Von Stühlingen nach Wehr – Der Schluchtensteig - Fernwanderweg - Schwarzwald

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Fernwanderweg

Von Stühlingen nach Wehr – Der Schluchtensteig

Fernwanderweg • Schwarzwald
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    Foto: Outdooractive Redaktion
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Karte / Von Stühlingen nach Wehr – Der Schluchtensteig
600 900 1200 1500 m km 20 40 60 80 100 117,4 km Länge Buchberg Bildstein Lehenkopf
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Durch die schönsten Landschaften des Südschwarzwaldes führt uns der Schluchtensteig an steilen Abhängen, tiefen Schluchten und an Wasserfällen vorbei. Highlights sind die Passagen entlang der Wutach- und Wehraschlucht.

Schwarzwald: Aussichtsreicher Fernwanderweg

117,4 km
38:00 Std
4232 m
4335 m
alle Details
Im Süden des Schwarzwaldes gibt es einen außergewöhnlichen Fernwanderweg für all diejenigen, die hoch hinaus wollen  und auch mal Tiefblicke riskieren wollen. Dichte Wälder, Wiesen, Moore und steile Felswände liegen an unserem Weg. Zwischen Wutach- und Wehraschlucht zieht sich der Schluchtensteig über 118 km und ermöglicht uns eine ganz besondere Art des Naturgenusses in der schönen Landschaft des Naturparks Südschwarzwald. Vor allem in den heißen Sommermonaten bieten die Passagen in den Schluchten eine angenehm kühle und schattige Erfrischung.
Wir starten in Stühlingen, durchqueren die Wutachschlucht und wandern nach Lenzkirch zum Schluchsee. Wir passieren den Dom zu St. Blasien, überqueren die Hochflächen von Dachsberg und Ibach und durchwandern schließlich das Wehratal, dem Ziel in Wehr entgegen. An vielen Stellen haben wir eine eindrucksvolle Aussicht über die Tallandschaften. Auch die Schleifenbachwasserfälle liegen auf unserer Strecke. Ein kulturelles Highlight der Tour ist der Dom von St. Blasien. Der Weg ist als „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet worden und ist entsprechend gut markiert. Auch für Kinder kann diese Tour bei entsprechender Vorsicht zu einem einmaligen Erlebnis werden.

Eine Aufteilung der Tour in sechs Etappen zu je etwa 20 km ist empfehlenswert. Kondition ist aufgrund der zahlreichen Auf- und Abstiege ebenso Voraussetzung wie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei den Schleifenbachfällen (Etappe 2) überwinden wir eine etwa acht Meter hohe und sehr steile Holzleiter. Die Steige sind teils schmal und führen neben Abhängen entlang, aber auch Forstwege und Pfade prägen den Wegverlauf. Der Schluchtensteig ist gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden. Der östliche Abschnitt wird von Mai bis Oktober von der "Sauschwänzlebahn" bedient, außerdem von der Ringzug-Strecke und der Donautalbahn. Zum nördlichen Teil gelangen wir mit der Höllentalbahn und der Dreiseenbahn. Außerhalb der Bahnstrecken können wir die Busse der Südbaden-Busgesellschaft nutzen. Der Wutachschlucht-Wanderbus fährt von Ende April bis Ende Oktober an allen Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen.

outdooractive.com User
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 28.03.2014

Höhenlage
1145 m
346 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
familienfreundlich familienfreundlich
Heilklima
Streckentour
Etappentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
botanische Highlights
faunistische Highlights

Sicherheitshinweise

Nach den ersten Schneefällen des Jahres ist der Weg entlang der steilen Schluchtabschnitte nicht mehr empfehlenswert.


Weitere Infos und Links

Weitere Informationen: www.schluchtensteig.de
In diesem Video könnt Ihr Euch einen ersten Eindruck von der Tour verschaffen.

Gästeinformation am Weg:

Bernau, www.bernau-im-schwarzwald.de

Blumberg, www.stadt-blumberg.de

Bonndorf, www.bonndorf.de
Bräunlingen, www.braeunlingen.de

Dachsberg, www.dachsberg.de

Herrischried, www.herrischried.de

Hüfingen, www.huefingen.de
Ibach, www.ibach-schwarzwald.de

Lenzkirch, www.lenzkirch.de

Löffingen, www.loeffingen.de

Schluchsee, www.schluchsee.de

St. Blasien, www.st-blasien.de
Stühlingen, www.stuehlingen.de

Todtmoos, www.todtmoos.de

Wehr, www.wehr.de

Wutach, www.wutach.org

Öffentliche Verkehrsmittel:

www.suedbadenbus.de

www.sauschwaenzlebahn.de

Start

Bahnhof in Stühlingen (453 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.747655 N 8.451676 E
UTM 32T 458898 5288399

Wegbeschreibung

1. Etappe: Von Stühlingen nach Blumberg

18 km, etwa 5,5 h

Wir beginnen unsere Tour in Stühlingen in der Nähe der Schweizer Grenze. Das Schloss Hohenlupfen ist das Wahrzeichen der Stadt an den Ufern der Wutach. Nach einem lohnenswerten Bummel durch die Altstadt wandern wir der Wutach folgend talaufwärts bis es nach Weizen geht. Dazu queren wir die Bahngleise und die Bundesstraße, um an das linke Ufer der Wutach zu gelangen. Vor einer großen asphaltierten Fläche biegen wir nach links in Richtung der Straßenkreuzung ab und überqueren zwei Bundesstraßen, um unseren Weg anschließend im Wald fortzusetzen. Durch die Kuhhalde geht es nun stets in nordöstlicher Richtung bis nach Grimmelshofen. Dahinter geht es hinein in die Wutachschlucht. Nach Querung der Bahngleise halten wir uns links und wandern nun erst links, dann rechts entlang der Wutach in nördlicher Richtung. Der Waldpfad ist schmal und teilweise ausgesetzt, der Schluchtensteig schlängelt sich durch steile Felsflanken und führt uns bergan. Am Aussichtspunkt Wutachflühen genießen wir den „Tiefblick“, rasten kurz und wandern schließlich weiter in Richtung Buchberg. An einem freien Wiesenstück halten wir uns rechts und queren abermals die Bahntrasse. Auf einem Wiesenweg geht es dann nach links und wir wandern über freie Flur nach Norden, um den Buchberg in Angriff zu nehmen. Nach dem Schlussanstieg erreichen wir die Gipfelhütte. Oben genießen wir das Panorama auf die zurück liegenden Flühen und die kommenden Etappen. Wir gehen von dort nach Westen durch den Wald den Berg hinab, folgen der Beschilderung dann nach rechts und laufen schließlich in den Ort Blumberg hinab.

2. Etappe: Von Blumberg nach Schattenmühle

19,8 km, etwa 6,5 h

In Blumberg gehen wir links am Friedhof vorbei, dahinter links und an der Kirche vorbei, um schließlich wiederum links auf die Hauptstraße abzubiegen. Sobald diese einen Knick nach rechts macht, gehen wir weiter geradeaus und in den Wald hinein. Treppen und kleine Leitern führen uns durch die kleine Schlucht des Schleifenbachs zurück zur Wutach, die wir in Achdorf erreichen. Über Aselfingen folgen wir nun stets dem Verlauf der Wutach und erreichen schließlich Wutachmühle, wo sich auch das Landschaftsbild wieder ändert. Das Tal wird enger und steile Wald- und Felsflanken rücken aneinander. Auch unser Wanderweg verjüngt sich nun zusehens. Wir passieren den spektakulären und wild sprudelnden Wutachaustritt. Beim Kanadiersteg mündet die Gaunach in die Wutach, deren Schlingen wir entlang des Schluchtensteigs nach wie vor folgen. Schließlich haben wir Schattenmühle erreicht (Bushaltestelle). Haben wir unser Quartier in Bonndorf oder Löffingen gewählt, können wir von hier den Linienbus nehmen.

3. Etappe: Von Schattenmühle zum Schluchsee bei Oberfischbach

18 km, etwa 6 h

Die dritte Etappe unserer Tour beginnen wir in Schattenmühle. Wir folgen von hier dem Schluchtensteig steil den Waldhang empor, dann geht es gemütlich über den Talgrund. Sanft ansteigend geht es nun zum nördlichen Talrand auf die Baar hinauf. Über Feld- und Wiesenwege geht es für uns zurück zur Schlucht nach Süden. Dort sehen wir einige Überreste des Räuberschlössles, das oberhalb eines beeindruckenden Schluchtabschnitts gelegen ist. Diesen schönen Ort nutzen wir für eine kurze Rast. Vorbei an der Ruine Stallegg queren wir über einen Steg den Rötenbach. Entlang eines Pfades wandern wir durch ein Tal und folgen immer weiter der Wutach flussaufwärts. Auf einem teils ausgesetzten Weg erreichen wir schließlich die Haslachmündung. Wir queren abermals die Wutach, dann wendet sich der Weg der Haslachklamm zu. Vorbei am Rechenfelsen und am Hölllochfelsen erreichen wir auf der Trasse der ehemaligen Haslachtalbahn bald darauf Lenzkirch. Wir laufen in die Ortsmitte und queren nach einem großen Gebäude nach links die Haslach. Dann geht es rechts weiter, bis wir hinter der Kirche zwei mal links gehen und den Ort in Richtung Südwesten verlassen. Hinter den letzten Häusern des Ortes geht es kurz über freie Flur und dem Weg folgend in den Wald hinein. Kurz darauf geht es scharf nach links und am Ende des Waldstückes wieder nach rechts, um schließlich an der Straße nach links abzubiegen. Die Sportanlagen lassen wir links liegen, wenn wir zunächst über freie Flur und an der Weggabelung dann nach links in den Wald hinein gehen. Diesem Waldweg folgen wir nun, alle Abzweigungen ignorierend, bis zu einer Lichtung. Hier halten wir uns links, queren rechts über eine Brücke das Schwendlebächle und schließlich die Schwende, eine helle Lichtung inmitten des Waldes. Auch weiterhin verlassen wir den Weg nicht, kommen so an einem Sportplatz vorbei und erreichen schließlich Oberfischbach. Wir queren die Schluchseestraße und wandern auf der anderen Seite erst über freie Flur, dann durch den Wald bis zum Kohlplatz. Von hier folgen wir dem Weg weiter in südöstliche Richtung und umrunden den Bildstein (1134 m), der auch den höchsten Punkt unserer Wanderung markiert. Jenseits davon führt uns der Weg hinab nach Unteraha am Schluchsee. Nach Querung der Bahntrasse halten wir uns links und erreichen das Seeufer.

4. Etappe: Vom Schluchsee bei Oberfischbach nach St. Blasien

20 km, etwa 6,5 h

Diese Etappe führt uns fast „schluchtenfrei“ nach St. Blasien. Vom Ufer des Schluchsees bei Oberfischbach ausgehend umrunden wir den See gegen den Uhrzeigersinn bis Unterkrummen, das inmitten weitläufiger Wiesen gelegen ist. Hier halten wir uns an der Weggabelung scharf rechts und an einer weiteren Weggabelung im Wald scharf links. Diesen Weg verlassen wir nun nicht mehr, bis wir den Krummenbach queren. Auch dahinter folgen wir dem Weg in eine Schleife und wandern ihn nun stetig entlang nach Süden. Hinter einer kleinen Lichtung kommen wir an eine Weggabelung, an der wir rechts gehen. An der nächsten Möglichkeit halten wir uns scharf links, queren einen Bach und halten uns danach rechts. Schon sind wir in Muchenland. Wir halten uns weiter in südöstlicher Richtung, erst am Rand des Waldes entlang, dann durch diesen hindurch. Hinter einer sanften Linkskurve biegen wir scharf nach links ab und halten uns an der Weggabelung rechts entlang des Pfades. Durch den hellen Blasiwald hindurch erreichen wir den Weiler Althütte. Von hier halten wir uns in südöstliche Richtung, gehen an der Wegkreuzung geradeaus und treten wieder in Wald ein. Wir bleiben auf diesem Weg, bis wir ihn rechts auf einen Pfad verlassen können. Diesen gehen wir nach Süden entlang, kreuzen dabei eine Forststraße und wandern schließlich nach Süden hinab bis nach St. Blasien. Nun hören wir auch wieder das vertraute Wasserrauschen. An diesem Etappenziel stellt der gigantische Dom St. Blasius inmitten der Wälder und Berge ein lohnenswertes Besichtigungsziel dar. Die Kuppel gehört mit ihren 62 m Höhe zu den größten Kirchenkuppeln Europas. In den Parkanlagen zwischen dem Ufer der Alb und dem Dom können wir diesen Wandertag ausklingen lassen.

5. Etappe: Von St. Blasien nach Todtmoos

18,5 km, etwa 6 h

Vom heilklimatischen Kneipp-Kurort St. Blasien im Albtal wandern wir nach Südosten durch den Wald zum Lusthausfelsen. Von hier können wir einen schönen Blick auf unsere Wanderroute werfen. Wir gehen weiter auf Waldpfaden bis zum Lehenkopf und dann über freie Flur Rüttewies und Horbach zum Klosterweiher. Wir umrunden ihn ein Stück links herum und steigen dann auf der anderen Seite hinauf zu einer lichten Hochfläche. An der T-Kreuzung vor einem kleinen Waldstück halten wir uns rechts und danach gleich wieder links. Dann geht es abermals rechts auf einen Wald- und Wiesenweg. Zwischen Waldrand und Wiesenfläche gehen wir dann nach Norden und queren die Kreisstraße bei Oberibach. Auf der anderen Seite verlassen wir unseren Weg bald nach links, bis wir wieder Waldgebiet erreichen. Durch dieses hindurch, dann wieder über freie Flur nähern wir uns dem Wachtbühl und durchwandern das Naturschutzgebiet Großbühl. Wir wandern dann wieder durch den Wald, bis wir an eine T-Kreuzung stoßen. Hier geht es für uns nach links, bis wir am Ibacher Kreuz eine Straße queren und auf der anderen Seite steil und im Zickzack dem Schluchtensteig in die Hohwehraschlucht hinab folgen. Wir laufen entlang der Waldschlucht stets parallel zur Wehra, bis wir schließlich Todtmoos erreichen. Hier können wir noch die barocke Wallfahrtskirche besichtigen, bevor auch dieser Wandertag endet.

6. Etappe: Von Todtmoos nach Wehr

23 km, etwa 7,5 h

In Todtmoos brechen wir zu unserer letzten Etappe auf. Rechts der Wehra, westlich des Ortskerns im Wald zieht sich der Schluchtensteig auf seiner Schlussetappe über dem anfangs noch „gemütlichen“ Tal nach Süden. Wir passieren noch den Ortsteil Schwarzenbach, bevor der Wanderweg bei Au in den Talgrund zurückkehrt. Wir queren zunächst jedoch den Sägebach und halten uns nun stets in Richtung Süden. Nachdem die Flussseite bei Au gewechselt wurde, rücken die Talflanken dichter zusammen und werden steiler und felsiger. Ein Schlenker führt uns über den Schwandbach und zurück in die Nähe der Wehra. In vielen Kurven setzen wir nun zu einer abermaligen Querung an, um auf der anderen Seite weiterzuwandern, nun rechts der Wehratalschlucht. Parallel zum Flussverlauf geht es nun auf einem Steig stets in Richtung Wehr, die östliche Talseite haben wir dabei immer im Blick.  Allmählich verliert der Weg an Höhe, bis die Staumauer des Wehra-Stausees überquert wird. Nun geht es stetig und ganz gemütlich am Fluss entlang zum Rathausplatz, dem Zentrum der Weber- und Textilstadt Wehr. Hier endet unsere erlebnisreiche Fernwanderung.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit dem Zug nach Stühlingen

Anfahrt:

B314 bis Stühlingen

Parken:

In Stühlingen


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wetterfeste Wanderkarte Schluchtensteig, 4,95 EUR Die Karte ist über das Landratsamt Waldshut, über die Schluchtensteiggemeinden sowie im Buchhandel zu beziehen.

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Schwierigkeit
Strecke 117,4 km
Dauer 38:00 Std
Aufstieg 4232 m
Abstieg 4335 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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