Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg - Fernwanderweg - Bayerisch-Schwaben

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Fernwanderweg

Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg

Fernwanderweg • Bayerisch-Schwaben
  • Die Hl. Kreuz-Kapelle in Großried.
    / Die Hl. Kreuz-Kapelle in Großried.
    Foto: Werner Seeger, public domain, Outdooractive Redaktion
  • Blick auf Siebnach.
    / Blick auf Siebnach.
    Foto: Tobias Reiber, public domain, Outdooractive Redaktion
  • Das ehemalige Benediktinerkloster Irsee im Ostallgäu.
    / Das ehemalige Benediktinerkloster Irsee im Ostallgäu.
    Foto: Mattana, public domain, Outdooractive Redaktion
  • Innenraum der Klosterkirche in Irsee im Ostallgäu.
    / Innenraum der Klosterkirche in Irsee im Ostallgäu.
    Foto: Mattana, public domain, Outdooractive Redaktion
  • Die Friedhofskirche in Irsee im Ostallgäu.
    / Die Friedhofskirche in Irsee im Ostallgäu.
    Foto: Dark Avenger, GNU Free Documentation License, Outdooractive Redaktion
  • Blick auf Irsee mit der Klosteranlage.
    / Blick auf Irsee mit der Klosteranlage.
    Foto: Alraune, GNU Free Documentation License, Outdooractive Redaktion
  • Dreiangelhütte
    / Dreiangelhütte
    Foto: Internet, Alpsee-Grünten Tourismus GmbH
  • Die Wallfahrtskirche St. Stephan in Oberthingau.
    / Die Wallfahrtskirche St. Stephan in Oberthingau.
    Foto: Veit Feger, Lizenz: public domain, Outdooractive Redaktion
  • Die Pfarrkirche in Görisried.
    / Die Pfarrkirche in Görisried.
    Foto: Richard Mayer, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Outdooractive Redaktion
  • Ortsansicht von Görisried.
    / Ortsansicht von Görisried.
    Foto: Richard Mayer, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Outdooractive Redaktion
Karte / Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg
600 800 1000 1200 1400 m km 20 40 60 80 100 120 140 Leitershofen Reinhartshofen Tussenhausen Irsee Ruderatshofen Görisried
Wetter

Der Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg (SAW) führt seit 1978 von der alten Römerstadt Augsburg durch eine höchst abwechslungsreiche Landschaft ins Oberallgäu nach Sonthofen an den Rand des Hochgebirges.

Bayerisch-Schwaben: Aussichtsreicher Fernwanderweg

mittel
158,4 km
39:46 Std
2552 m
2274 m
Wald- und Wiesenabschnitte wechseln ab mit Flusstälern und herrlichen Fernblicken. Der Weg wechselt von flach bis steil, ist jedoch stets gut wanderbar und auch für Familien geeignet. Neben den Naturschönheiten bietet dieser Weitwanderweg kulturhistorische und bauliche Attraktionen. Kirchen, Kapellen, Klöster und Wegekreuze geben Raum für Spiritualität und erfrischen Geist und Gemüt. Teilweise läuft der Weg auf alten und neuen Pilgerpfaden (z.B. Jakobus- und Crescentiaweg). Lohnende Abstecher führen ins Volkskundemuseum Oberschönfeld sowie nach Mindelheim und Kaufbeuren.
Der 165 km lange Weg kann in sieben Tagen gut erwandert werden. Er ist durchgehend mit dem blauen Andreaskreuz (blaues Kreuz auf weißem Grund) gekennzeichnet. Die Ausrüstung, wie etwa Profilschuhe, Wechselwäsche oder Regenschutz, sollte einer Mehrtagestour angemessen sein. Der Weg offenbart seine besondere Schönheit vor allem im Frühjahr und Herbst. Auf den neu errichteten Standard-Wegweisern ist an wichtigen Punkten eine Standortnummer angebracht, die für das GPS Gerät, aber auch für Notfälle eine gute Hilfe darstellt.
outdooractive.com User
Autor
Michael Lenke, Julia Grimm, Tobias Ullmann
Aktualisierung: 09.11.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1125 m
479 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Profilschuhe, Wechselwäsche, Regenschutz, angemessene Kleidung

Weitere Infos und Links

Naturpark Augsburg - Westliche Wälder
http://www.naturpark-augsburg.de
info@naturpark-augsburg.de
Tel. 08 21 / 31 02 - 22 78

Regio Augsburg Tourismus GmbH
http://www.regio-augsburg.de
tourismus@regio-augsburg.de
Telefon: 08 21/5 02 07-0

Kreisstadt Mindelheim
http://www.mindelheim.de
touristinfo@mindelheim.de
Tel. 08261/9915-20

Stadt Bad Wörrishofen
http://www.bad-woerishofen.de
info@bad-woerishofen.de
Tel. +49 (0) 82 47 / 99 33 55

Stadt Kaufbeuren
http://www.kaufbeuren.de
tourist-info@kaufbeuren.de
Tel. (08341) 40405

Stadt Sonthofen
http://www.sonthofen.de
gaesteinfo@sonthofen.de
Tel. 08321 / 615-291 oder -292

Start

Leitershofen (484 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.349530 N 10.841310 E
UTM
32U 636420 5356788

Wegbeschreibung

Etappe 1: Von Leitershofen nach Reinhartshofen

Ausgangsort unserer Wanderung ist Augsburg, Schwabenmetropole und drittgrößte Stadt Bayerns. Hier vereinen sich die Geschichte zweier Jahrtausende und modernes Stadtleben zu einem lebenswerten Ganzen. Der historische Stadtkern, Fuggerei, Musen, Augsburger Puppenkiste und Zoo bieten vielfältige Anregungen für die Freizeitgestaltung. In den touristischen Informationsstellen erhalten wir Auskünfte und Tipps.
Vom Hauptbahnhof aus gehen wir zunächst wenige Gehminuten westwärts durch die Unterführung nach Augsburg-Pfersee. Mit den Buslinien 628 oder 641 geht es nach Leitershofen-Mitte und dort auf dem Hergottsbergweg zu Fuß zum Waldparkplatz am Ortsrand. Hier beginnt der Schwäbisch-Allgäuer-Wanderweg. Vom Waldparkplatz bei Leitershofen gehen wir westwärts im Wald hinauf zum Herrgottsberg, dann links und – vorbei an der Augsburger Hütte – weiter geht es geradeaus Richtung Burgwalden und nach rechts hinunter zum Wellenburger Weiher.
Auf der Wellenburger Straße gehen wir zunächst bergan, dann nach 500 m nach links, westwärts. Die blauen Kreuze leiten schließlich an einer Weggabelung nach links hinunter ins Anhauser Tal (km 6,5). Die Markierung führt zunächst zum Talweg am Sportplatz, dann links 800 m talaufwärts und wieder links über den Anhauser Bach zum Waldrand. Nun geht es am östlichen Talrand entlang nach Süden – vorbei am „Webers Brünnele“. Später wandern wir rechts wieder über den Bach zurück zur Forststraße. Links entlang einer ganzen Reihe von Weihern wird Burgwalden und 10 Minuten später, nachdem links der Bach überquert wurde, am Waldrand die Buchkopfquelle erreicht (km 12,5). Hier geht es weiter bergauf nach Osten. Auf der Höhe schwenken wir nach rechts und queren, der blauen Markierung folgend, nach gut drei Kilometern die Kreisstraße.
Gegenüber, am Wanderparkplatz P 63, im Wald geht es weiter zur Kreuzung „Bei den fünf Wegen“ und schließlich zu einem Straßen-Dreieck, wo links bergan Reinhartshofen auf direktem Weg erreicht werden könnte. Wir aber wenden uns nach rechts hinab zum Weiler Hardt. An der hohen Mauer links wandern wir weiter, überqueren den Anhauser Bach und wandern weiter durch den Wald und auf einem schmalen Pfad vorbei an mehreren Weihern. Schließlich erreichen wir das am Wiesenhang liegende Dorf Reinhartshofen (km 19,0).

Etappe 2: Von Reinhartshofen nach Mittelneufach/ Tussenhausen

Einen halben Kilometer südöstlich von Reinhartshofen gehen wir einige Schritte talwärts, biegen am Parkplatz aber gleich wieder nach rechts auf einen Fahrweg ab, der Waldrand und im Wald zum Privatschloss Guggenberg führt. Einen Kilometer südlich des Gutes kurz nach rechts und bald wieder links, wird der Parkplatz an der Fahrstraße Schwabmünchen-Mickhausen bei Leuthau erreicht (km 24). Hier sieht man bei gutem Wetter zum ersten Mal die Umrisse der Alpen.
200 Meter westlich, an der Gabelung nach Klimmbach, überqueren wir die Straße und wandern in den Wald. Unser Weg fällt in gemächlichen Schleifen in das Schwarzachtal ab, überquert den Bach und führt etwa 150 Meter danach als Pfad scharf links ins Gehölz hinein. Nach einem mäßigen Anstieg im Wald trifft man auf den von Leuthau herabkommenden Fahrweg. Ihn überqueren wir und gehen am Bach entlang südwärts, nach einer Scheune links talaufwärts und hinauf zur Fahrstraße bei Schwabegg. Auf der Hochfläche geht es durch den Ort zum Südrand. Bald nach den letzten Häusern von Schwabegg erreicht man den Wanderparkplatz P 26 am Schlossberg (km 30).
Vom Parkplatz wandern wir erst am Waldrand entlang, dann 800 Meter im Wald bis zu einer Kreuzung. Dort wandern wir links geradewegs weiter. Ein sehr kurzer Abschnitt wird zum Pfad. Auf dem markierten Weg geht es weiter auf dem nächsten Waldweg weiter und hinunter zur Staatsstraße Hiltenfingen – Mittelneufnach. Jetzt geht es kurz rechts und dann links nach Traunried (km 33,0).
In Traunried müssen wir zunächst scharf rechts (westwärts) bergauf Richtung Steinkirch. Dann im Bogen südwärts und bald links zum Waldrand beim Geisberg und durch den Wald bis hinunter nach Kirch-Siebnach (km 35,0). Von Kirch-Sibnach geht es kurz rechts auf dem Radweg entlang, dann rechts den Asphaltweg steil hinauf und gradeaus weiter. Zunächst gilt es das Schmuttertal zu queren, dann wandern wir im Wald rechts und wieder links. Wie markiert geht es weiter westwärts durch das Weitholz bis zu einer markanten Wegkreuzung am Schweinbach. Hier links nach Süden wandern und später hinunter nach Schnerzhofen. Die blauen Kreuze leiten, vorbei an der schönen Ortskapelle hinunter zum Schnerzhofener Weiher (Bademöglichkeit) und auf einem Gehweg an einer Kneippanlage vorbei hinauf nach Markt Wald. Wir gehen im Ort hinauf Richtung Zaisertshofen (Tussenhausen) und an der Turnhallenstraße hinunter zur Kneippanlage. Nun nach Westen aufwärts auf dem Pfad zur Forststraße, die uns nach links (Süden) zum Funkturm leitet. Hier den Weg nach rechts, nach 200 Meter links und nach weiteren 220 Metern rechts auf der Straße nach bis Ziegelstadel. Hier folgen wir nach links dem Weg in den Wald hinein, kreuzen die Straße Markt Wald – Tussenhausen, gehen bei der folgenden Gabelung rechts und an der zweiten Kreuzung (ca. 800 m) wiederum nach rechts nach Südwesten. Einen Kilometer später stehen wir am Waldrand und genießen den herrlichen Ausblick. Vor uns liegt Tussenhausen.

Etappe 3: Von Tussenhausen über Schöneschach nach Irsee

Von Tussenhausen wandern wir nach Süden durch Wiesen und Äcker über die schmale Flossach durch das „Weidentor“, über den Osterberg, queren die Straße Mattsies-Rammingen und gehen nun nach Westen durch ein Waldstück. Hinter der Bahnlinie gehen wir nach Osten durch die liebliche Senke des Tiefen Bachs und folgen am Waldrand der Markierung nach Süden, zunächst hinab an den Weihern entlang, dann durch den Hochwald auf der Forststraße bis zur Kreuzung mit dem Wanderweg aus Mindelheim. Hiner nach links (Osten) durch die Talaue zum Weiler St. Anna mit einer lohnenden Einkehr. Bei der Kapelle scharf nach Süden in den Wald, dann über die B18 und bald darauf überqueren wir die A96 auf einer Brücke und streifen den Weiler Katzehirn, mit seiner bemerkenswerten Kapelle. Weiter in südöstlicher Richtung, rechter Hand der Wald, unterqueren wir die Hochspannungsleitung und streifen hinab nach Droschhausen. Auf der Höhe im rechten Winkel nach Südwest über sie Straße nach Droschhausen-Bad Wörrishofen und weiter auf der Faberstraße nach Süden, nach Schöneschach. Am Ortseingang finden wir die Gedenkstätte für die Gefallenen, im Ort selbst die Kapelle St. Wolfgang, daneben die Friedenslinie (1648) und einem schönen Wegweiser. Hier bieten sich auch Einkehrmöglichkeiten.
Wir verlassen Schöneschach auf der Feldstraße durch eine Wiesensenke nach Südwesten, bleiben auf ihr in südlicher, später südöstlicher Richtung, dabei wandern wir stets im Wald. Dieser wird von den Wörrishofner Kurgästen gerne durchwandert (das haben bettelnde Eichhörnchen und Buchfinken bereits längst erkannt). Ein kurzer Umweg von ca. 1,5 km kann unseren Schritt nach Hartental lenken, einige Wegweiser weisen uns den Weg. Hartental ist beliebt wegen seines Gasthauses mit einer prächtigen Aussicht auf die Alpenkette. Ein wirklich lohnender Abstecher.
Ca. 300 m hinter Waldmühle geht der Weg scharf rechts am Waldrand entlang, überquert die Straße Untergammenried – Görisried, zieht sich durch ein kleines Waldstück und leitet zur Kapelle Grossried. Wir überqueren die B16, gehen – leider – auf der Straße Richtung Baisweil und biegen nach etwa 900 m im spitzen Winkel nach links bergan. Auf der Höhe stehen wir auf historischem Boden; hier verlief, von Baisweil kommend die Römerstraße von Kempten nach Augsburg. Wir aber schreiten nach Süden, gehen auf der Straße Baisweil – Ingenried etwa 500 m nach Osten und dann nach rechts (Südwesten) über die Wiesen bergan auf dem Feldweg. Nach etwa 2 km kommt von Westen ein fester Weg. Auf ihm wandern wir im spitzen Winkel nach Osten dem nahen Wald zu. Dort nach Südosten, später geht es in südöstlicher Richtung durch den Wald. Wir treten aus dem Wald und sehen im Süden die Doppeltürme der Klosterkirche Irsee. Das ist unser nächstes Ziel. Wir durchwandern Oggenried und folgen der Straße zum Markt Irsee. Dort laden die Klosterkirche zur Besinnung und das Klosterbräu zur körperlichen Stärkung ein. Für diesen bedeutenden schwäbischen Ort sollten wir uns etwas Zeit nehmen.

Etappe 4: Von Irsee nach Ruderatshofen

Von der Klosteranlage geht es nach Süden bergauf an der Ortskirche vorbei. Wir verlassen nach ca. 250 m die Straße nach Blöcktach, indem wir uns auf der Wirtschaftsstraße für ca. 2 km nach Süden halten. Dann führt der Weg halbrechts nach Südwesten in den Wald. Dort mündet er in die Forststraße, es geht im rechten Winkel nach links (Südosten) bis zur alten B12, die von Kaufbeuren nach Kempten führt. Wir überqueren diese und wandern stets der Markierung mit dem blauen Andreaskreuz folgend nach Süden durch den Wald. Bei einer Lichtung mit einer hohen Fichte als Naturdenkmal und schöner freier Sicht auf das Alpenvorland geht es im spitzen Winkel weiter nach rechts (Nordwesten) bergan. Kurz vor der Höhe (Sattlersbuckl) führt unser Weg wieder nach links (Süden). Wir treten aus dem Wald und kommen auf dem Wiesenweg zur Straße Apfeltrang – Wenglingen. Wir wenden uns nach rechts (Westen) und verlassen nach knapp 300 m die Straße, um unserem Weg weiter in südlicher Richtung zu folgen. Nach diesem stillen Waldabschnitt stoßen wir auf einen Wirtschaftsweg. Nun können wir zwischen folgenden Alternativen wählen: Nach links (Osten) hinab über Hiemenhofen, oder nach rechts über den nahen Bergmanghof (Einkehrmöglichkeit), von dort durch den Wald hinunter und an der Bahn (nach Osten) entlang zum Etappenziel Ruderatshofen.

Etappe 5: Von Ruderatshofen über Oberthingau nach Görisried

Wir wandern nach Süden auf der Straße nach Geisenried. In der letzten Querstraße rechts im Ort biegen wir nach Westen auf den geteerten Feldweg Richtung Elbsee. Nach etwa 2,5 km ist links ein kleines Waldstück, dort biegt der Weg nach links ab (Süden). Im Bogen geht es ostwärts um den Elbsee herum, dann südlich über feuchte Wiesen und moorige Waldabschnitte durchs Dümpfelmoos bis an die lebhafte B12. Diese begleiten wir ein kurzes Stück nach Westen, unterqueren sie, gehen gut 100 m auf der Straße von Geisenried in Richtung Unterthingau und schwenken im rechten Winkel zunächst nach Süden auf einen Wirtschatfsweg. Diesem folgen wir im Zick-Zack über die Weiler Höllbauer und Osterberg nach Oberthingau. Dieses schöne Bauerndorf hat eine prächtige Kirche. Wir verlassen den Ort in südwestlicher Richtung, wandern durch Wiesen- und Waldabschnitte zum Schorn-Moos, das wir ostwärts der Kürnach nach Süden durchschreiten. Wir kommen auf die schmale Teerstraße von Oberthingau nach Görisried, gehen nach rechts und folgen ihr – an Beilstein (Einkehrmöglichkeit) vorbei – bis Görisried hinein.

Etappe 6: Von Görisried über Oy und Broisis nach Ellweg

Von der Ortsmitte gehen wir in den Talgrund und biegen von der Brücke nach rechts (Südwesten) in die Straße Richtung Vordersteig. Der Weg führt einsam etwa eine Stunde zwischen Wiesen und Wald nach Süden, am Vögler-Hof vorbei, ins Rotbach-Tal, das wir queren, aufwärts Richtung Bachtal wandern, doch ca. 500 m vor dem Ort nach Osten schwenken, in den Wald eintreten und schließlich steil bergab ins liebliche Wertach-Tal kommen. Ein kurzer Abstecher führt uns hier zum grenzmarkierenden Bischofstein. Wir wandern stromauf die Wertach entlang, kurz vor der Bad-Brücke geht es steil bergan aus dem Tal heraus. Oben, bei Maria Rain, geht der Weg rechts zunächst in nördlicher Richtung und dann westlich zum Weiler Stich. Ein kurzer Abstecher führt oben in Maria Rain zur nahe gelegenen Wallfahrtskirche. Ein Besuch ist lohnenswert.
In Stich am Weiher vorbei etwa 1,5 km parallel zur Bahn nach Nordwesten, durch die Unterführung in dem Moorwald hinein mit seinen Schautafeln und hieraus weiter dem Bahn-Zubringer hindurch, dann über das Bahngleis hinauf in den Ort Oy. Nun Richtung Kurhaus, hinab am Sportplatz vorbei in den Bachgrund, über die Straße und am Faistenoyer-Bach entlang bis zur Straße, die uns links (südlich) nach Fastenoy bringt. Am Ortseingang biegen wir nach Westen ab und gehen dann im Wald bergauf bis auf die Höhe.
Am Waldende genießen wir den Panoramablick auf die Alpenkette. Wir gehen ein Stück hinunter, am Hof Schray vorbei und halten uns dann stets nach Westen. Auf der meist wenig befahrenen Höhenstraße gelangen wir über Oberelleg (Einkehrmöglichkeit), Gereute, Binzeler nach Brosis-Elleg (Einkehrmöglichkeit). Bei klarer Sicht genießen wir die Aussicht nach rechts über den Rottach-Speicher und Kempten ins Unterland und nach links in die Allgäuer Berge hinein.

Etappe 7: Von Brosis-Ellweg nach Sonthofen

Von Brosis-Ellweg gehen wir weiter auf der Straße hinab nach Süden, schwenken im Bachgrund nach links (Südosten) an der Mosshütte vorbei nach Süden und gehen dann ca. 300 m nach Osten an der Staatsstraße entlang, bis unserer Weg wieder rechts nach Süden einschwenkt. Am Parkplatz vorbei geht es nun auf geteerten Forstwegen durch den großen Wald. Nach etwa 5 km Waldstrecke passieren wir die Dreiangelhütte (Einkehrmöglichkeit im Sommer). Dann geht es links (südlich) der Starzlach entlang weiter durch den Wald, an der Alpe Berghofer Wald (Einkehrmöglichkeit im Sommer) vorbei, bis wir unvermittelt das breite Illertal vor uns haben. In weiten Kehren am Schießstand vorbei, dort links (Süden) zum Sonthofner Ortsteil Berghofen mit seiner herrlichen Kapelle. Hier endet der Schwäbisch-Allgäuer-Wanderweg beim Gedenkstein für seinen Begründer Hans Schmidt. Zur nahen Kreisstadt sind es nur wenige Gehminuten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Schwabmünchen, weiter mit dem Bus nach Leitershofen

Anfahrt

Über die A8 nach Augsburg oder A96 nach Landsberg am Lech, weiter über die B17 nach Schwabmünchen, nach Leitershofen

Parken

In Leitershofen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderführer: - BLANKENSTEIN, C.: (2005): "Die bayerischen Fernwanderwege", Stöppel-Verlag - AUGSBURG-WESTLICHE WÄLDER (2004): "Wander- und Radwanderführer für den Naturpark Augsburg-Westliche Wälder, Naturparkverein - SCHMITDT, HANS (1993): "Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg", Brack-Verlag, Altusried, 4.Auflage, vergriffen

Kartenempfehlungen des Autors

Empfohlene Wanderkarten: - "Wandern und Radwandern im Naturpark Augsburg-Westliche Wälder", 1:50.000, 9.Auflage - "Kompass Wanderkarte 128 Kaufbeuren Ostallgäu", 1:50.000, Neuauflage 2009 - "Kompass Wanderkarte 04 Tannheimer Tal", 1:35.000, Neuauflage 2009

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Wolfgang Hofer
23.05.2011
voriger Kommentar bezieht sich auf Etappe Görisried - Oy
Gemacht am
22.05.2011

Wolfgang Hofer
23.05.2011
die Markierung fürht nicht (mehr?9 zur Wertach, sondern geht nach Durchquerung des Sennbachtobels eher westlich nach Bachtel dann Stich (anders als in der Beschreibung hier, nicht nach Maria Rain)
Gemacht am
22.05.2011
südlich von Görisried
südlich von Görisried
Foto: Wolfgang Hofer, Community

Wolfgang Hofer
23.05.2011
Gemacht am
22.05.2011
südlich von Görisried
südlich von Görisried
Foto: Wolfgang Hofer, Community

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
158,4 km
Dauer
39:46 Std
Aufstieg
2552 m
Abstieg
2274 m
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

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