GR-221: La Ruta de Pedra en Sec - Fernwanderweg - Spanien

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Fernwanderweg

GR-221: La Ruta de Pedra en Sec

(6) Fernwanderweg • Spanien
  • Aussichtspunkt an der Küste.
    / Aussichtspunkt an der Küste.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Ausblick auf das ehemalige Kloster.
    / Ausblick auf das ehemalige Kloster.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Die alten Mauern des Klosters.
    / Die alten Mauern des Klosters.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Caseta de n´Arago
    / Caseta de n´Arago
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Caseta de n´Arago - guter Schutz bei Wind
    / Caseta de n´Arago - guter Schutz bei Wind
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Sa Mola de s´Escolop - am Gipfel
    / Sa Mola de s´Escolop - am Gipfel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Blick auf das Kloster und Sa Dragonera.
    / Blick auf das Kloster und Sa Dragonera.
    Foto: Alcia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Sa Mola de s´Escolop - Blick von Port d´ Andratx
    / Sa Mola de s´Escolop - Blick von Port d´ Andratx
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Sa Coma d'en Vidal
    / Sa Coma d'en Vidal
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Sa Coma d'en Vidal
    / Sa Coma d'en Vidal
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Die Kartause von Valldemossa.
    / Die Kartause von Valldemossa.
    Foto: By Sel commons (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
  • Der Reiterweg Camí de s'Arxiduc.
    / Der Reiterweg Camí de s'Arxiduc.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Blick auf die Cala Deià.
    / Blick auf die Cala Deià.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Refugi de Moleta
    / Refugi de Moleta
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Refugi de Moleta
    / Refugi de Moleta
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Blick in die Tiefe des Barranc de Biniaraix.
    / Blick in die Tiefe des Barranc de Biniaraix.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Blick über den faszinierenden Stausee
    / Blick über den faszinierenden Stausee
    Foto: Bernhard Kräber, Outdooractive Redaktion
  • Der Cúber-Stausee besticht besonders durch seine traumhafte Lage.
    / Der Cúber-Stausee besticht besonders durch seine traumhafte Lage.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Der beeindruckende Cúber-Stausee inmitten des mallorquinischen Naturidylls
    / Der beeindruckende Cúber-Stausee inmitten des mallorquinischen Naturidylls
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Auf dem Weg zum Gipfel Massanella.
    / Auf dem Weg zum Gipfel Massanella.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Am Gipfel des Puig de Massanella
    / Am Gipfel des Puig de Massanella
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Ausblick am Gipfel des Puig de Massanella
    / Ausblick am Gipfel des Puig de Massanella
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Ausblick am Gipfel des Puig de Massanella
    / Ausblick am Gipfel des Puig de Massanella
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Ausblick am Gipfel des Puig de Massanella
    / Ausblick am Gipfel des Puig de Massanella
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Coll d´es Prat
    / Coll d´es Prat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Coll d´es Prat
    / Coll d´es Prat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Coll d´es Prat
    / Coll d´es Prat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Ausblick am Coll d´es Prat
    / Ausblick am Coll d´es Prat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Das Kloster Santuari de Lluc.
    / Das Kloster Santuari de Lluc.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Vor dem Kloster Lluc.
    / Vor dem Kloster Lluc.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Auf dem Weg zur Herberge
    / Auf dem Weg zur Herberge "Son Amer".
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Blick auf das Refugio Son Amer.
    / Blick auf das Refugio Son Amer.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Kurz vor dem Rifugio de Binifaldo.
    / Kurz vor dem Rifugio de Binifaldo.
    Foto: Alicia Vanrell, Outdooractive Redaktion
  • Wegweiser des GR-221
    / Wegweiser des GR-221
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • GR-221 Wegweiser am Moleta de s'Esclop
    / GR-221 Wegweiser am Moleta de s'Esclop
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
Karte / GR-221: La Ruta de Pedra en Sec
0 500 1000 1500 m km 20 40 60 80 100 Finca Can Tomeví Ruina del convento La Trapa Sa Coma d'en Vidal Finca Son Sorralta Cartoixa de Valldemossa Muleta Gran Cúber-Stausee Santuari de Lluc
Wetter

Der GR-221 (La Ruta de Pedra en Sec) ist ein rund 120 km langer Fernwanderweg, der uns in acht Etappen von Port d'Andratx nach Pollença durch den Gebirgszug der Serra de Tramuntana führt. Dabei folgen wir den namensgebenden Trockenmauern auf historischen Ortsverbindungen durch eine beeindruckende und alpine Landschaft. Neben dem Hauptweg existieren noch einige Varianten, wodurch die gesamte Streckenlänge gute 150 km erreicht.

Spanien: Beliebter Fernwanderweg

mittel
115 km
44:00 Std
5400 m
5345 m
Obwohl der GR-221 sich derzeit noch in der Markierungsphase und einzelne Etappen sich sogar noch in Planung befinden, kommen schon jetzt viele Bergsteiger nach Mallorca, um die landschaftlich sehr reizvolle und anspruchsvolle Strecke nach Pollença zu wandern. Sobald der Fernwanderweg fertiggestellt ist, wird er uns rund 150 km auf historischen Pfaden durch die beeindruckende alpine Landschaft des Serra de Tramuntana Gebirgszugs führen. Benannt nach den historischen Trockenmauern, die oftmals den Fernwanderweg säumen, verbindet der La Ruta de Pedra en Seca dann in acht Etappen Port d'Andratx mit Pollença. Des Weiteren werden noch einige Wegvarianten erschlossen. Als Hüttenwanderweg wird der GR-221 abgelegene Berghütten miteinander verbinden, in denen Wanderer (meist mit Voranmeldung) übernachten können. Derzeit befinden sich allerdings einige der geplanten Hütten noch im Aufbau. Momentan sind fünf der acht Etappen des GR-221 markiert und fünf Schutzhütten werden betrieben.
outdooractive.com User
Autor
Franka Fuchs
Aktualisierung: 20.02.2014

Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1208 m
2 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Da sich der GR-221 noch in der Markierungsphase befindet kann es sein, dass auf den noch nicht fertiggestellten Etappen die Streckenführung anders verläuft, als hier dargestellt. Es empfiehlt sich die Mitnahme von detailliertem Kartenmaterial. Noch nicht alle Schutzhütte auf dem Fernwanderweg sind fertiggestellt und in Betrieb, deshalb empfiehlt sich die Mitnahme eines Zelts oder das frühzeitige Organisieren einer anderen Unterkunft, wie eine Pension oder ein Hotel. 

Ausrüstung

Der GR-221 führt oftmals auf steinigen Pfaden durch alpines Gelände, weshalb festes Schuhwerk wichtig ist. Einige Etappen bieten nur wenig Schatten, wir sollten deshalb unbedingt an Sonnencreme und eine Kopfbedeckung, sowie ausreichend zu Trinken denken. Auch Proviant sollte eingepackt werden, denn auf einigen Etappen gibt es kaum Möglichkeiten zur Einkehr.

Weitere Infos und Links

Offizielle Internetseite des Consell de Mallorca
Informationsseite des Consell de Mallorca über den Gr-221

Start

Port d'Andratx (1 m)
Koordinaten:
Geogr. 39.548298 N 2.385401 E
UTM 31S 447193 4377805

Ziel

Pollença

Wegbeschreibung

1. Etappe: nur mit Farbe und Steinmännchen markiert

Die erste Etappe führt uns von Port d'Andratx über Sant Elm nach La Trapa. Für diesen Streckenabschnitt brauchen wir rund vier Stunden. Bei unserer Wanderung genießen wir Ausblicke auf die kleine Nachbarinsel Dragonera und besuchen die bekannte Klosterruine La Trapa.
Am Yachthafen Port d'Andratx nehmen wir die Carretera Aldea Blanca nach rechts und gehen an der zweiten Kreuzung links in die Carrer de Cala d’Egos. Diese Straße geht in einen Weg über, dem wir in den Wald zum Sendemasten Col de Vent folgen. Wir wandern nach rechts und an der nächsten Kreuzung nach links zum Pas Vermell. Dort nehmen wir einen Pfad. An der Schotterstraße, die später in einen Pfad übergeht, gehen wir nach links. An der nächsten Kreuzung folgen wir dem Schotterweg zum Castillo de Sant Elm nach rechts. In Sant Elm wandern wir entlang der Hafenpromenade bis zu einem Platz mit einem Windrad. Dort folgen wir der Avinguda La Trapa zur Can Tomeví. Weiter geht es geradeaus auf einen Pfad, dem wir bis zum Kolster La Trapa folgen. 

2. Etappe: nur mit Farbe und Steinmännchen markiert

Wir wandern rund siebeneinhalb Stunden von La Trapa über den Coll de sa Gramola nach Estellencs. Dabei genießen wir Ausblicke auf die Küste und besteigen den Moleta de s'Esclop.
Von La Trapa wandern wir auf einem Pfad zum Puig de ses Basses. Wir stoßen auf einen Schotterweg, dem wir in östliche Richtung zu einem Parkplatz am Coll de sa Gramola folgen. Hier geht es rund 1,5 km nach links auf der Ma-10 weiter. Wir verlassen die Straße nach rechts auf einen Pfad. Diesem folgen wir über den Moleta de s'Esclop. Nach dem Berggipfel halten wir uns geradeaus bis es nach links über die Sa Coma den Vidal zurück auf die Ma-10 geht. Wir folgen der Straße erneut, wandern dann auf einem Schotterweg nach links und erreichen Estellencs.
 
3. Etappe: markiert

Auf der dritten Etappe wandern wir von Estellencs über Banyalbufar nach Esporles. Für diesen Wegabschnitt brauchen wir rund fünfeinhalb Stunden. Landschaftlich reizvoll sind die Terrassenhänge bei Banyalbufar.
Wir folgen der Ma-10 ein Stück in Richtung Banyalbufar/Sóller, können aber einige Serpentinen über Pfade abkürzen. Schließlich lotsen uns die Wegweiser bei der Finca Son Sorralta nach rechts, weg von der Ma-10. An einer Y-Gabelung wandern wir geradeaus auf einen Pfad, der später in einen Weg mündet, dem wir nach links folgen. Wir laufen, der Beschilderung folgend, weiter nach Banyalbufar. Im Ort zweigen wir nach rechts auf den Cami de Correu ab. Wir wandern ein Stück an der Ma-1100 entlang und kreuzen die Straße. Ein Pfad führt uns nach Esporles.
 
4. Etappe: zum Teil markiert, sonst Farbe und Steinmännchen

Die vierte Etappe führt uns von Esporles über Valldemossa nach Deiá. Für diesen Streckenabschnitt, der uns durch dichte Macchia und schattige Olivenhaine führt, brauchen wir rund sieben Stunden.
Wir verlassen Esporles über die Carrer de Mateu i Font und den Camino de Son Cabaspre. Wir biegen rechts auf dem Camí des Bosc ab und folgen diesem bis zu einem nach rechts abzweigenden Pfad zum Coll de sa Basseta. Über den Coll de Sant Jordi gelangen wir schließlich zur Cartoixa de Valldemossa. Im Ort nehmen wir die Carrer Joseph Coll Bardolet nach links und biegen die dritte Kreuzung nach rechts ab, um dann die zweite Straße nach links zu nehmen. Diese Straße mündet in einen Pfad, dem wir bis zum beschilderten GR-221/Camí de s'Arxiduc folgen. An einer Weggabelung verlassen wir den Camí de s'Arxiduc und folgen der GR-221 Beschilderung nach links und gelangen nach Deiá.

5. Etappe: markiert

Auf der fünften Etappe wandern wir rund vier Stunden von Deiá zur Berghütte Muleta (Port de Sóller). Dabei genießen wir einen schönen Ausblick auf die idyllische Bucht von Deiá und passieren einige romantische Bauwerke wie die Capella de Castelló.
Am Ortsrand von Deiá treffen wir auf die Ma-10, der wir ein Stück nach links folgen bis nach rechts der GR-221 auf dem Camí des Robassos weiterführt. Wir kreuzen immer wieder die Küstenstraße oder laufen darauf, bis wir nach rechts der Beschilderung nach Sollér auf den Camí de Castelló folgen. Der gepflasterte Weg führt uns über schöne Aussichtspunkte und am Bauernhaus Son Coll vorbei in Richtung Sollér. Zur Berghütte Muleta biegen wir an der Finca Son Mico nach links ab und folgen der Beschilderung des GR-221 an der Muleta Gran nach links zum Refugi de Muleta. 

6. Etappe: markiert

Wir wandern auf der sechsten Etappe in rund achteinhalb Stunden von der Berghütte Muleta über Sóller und den Cúber-Stausee zur Berghütte Tossals Verds. Diese Etappe hat einen ausgeprägten alpinen Charakter, bei einigen Wegstücken benutzen wir die Hände zum Klettern.
Wir folgen der Beschilderung des GR-221 vom Refugi de Muleta zurück zur Muleta Gran und wandern links in Richtung Puerto de Sollér. Von dort laufen wir auf dem GR-221 über Straßen und Pfade nach Sollér und durchqueren den Ort nach Osten auf der Carrer de sa Lluma. Kurz darauf wandern wir auf einer alten Straße durch die Gärten von Biniaraix. Wir verlassen das Dorf auf dem Schluchtenweg Camí des Barranc und erreichen den Coll de l’Ofre. Die Beschilderung des GR-221 führt uns schließlich zum Cúber-Staussee. Nachdem wir den See passiert haben, folgen wir einem Steinkanal fast bis zum Coll de Coloms. Um zum Refugi des Tossals Verds zu gelangen, verlassen wir den GR-221 kurz nach dem Pass an einer Weggabelung nach rechts und folgen dem beschilderten Pfad bis zur Berghütte des Tossals Verds.

7. Etappe: markiert

Die siebte Etappe führt uns von der Berghütte Tossals Verds über Lluc zur Berghütte Son Amer. Für diesen Streckenabschnitt brauchen wir rund sechs Stunden. Wir überqueren den Coll des Prat am Puig de Massanella und besuchen das bekannte Kloster von Lluc.
Wir wandern zurück in Richtung des Coll de Coloms und biegen kurz vor dem Pass nach rechts auf den GR-221 in Richtung Lluc ab. Wir erreichen den Coll des Prat, wo wir einen Abstecher auf den Puig de Massanella machen können. Wir folgen dem beschilderten Pfad weiter, überqueren die Ma-10 und erreichen kurz darauf das bekannte Kloster von Lluc. Zur Berghütte Son Amer laufen wir den GR-221 einfach noch ein kurzes Stück weiter.

8. Etappe: markiert

In rund fünf Stunden erreichen wir auf der achten Etappe unser Ziel, die schöne Stadt Pollença.
Vom Refugi de Son Amer laufen wir auf dem GR-221 bis zur Ma-10, der wir ein kurzes Stück folgen, um dann auf dem GR-221 zum Coll de sa Font aufzusteigen. Ein kurzes Stück nach dem Pass gehen wir rechts und erreichen bald den Coll de Pedregarets an der sich die Wasserabfüllanlage von Binifaldó befindet. An der gleichnamigen Berghütte führt uns der Fernwanderweg nach rechts und wir ignorieren alle folgenden Abzweigungen. Eine Teerstraße führt uns schließlich auf die Ma-10, der wir auf unserem Pfad folgen. Bald zweigt nach rechts eine Straße ab, auf der wir nach Pollença gelangen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus: L100 von Palma de Mallorca in Richtung Sant Elm

Anfahrt

Den Startpunkt der ersten (noch nicht fertiggestellten) Etappe des GR-221, den Yachthafen von Port d'Andratx, erreichen wir über die Ma-1 in Richtung Port d'Andratx.

Parken

Am Hafen von Port d'Andratx befinden sich einige gebührenfreie Parkplätze.

Koordinaten

Geogr.:39.548298 N 2.385401 E
UTM:31S 447193 4377805
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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rainer lienemann
14.05.2017
Trockenmauerweg mit aktuellster Karte Gekauft haben wir die Karte (map.solutions Mallorca GR-221, 1:50.000, 3. Auflage 2017) kurz vor einer fünftägigen Wandertour Mitte März über den GR 221 von Valldemossa nach Pollenca. Von der gerade herausgegebenen Karte erwarteten wir die aktuellsten Informationen. Die folgenden Bemerkungen beziehen sich auf diese Strecke und beinhalten auch weitergehende Wanderinfos.. Die allgemeinen Kritikpunkte an der Karte vorab zusammengefasst: - das Lektorat übersieht mehrere Fehler, sowohl inhaltliche als auch sprachliche - Die Wegmarkierung in der Karte taugt aufgrund der maßstabbedingten Ungenauigkeit nur zur ungefähren Orientierung - die Preise in den Hütten sind höher als angegeben (Übernachtung etwa 12, Abendessen 11, Frühstück 6 Euro; dazu kommen ggf. Bettwäsche, Handtücher, Picknick) - die Wanderzeiten kann man, sofern man Gelegenheits(rucksack)wanderer mit durchschnittlicher Kondition ist, vor allem auf den langen Etappen, getrost um 1 - 2 Stunden verlängern. - die aktuellen Vorort-Markierungen (Holzpfähle) sind nicht durchgängig erfasst und in die Wegbeschreibung einbezogen - die aktuellen Markierungen sind nicht erklärt oder abgebildet - es fehlen zum Teil klare Beschreibungen der Wege direkt ab dem jeweiligen Refugio Schon bei den Infos zur Anfahrt fielen Unklarheiten bzw. Fehler auf: Direkt vom Flughafen zur Innenstadt fährt man mit dem Bus Nummer 1 für 5 Euro bis zur Placa d'Espanya. Laut Kartenangabe soll sich "oberhalb" dieses Platzes die zentrale Bushaltestelle befinden. Das Gegenteil ist der Fall: über (Roll-)Treppen erreicht man die Busstation, sie befindet sich unterhalb des Platzes. Die Ziele der Busse kann man einer Anschlagtafel entnehmen. Die folgende längere Busfahrt nach Valldemossa kostete weniger als die kurze vom Flughafen nach Palma-Innenstadt. Der Einstieg in die Wanderung war bei uns an einem Samstag; dieser Wochentag ist für einen Start in Valldemossa weniger zu empfehlen. Für das Durchwandern des Geier-Schutzgebietes hatten wir bei einer Mailanfrage zuvor die nötige Erlaubnis wegen des Wochendandranges nicht bekommen. Wir hatten uns auf die etwas weitere Umgehung des Schutzgebietes eingestellt, konnten aber über den freundlichen Geschäftsführer des Hotels doch noch kurzfristig eine Genehmigung erhalten. Die wird namentlich am Eingang des Gebietes abgefragt. Die Markierung des Weges erwies sich, wie in der Karte angegeben, meistens als klar. Allerdings ist es gut zu wissen, dass auch die nicht explizit auf den GR-221 bezogenen Markierungspfähle diesen kennzeichnen können. Auf die hüfthohen Holzpfähle mit gleichschenkligem Dreieck und (meist) den beiden weiß-roten Strichen trifft man auf der Strecke immer wieder, manchmal nicht dort, wo man sie erwarten würde und wo sie hilfreich wären. In der Karte fehlt der Hinweis darauf, obwohl diese durchgehende Markierung nicht erst seit einigen Tagen vorhanden ist. Die Wegführung in der Streckenbeschreibung der Karte und die der Vorort-Markierungen unterscheidet sich immer mal wieder und das erfordert die Wanderentscheidung, wem man mehr vertrauen will, der Karte oder der Wanderrealität. Beispiel: Direkt vor der Unterkunft in Deia wird der weitere Verlauf des Weges mit Zeichen angegeben, die den Wanderer durch den Ort und aus diesem heraus führen. Praktischer kann es am Aufbruchmorgen nicht sein. Die Karte gibt einen anderen Weg an, der über die Hauptstraße um den Ort herumführt, etwas länger und weniger interessant ist. Die ganze Strecke von Valldemossa bis Deia wird im Einleitungstext zu dieser 5. Etappe mit 4 Stunden angegeben. Wir haben mit Rucksäcken (7 und 9 kg) 6 Stunden gebraucht, was sicher auch daran lag, dass es unser erster Wandertag war. Dazu kam aber, dass es einige schwierige Abwärtspassagen gibt, die ohne Stöcke besondere Vorsicht und langsames Gehen verlangten: die kleinsteinigen bis sandigen Abschnitte können recht rutschig sein. Der Einleitungstext zur Strecke Valdemossa - Deia endet übrigens mit der seltsamen Angaben, man "…steigt schließlich über steinige steile Gebirgspfade und später auf bewaldeten Köhlerpfaden nach Valldemossa (??) ab." Deia: Das Refugio Can Boi ist am Wochenende weniger zu empfehlen. Familien mit Kindern belegen gerne die preiswerten Räume, machen Ausflüge zum Strand (1,5 km) und bestimmen die Lautstärke im hellhörigen Haus: unten ein großer Raum mit offener Treppe und schallverstärkenden Steinwänden. Die Sanitärräume sind mit je zwei Duschen, zwei Toiletten und zwei Waschbecken etwas spärlich ausgestattet. Sowohl im Männer- als auch im Frauensanitärraum war je eine Toilette defekt. Bei einer Belegung von etwas mehr als 30 Personen, davon ein Drittel Kinder wurde es etwas eng … Das Essen war hier eher dürftig: Hähnchenschenkel mit in Öl schwimmenden Kartoffelstreifen, als Dessert ein Apfel. Das zu kaufende Bier kostete 2,80, im nahen Geschäft gab es das für 1 Euro. Auf der Strecke Deia - Port de Soller sind die Namensangaben der Fincas in der Karte wenig hilfreich, da man sie in der Realität nur ausnahmsweise mal wiederfindet. Der angeführte Blick auf "eines der meist fotografierten Motive" war nur ansatzweise möglich und ganz unspektakulär. Der Hinweis auf das Son Mico, wo "vorbeikommenden Wanderern oft frisch gepresster Orangensaft und Kuchen angeboten wird" ist vielleicht missverständlich. Hier handelt es sich um ein Hotel-Café, wo neben Kaffee und Kuchen auch Saft bestellt werden kann, der serviert wird und natürlich bezahlen werden muss. Die Aussicht auf der mit verschiedenen Sitzecken eingerichteten Terrasse ist toll. Am Sonntag war die Terrasse gut besucht, vielleicht ist das Cafe an Werktagen nicht immer geöffnet. Die Wegbeschreibung danach ist wieder unklar, da man den Wegweisern folgend kurz darauf an der Tramuntana-Lodge die MA-10 erreicht, dieser 200m nach links folgt, dann in der Kurve rechts auf die Teerstraße abzeigt, wo ein Schild linksseitig etwas verdeckt angebracht ist. Danach folgt man den Holzpfählen und Schildern; der Weg ist eindeutig, aber zieht sich noch eine ganze Weile durch die schöne Landschaft. Zusätzlich zu den in der Karte angegeben Varianten lässt sich der lange Weg vom Refugio Muleta nach Tossals Verds (9 Stunden plus…) durch eine Taxifahrt von Port de Soller aus abkürzen. Für 30,- Euro geht’s in 20 Minuten zum Cuber-Stausee; die Preise sind neben dem Taxistand angeschlagen, die Taxifahrer kennen am Stausee den Punkt, wo der Wanderweg an der Wasserrinne weiterführt. Wir waren von dort immer noch gut 4 Stunden auf dem schönen Weg unterwegs, der im Gebirge eindeutig ist und eine Beschreibung nahezu überflüssig macht; an einzelnen Stellen sind die Abzweigungen deutlich beschildert. Das gilt auch für den nächsten langen Abschnitt von Tossals Verds nach Lluc, der sich nicht kürzen lässt. Statt der angegebenen 6 Stunden haben wir 8 gebraucht. Hier gab es direkt nach dem Pass an einem Schneehaus einmal ein kleines Orientierungsproblem; für den langen Abstieg auf unterschiedlichem Untergrund sind auf dieser Strecke Stöcke bzw. ein Wanderstab eine große Hilfe. Auf der letzten Etappe von Lluc nach Pollenca gibt es an zwei oder drei Stellen Irritationen, da die Kartenbeschreibung von der vorgefundenen Markierung abweicht. Wir haben uns inzwischen hinsichtlich der Orientierung ganz auf die Holzpfähle eingestellt, halten uns auch hier an diese und gelangen so problemlos an die Straße und über das letzte etwas langweilige Wegstück nach Pollenca. Als entschiedener Kartenliebhaber würde ich mir die Karte wieder kaufen, um zur zusätzlichen Wegesicherheit etwas an der Hand zu haben. Sie nimmt mehrfaches Falten, auch "gegen den Strich", klaglos hin, passt gut in die Hosenseitentasche und widersteht den üblichen kleinen "Misshandlungen" auf einer mehrtägigen Wandertour. Auch das Glossar Spanisch - Deutsch für Wanderer fand ich mehrfach hilfreich. Vermisst habe ich erläuternde Angaben zu den Köhlerstellen, Dreschplätzen, Schneehäusern, auf die man ja immer wieder trifft – im Unterschied zu den Mönchsgeiern, die zwar beschrieben werden, aber die man kaum zu Gesicht bekommt.
Gemacht am
18.03.2017
Foto: rainer lienemann, Community
Foto: rainer lienemann, Community
Foto: rainer lienemann, Community
Foto: rainer lienemann, Community

Regina Kaiser
19.04.2017
Mein Mann und ich haben den Weg auch von Süden nach Norden gemacht. Die ersten zwei Tage sind nicht beschildert und die Navi-Hilfe über Handy mit Powerbox war super, weil auch später der Weg nicht immer klar beschildert war und verlaufen bei einer Gesamttageslänge von manchmal 30km und 1400 Höhenmetern nicht erwünscht war. Es gab abschüssige Stellen, vor allem am Meer entlang, aber meinem Empfinden nach immer ein ordentlich breiter Weg in diesen Bereichen oder sogar ein Aussichtsmäuerle. Die Wegqualität, wenn auch breit, fand ich zum Teil anstrengender als in den Alpen, da die Steine dann sehr wild lagen. Für mich bedeutet "schwer" also Wegqualität, Länge und Höhenmeter, weniger Technik oder Schwindelfreiheit, da ich den Weg eher breit empfand. Sicher wirst du mit gewaltigen Panoramen "belohnt", oder konfrontiert... zum Beispiel auf dem Abstieg von Valdemossa nach Deia. Wir hatten die Karte "Serra de Tramuntana", 1:25.000, 4 Blatt, Editorial Alpina und waren sehr zufrieden. Wie du in dem von Patricia empfohlenen Führer feststellen kannst, ist die Etappe Deia-Soller eine der einfacheren.

Patricia Sauer
19.04.2017
Hallo Christian, ich komme auch gerade aus Mallorca zurück und habe den kompletten Weg gemacht - von Süden nach Norden. Vor ca. 3 Wochen ist ein ganz neuer Outdoor Reiseführer erschienen: Der Weg ist das Ziel von Hartmut Engel. Der ist top aktuell und die Wege sind ganz genau beschrieben. Damit kannst du dich super vorbereiten.

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
115 km
Dauer
44:00 Std
Aufstieg
5400 m
Abstieg
5345 m
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

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