberg mit 3.5 km Entfernung aus. Somit habe ich den E3 erreicht, der hier scheinbar noch nicht über eine eigene Markierung verfügt. Nun wende ich mich westwärts Richtung Vogtland, der E3 wird mich einige Tage begleiten. Ich erreiche den oberen Ortsrand von Nassau, eines typischen Waldhufendorfes, halte links auf das Alte Forsthaus zu und nehme am Waldrand die Spur auf der Wiese hinauf, auch ein Trimm-Dich-Pfad ist gekennzeichnet. im Wald gelange ich dann zum Sechser-Stern, einer größeren Wegekreuzung. Hier habe ich mit 762 m die für heute höchste Stelle erreicht. Ich folge der EB-Markierung in den Welskittelweg, eine zugewachsene Forstschneise. Fahren ist aufgrund des vielen Geästs kaum möglich, außerdem geht es heftig steil abwärts.

Unten erreiche ich einen höhengleich verlaufenden guten Forstweg, den Proßweg. Diesem folge ich rechterhand, eine Markierung war nicht angegeben. Der EB führte direkt geradeaus weiter auf einer Schneise abwärts. Unterwegs fällt mir eine blaue E3-Markierung an einem Baumstumpf auf, es gibt ihn also tatsächlich. An der nächsten Kreuzung fällt mir dann auf, dass alte Markierungen entfernt wurden. Ich bleibe auf dem Proßweg und rolle nun immer zügiger bei angenehmem Gefälle abwärts.

Letztlich erreiche ich unterhalb eine Straße im Tal der Freiberger Mulde, rolle dann linkerhand über den Fluss und zu einem EDEKA-Markt, befinde mich hier wieder weit unterhalb 600 m. Ich bin hier in Bienenmühle, der Ort ist insgesamt sehr lang gezogen im Muldetal. Ich befinde mich praktisch am westlichsten Zipfel. Ich quere noch die Bahnschienen und nehme die B 171 am verfallenen Bahnhofsgebäude des Ortes vorbei. Markierungen sehe ich keine und halte mich daher an meine Route. Die steile Straße hinauf nach Neuclausnitz, 14% sind auf einem Verkehrsschild angegeben, kann ich leider aufgrund einer Sperrung mit einem vollständig abdeckenden Drahtgitterzaun nicht nehmen. Ich bleibe also auf der Bundesstraße und nehme nach der nächsten Kurve eine andere auch steil ansteigende Straße in den Ortsteil hinauf.

Oben treffe ich auf einen schönen landwirtschaftlichen Weg, der teils asphaltiert, teils mit Platten befestigt ist und direkt in westlicher Richtung den Hang hinaufzieht, markiert ist hier nur grün. In der Abendsonne bietet sich mir eine herrliche Aussicht auf die umliegende bergige Landschaft. Auf einer Kuppe befindet sich Clausnitz, welches ich am oberen Ortsende erreiche, nur eine Straße überquere und entlang von Stallgebäuden weiter die Felder hinaufziehe. Am oberen Ende des Weges zeichnet sich ein Wald ab. In diesen rolle ich auch hinein und befinde mich nun wieder auf Schotter. Die Steigung geht hier merklich zurück, ich befinde mich schon wieder um 700 m Höhe herum.

Der schnurgerade verlaufende Weg wird auch als "Alte Poststraße" bezeichnet, eine meiner Ansicht nach im Erzgebirge oft verwendete Bezeichnung. An einer Wanderhütte, der Clausnitzer Hütte, finde ich dann wieder die ersten blau markierten Wegweiser des E3 und Kammweges. Neuhausen ist hier noch mit 6.5 km Entfernung angegeben. Letztlich gelange ich durch den Wald zu einem Gasthof, besser gesagt einem 4-Sterne-Hotel, der Kreuztanne. Drinnen bekomme ich einen Stempel. Dieses Hotel befindet sich an einem ehemaligen Knotenpunkt vieler Verbindungswege. Die Alte Poststraße verläuft weiterhin in der Richtung laut Wegweiser direkt nach Neuhausen und zum Mortelgrund. Auch der blau markierte Kammweg und eine gelbe Markierung führen dort entlang. Das wird mich noch einige Tage begleiten, dass sowohl E3 als auch Kammweg blau markiert sind.

Ich halte mich dagegen auf der Alten Cämmerswalder Straße direkt westwärts, die blau markiert als E3 ist. Straße ist allerdings übertrieben, es ist ein zweispuriger alter Feldweg mit einem dickel Büschel Grasnarbe zwischen den Spuren. Und jede Menge tiefer Schlaglöcher befindet sich in den Spuren. ich holpere also mehr schlecht als recht auf der Höhe am Waldrand entlang. Zumindest habe ich einen wunderbaren Ausblick. Später wird der Weg zu einer schönen Feldwegallee und ich rolle auf Sayda zu, einen alten böhmischen Ort an der Salzstraße von Halle/Leipzig nach Mittelböhmen hinein. Hier halte ich mich links durch einige Anwohnerstraße und folge dann einem schönen kleinen Asphaltweg in den Wald, das Kleine Vorwerk ist angeschrieben.

Der Weg weist leichtes Gefälle auf, durch den wunderbaren Belag und den nur leicht kurvigen Verlauf nehme ich aber ordentlich Fahrt auf und rausche mit 40 Sachen durch den Wald. Bald habe ich das Kleine Vorwerk, ein Jugendlager mit einigen Hütten erreicht. Ich rolle schnell durch das Lager hindurch und folge dann dem nun sandigen Weg wieder aufwärts in den Wald. Bald darauf komme ich zum Naturschutzgebiet Schwemmteiche, rechterhand geht es nun zur Jugendherberge Sayda. Von links kommt die vorhin bemerkte Markierung von der Kreuztanne her.

Ich folge weiter meinem Weg und verlasse kurz darauf den Wald. Nun geht es etwas steiler abwärts, Neuhausen liegt im Flöhatal. In der Abendsonne voraus ist der Gasthof auf dem 787 m hohen Schwartenberg wunderbar zu sehen. Ich weiß nun genau, dass ich diesen Berg heute nicht mehr ersteigen werde. Dahinter liegt der Spielzeugort Seiffen. Unten im Tal erkenne ich die Türme des Schlosses Purschenstein. Dieses alte böhmische Anwesen befindet sich direkt im Ort Neuhausen.

Auf dem Ackerrandweg geht es nun zügig relativ steil weiter hinab immer den Schwartenberg und das Schloss im Blick. Dann gelange ich zu den ersten Häuschen und es beginnt eine relativ schlechte Asphaltstraße. Mit dieser gelange ich zu einer richtigen Straße und rolle bis zum Schloss hinunter, passiere dabei einen Landgasthof. Daneben finde ich eine Pension.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Coswig ist mit Regionalzügen bzw. S-Bahnen aus Richtung Dresden, Leipzig und Berlin aus zu erreichen.

Anfahrt:

A 4 Abfahrt Dresden Altstadt, dann B 6 bis Niederwartha und auf die andere Elbseite nach Coswig.

Parken:

Parkmöglichkeiten im Ort.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit schwer
Strecke 81,9 km
Dauer 8:15 Std.
Aufstieg 1.502 m
Abstieg 1.028 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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