Grenzerfahrungen auf der Kolonne - Mountainbike - Eichsfeld

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Mountainbike

Grenzerfahrungen auf der Kolonne

Mountainbike • Eichsfeld
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    Foto: Robert Busch, Outdooractive Redaktion
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Karte / Grenzerfahrungen auf der Kolonne
Wetter

Hier "erfahren" wir ein Stück deutscher Geschichte. In der damalig geteilten Region Eichsfeld folgen wir über weite Strecken dem Verlauf der ehemaligen, innerdeutschen Grenze. 

Eichsfeld: Aussichtsreiche Mountainbike-Runde

mittel
65,2 km
5:00 Std
1420 m
1415 m

Wo einst Deutschland in West-und Ost geteilt war, verläuft heute noch über weite Strecken der Kolonnenweg als Relikt der innerdeutschen Grenzanlage. So auch im Eichsfeld, einer Region in Niedersachen und Thüringen, welche im Zuge der Teilung getrennt wurde. Auf dieser Tour folgen wir auf zwei Segmenten etwa 20km des Grenzverlaufs. Als Untergrund wurden damals verwitterungsresistente (Loch)Betonplatten eingesetzt, die trotz der Befestigung für eine beschwerliche und ruppige Fahrt sorgen. Gleichwohl werden hierdurch keine allzu hohen, technischen Voraussetzungen gefordert. Gleiches gilt für den Rest der Runde, mit Ausnahme der Abfahrt vom Sonnenstein, wo kurze S1-Passagen auftreten. Somit ist die Tour auch für weniger technisch versierte Fahrer geeignet. Vorausgesetzt werden jedoch ausreichend Kraft und Ausdauer, um die steilen Rampen der Kolonne zu bewältigen. Denn der Weg folgt gnadenlos dem Grenzverlauf, und dieser hielt sich eben auch nicht an den topographisch einfachsten Verlauf.

Autorentipp

Bei Bedarf kann an der ARAL-Tankstelle in der Charlottenburger Straße das Rad an der SB-Waschstation mittels Hochdruckreiniger grundgereinigt werden.

outdooractive.com User
Autor
Robert Busch
Aktualisierung: 10.01.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
S1,
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
484 m
166 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Das Tragen eines Fahrradhelmes wird empfohlen
  • Auf steile Rampen folgen rasante Abfahrten. Vergewissert euch über die einwandfreie Funktion eurer Bremsen
  • Wir bewegen uns fast ausschließlich fernab von Siedlungsgebieten oder Hauptverkehrswegen. Im Falle eines Notfalls sollte ein Mobiltelefon vorhanden sein.

Ausrüstung

  • Geländetaugliches Fahrrad (Hardtail, Cyclocross mit kürzeren Schiebe/Tragepassagen)
  • Wir sind  siedlungsarmen Gebieten unterwegs. Die Mitnahme von Ersatzschlauch, Minipumpe und Multitool, sowie eines Snacks sollten euch vor den meisten Eventuaitäten bewahren.

  • Diese Strecke ist nicht ausgeschildert. Die Nutzung eines Navigationssystems oder einer App ist zu empfehlen.

     

Start

Parkplatz am Adenauerring (182 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.510232 N 10.271755 E
UTM
32U 588254 5707333

Ziel

Parkplatz am Adenauerring

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Tour an dem großen Park-und Wohnwagenstellplatz am Adenauer Ring. Durch den Stadtpark und das Wohngebiet am Stadtberg verlassen wir Duderstadt und fahren vorerst noch auf einem befestigten Wirtschaftsweg durch Feld und Flur. Sobald wir einen kleinen Wald erreichen, biegen wir links ab und folgen dem Schotterweg. Ein erster Anstieg stellt sich uns nun in den Weg, an dessen Ende wir für ein kurzes Stück rechts auf die Straße abbiegen. Bei nächster Gelegenheit biegen wir jedoch gleich wieder links auf einen Schotterweg und halten uns grob Richtung markanten Sendemast. Diesen lassen wir links liegen und biegen rechts Richtung Hilkerode ab.

Es folgt eine längere, aber nicht steile Abfahrt, anfangs auf Schotter, später auf einem Feld-bzw. Wiesenweg, an dessen Ende wir Hilkerode erreichen. Bei erster Gelegenheit halten wir uns rechts und biegen ins Holztal ab, vorbei am gleichnamigen Restaurant. Über Schotter-und Wiesenwege erreichen wir einen kleinen Sendemast, von wo ein Teerweg bergab nach Brochthausen führt. Die Hauptstraße überqueren wir, und biegen kurz danach links auf den Panzerweg, welcher uns durch den Wald auf den Kolonnenweg Richtung Zwinge führt. 

In Zwinge verlassen wir diesen kurz. Im Ort biegen wir links ab und bleiben kurz auf der Hauptstraße. Nach kurzer Zeit passieren wir ein alte Ziegelei, direkt im Anschluss biegen wir rechts ab und befinden uns nun wieder auf der Kolonne. Nach den ersten paar flachen Metern baut sich eine Wand auf, welche die Achterbahnfahrt einleitet. Es folgen fünf Wellen mit unmittelbar folgenden steilen Anstiegen und Abfahrten. Wer hier genug Geschwindigkeit mitnehmen kann, ist klar im Vorteil. Im Anschluss dieser Berg-und Talfahrt geht es gleichmäßiger bergan Richtung Grenzturm. Hier verlassen wir nach guten 10km den Kolonnenweg. Am Turm führt uns ein Wiesenweg, welcher später in Schotter übergeht, auf eine Straße.

Dieser folgen wir nun bis Bockelnhagen und durchfahren das Dorf. Kurz hinter dem Ortausgang biegen wir links auf den Schotterweg. Kurz bevor wir einen kleinen Angelteich passieren, biegen wir rechts auf einen kleineren Wiesenweg ab, je nach Jahreszeit und landwirtschaftlicher Aktivität, kann dieser tief und schlammig sein. In Verbindung mit der Steigung muss hier möglicherweise mal geschoben werden. Die Abfahrt führt ebenfalls auf Gras-und Wiesenwegen zurück auf einen geteerten Radweg, welchen wir Richtung Weißenborn-Lüderode folgen.

Von hier aus beginnt der Anstieg zum höchsten Punkt, dem Sonnenstein. Es führen mehrere Varianten zum Gipfel, die hier dargestellte verläuft auf einer breiten, fest geschotterten "Waldautobahn" und ist die "Allwettervariante". Wer selber ein wenig experimentieren möchte, findet hier auch alternative, anspruchsvollere Routen. Vom Gipfel aus hat man eine schöne Weitsicht in das Eichsfeld, auf der anderen Seite kann man den Harz mit dem Brocken erblicken. 

Die Abfahrt vom Sonnenstein ist technisch etwas anspruchsvoller. Im oberen Teil führt ein kleiner Pfad, buckeliger Pfad Richtung Straße. An dessen Ende müssen einige flache Treppenstufen überwunden werden. Wir überqueren die Straße und fahren auf einem Wiesenweg weiter bergab. Inmitten der Abfahrt führt rechts ein kleiner Pfad in den Wald, der gerne übersehen werden kann. Kurvig und leicht wurzelig uns führt dieser ins Tal nach Brehme. Wer den Trail nicht findet, kann auch einfach den Wiesenweg folgen. Dieser führt auch nach Brehme.

Wir durchfahren den Ort talabwärts und biegen nach der markanten Kurve rechts in die Tränkestraße. Am Ende biegen wir links ab, von wo uns der Heinz-Sielmann-Höhenweg zurück auf die Kolonne führt. Dort halten wir uns wiederum links. Nun wird es für die nächsten Kilometer wieder wellig und steil. Vorbei an Ecklingerode und Teistungen passieren wir die Museumsgrenzanlage am Pferdeberg. Nach einer kurzen Abfahrt biegen wir rechts ab und verlassen die Kolonne. Der Weg führt uns zurück zum Pferdeberg, wo wir auf einen kleinen Pfad den Wald durchqueren. 

Die abschließende Abfahrt führt uns zurück nach Duderstadt. Wer direkt zum Ausgangspunkt möchte, kann hier den parallelen Weg am Wall bzw. Sandwasser nutzen. Dieser führt in den Stadtpark und schließlich zurück zum Parkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel

Duderstadt ist nicht an das Bahnetz angeschlossen und folglich nur über Busverbindungen erreichbar. Von Göttingen führen mehrere Buslinien nach Duderstadt. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. 

Anfahrt

  •  von der Autobahn A7: Abfahrt 72 Göttingen Nord über die B3, B27 und 446 nach Duderstadt
  • von der Autobahn A38: Abfahrt 6 Leinefelde-Worbis über die B247 nach Duderstadt

Parken

Am Start-und Zielpunkt sind unmittelbar Parkmöglichkeiten vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Schwierigkeit
S1 mittel
Strecke
65,2 km
Dauer
5:00 Std
Aufstieg
1420 m
Abstieg
1415 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights Geheimtipp

Wetter Heute

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