Lechweg - Fernwanderweg - Alpenregion Bludenz

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Fernwanderweg

Lechweg

(5) Fernwanderweg • Alpenregion Bludenz
Karte / Lechweg
600 900 1200 1500 1800 2100 m km 20 40 60 80 100 120
Wetter

Der Lechweg steht für moderates Weitwandern durch eine alpin geprägte Region. Er beginnt auf 1.793 Metern Höhe in der Nähe des Formarinsees und endet auf rund 800 Metern Höhe in Füssenim Allgäu. Der Lechweg führt also vom Hochgebirge bis ins Alpenvorland. Ein Großteil des Weges weist ein leichtes Gefälle auf. Dennoch sind zwischenzeitlich auch steilere  Passagen zu absolvieren. Je nach Kondition und individueller Reiseplanung bieten sich daher drei unterschiedliche Etappeneinteilungen an. Selbstverständlich können in jedem Etappenort zusätzliche Übernachtungen gebucht werden.

 

Alpenregion Bludenz: Beliebter Fernwanderweg

mittel
123,7 km
35:14 Std
4320 m
5390 m

Weitwandern durch eine Alpenregion, die gleichzeitig eine der letzten Wildflusslandschaften Europas ist: Der Lechweg bietet ein einzigartiges Naturerlebnis, von der Landschaft geprägte Menschen und wahrlich sagenhafte Geschichten. Auf rund 125 Kilometern begleitet der Wanderer den Lech von seiner Quelle nahe des Formarinsees im österreichischen Bundesland Vorarlberg bis hin zum Lechfall in Füssen im Allgäu. Der Lechweg führt vorbei an einer der größten Steinbock-Kolonien Europas, an einem Wasserfall, der wie aus Zauberhand jedes Jahr versiegt und wieder neu entspringt, über die längste Fußgängerhängebrücke Österreichs bis hin zu den bayerischen Königsschlössern. Der Weg verbindet drei Regionen und zwei Länder mit ihren Traditionen und Geschichten. Vom Arlberggebiet über die Tiroler Naturparkregionen Lechtal und Reutte bis ins südliche Allgäu:
Alle drei Regionen hat der Lech über die Jahrhunderte geprägt. Von den Römern und ihren Alpenüberquerungen, über die Schwabenkinder bis zu den Flößern – in jeder Geschichte spielte der Lech eine bedeutende Rolle. Der magisch türkise Fluss prägt auch Flora und Fauna. Viele Brutvogelarten und wildwachsende Orchideen bilden einen der artenreichsten Lebensräume in Mitteleuropa. Um eine der letzten Wildflusslandschaften Europas zu erhalten, wurde der Naturpark Tiroler Lech ins Leben gerufen. Die Europäische Wandervereinigung hat den länderübergreifenden Lechweg einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen und ihn als ersten Leading Quality Trail zertifiziert. Der Lechweg ist somit Modell für Weitwanderwege in ganz Europa. 

 

Autorentipp

Moderates Wandern am Lechweg klappt am besten ohne schwere Lasten auf den Schultern. Der Lechweg-Shuttle der Firma STM Service transportiert Ihr Gepäck zur nächsten Unterkunft. Buchen Sie den Transport bereits vor Antritt Ihres Wanderurlaubs direkt bei der Firma STM Service: A-6652 Elbigenalp, Oberdorf 51, Telefon +43 676 847131558 lechweg@stm-service.at, www.stm-service.at. Die direkte Buchung ist bis zwei Tage vor einem Transport möglich.

outdooractive.com User
Autor
Antonia Gemein
Aktualisierung: 15.09.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1867 m
793 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Beginnen Sie keine Etappe, wenn Gewitter oder Sturm vorhergesagt sind.

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Bergschuhe) empfohlen. Zeitweise sind Wanderstöcke zur Unterstützung hilfreich.

Weitere Infos und Links

Wenn hier von einem leichten Weitwanderweg durch die Alpen gesprochen wird, dann im Gegensatz zu anderen alpinen Wegen und Steigen mit anspruchsvollerem Höhenprofil. Denn verglichen mit ihnen hat der Lechweg einen moderaten Anspruch. Wer sich auf den Weitwanderwegen der deutschen Mittelgebirge wohl fühlt, ist auch auf dem Lechweg richtig aufgehoben, denn das ist sein Vorteil: Er führt durch die beeindruckende Landschaft des Hochgebirges bis hinein ins Alpenvorland – ohne Kletter- und Steigpassagen. Dies bedeutet: Alpine Erfahrung ist nicht nötig – aber man sollte sich trotzdem stets der Besonderheiten des Alpenraumes bewusst sein, so zum Beispiel des schnellen Wetterwechsels.

Start

Lech am Arlberg (1867 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.172601 N 10.001091 E
UTM
32T 575862 5224831

Ziel

Füssen im Allgäu

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Der Lechweg ist an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen. Detaillierte Fahrplanauskünfte erhalten Sie unter www.vvt.at oder in den jeweiligen Touristinformationen/-
büros. Zwischen Lech am Arlberg und dem Formarinsee verkehrt zwischen Juni und Oktober der ortseigene Wanderbus ab dem Postamt in Lech. Zwischen Lech am Arlberg und Reutte fährt die Buslinie 4268. Zwischen Reutte und Füssen verkehrt die Buslinie 4258 bzw. 72.

Anfahrt

Von Norden kommend führen sowohl die A7 als auch die B17 (Romantische Straße) und die A96/B16 direkt nach Füssen. Wenn Sie von Füssen weiter nach Lech am Arlberg fahren wollen, nehmen Sie die A7 bis zum Grenztunnel und anschließend die B179 bis Reutte. Von dort führt die L198 direkt nach Lech. Lech am Arlberg erreichen Sie von Bregenz aus über den Bregenzerwald auf der L 200. Sie können auch über die Rheintalautobahn A14, weiter durch das Klostertal S16, auf der L197 und schließlich auf der L198 über den Flexenpass nach Lech fahren. Vom Tiroler Inntal kommend fahren Sie zunächst auf der A12 und S16 bis St. Anton am Arlberg und dann weiter auf der L197 und L198.

Parken

Lech am Arlberg: Anger Tiefgarage (Öffnungszeiten24h in der Sommersaison € 5,00 für die Gesamte Parkdauer). Die Tiefgarage befindet  sich im Zentrum und damit unmittelbar in der Nähe vom Lechweg und von den Bushaltestellen. Füssen: P5 - Parkgarage City/Sparkassenhaus (25,- € pro Woche) , P2 - Eissportzentrum - BLZ Arena (kostenlos). P5 befindet sich im Zentrum, P2 außerhalb. Von dort fährt die Buslinie 71 zum Zentrum bzw. Bus-Bahnhof Füssen.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Christel Blankenstein: Der Lechweg - Von der Quelle bis nach Füssen. Eine Übersichtskarte, neun Routenkarten sowie Höhenprofile zur gesamten Strecke. ISBN 978-3-939499-37-4. 14,90 Euro.

Kartenempfehlungen des Autors

Lechweg, Formarinsee - Füssen. Public Press Verlag. Maßstab 1:25 000. ISBN 978-3-89920-728-6. 6,95 Euro

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Michael Mayer
12.12.2017
Ein Traum! In jeder Hinsicht. Gute Mischung aus Sport und Entspannung, traumhafte Ausblicke und Entdeckungen, von Hängebrücke bis Heuduft, von Bergwald bis Sumpflandschaft ist alles dabei. Die Unterkünfte haben wir über einen auf Fernwanderungen spezialisierten Veranstalter vorab gebucht, auch das hat bestens funktioniert. Und dann war auch noch das Wetter schön ;-)
Bewertung
Gemacht am
19.08.2017

Frank Brosch
21.07.2017
Wir sind den Lechweg Mitte Juni in 8 Etappen gelaufen. Allerdings von Füssen zum Formarinsee. Wir haben uns dazu entschieden, da wir uns die höher gelegenen Etappen bei der Planung schöner vorkamen und wir uns somit die „Highlights“ für den Schluss aufheben wollten. Vorab: Wir würden es wieder so machen. Der zweite Grund war, dass der Wanderbus erst ab dem 23.06 die Strecke zwischen Formarinsee und Lech gefahren ist. Wir allerdings schon am 16.06 mit der Wanderung begonnen haben. Somit suchten wir uns in Füssen ein Stellplatz für unser Auto, an dem es die nächsten 8 Tage bedenkenlos stehen bleiben konnte. Fündig sind wir auf dem Parkplatz Faulenbacher Tal geworden, welcher nur 10 Minuten vom Lechfall entfernt liegt und zudem kostenlos ist. Der erste Tag führte uns um den wunderschönen Alpsee mit Blick auf die Königsschlösser. Im Verlauf der nächsten Tage änderte sich die Landschaft merklich. Das breite Tal wurde immer schmäler und die Landschaft stets schöner. Die letzten drei Etappen zwischen Steeg und dem Formarinsee waren für uns dann tatsächlich wie angenommen die Highlights des Lechwegs. Unbeschreiblich schön ist dort die Landschaft mit vielen Weiden, zahllos blühenden Blumen und Schmetterlingen, die uns teils auf der Hand und dem Wanderstock ein Stück begleiteten. Ein wenig mulmiges Gefühl hatten wir bei den vielen Kühen, denen man beim Überqueren der Weiden begegnet. Aber außer misstrauischen Blicken waren uns alle friedlich gesonnen. Da das Wetter die komplette Woche über hervorragend war, hatten wir eine traumhaft schöne Wanderung, die uns mit viel Natur, tollen Aussichten und einer grandiosen Zeit beschenkt hat. Teilweise waren es für unseren Geschmack zu viele Asphaltwege, welche mit der Zeit den Füßen nichts Gutes tun. Ein Tipp, den wir von Bekannten bekommen haben, möchten wir hier auch weitergeben. Von Bach kommend, lohnt es sich den Lechweg für einen halben Tag zu verlassen und stattdessen die Jöchelspitzbahn zu nehmen (Liegt direkt am Lechweg und ist mit der Aktiv-Karte kostenlos). Eine darauffolgende Besteigung der Jöchelspitze belohnt mit grandioser Aussicht. Von hier geht es dann Talabwärts nach Holzgau kurz vor der Hängebrücke wieder auf den Lechweg. Somit bietet dieser Abschnitt einfach mehr Aussicht und weniger Strecke auf Asphalt im Tal. Die Ausschilderung des Lechwegs ist hervorragend und wir haben nur sehr selten zum GPS-Gerät greifen müssen. An ein paar Stellen weicht die Strecke vom obigen GPS-Track ab. Dies ist aber kein Problem, da wie gesagt die Ausschilderung sehr gut ist. Bei allen Unterkünften bis auf in Lech bekommt man die Aktiv-Karte, mit der man kostenlos die Busse benutzen kann und auch andere Vergünstigungen in Anspruch nehmen kann. Und hier kommt der große Nachteil, wenn man den Lechweg von Füssen zum Formarinsee läuft. Wir hatten unsere letzte Übernachtung in Lech geplant und bekamen somit keine Aktiv-Karte. Am Formarinsee angekommen muss man zunächst den Wanderbus für sage und schreibe 17 € pro Person zahlen, um wieder nach Lech zu kommen. (Fahrtdauer ca. 30 Min) Von Lech muss man nun ohne Aktiv-Karte 12 € pro Person bis nach Reutte zahlen. (Fahrtdauer ca. 2 ½ Stunden). Dieser Preis ist im Verhältnis zwar nicht viel, aber warum bekommt man in Lech bitte keine Aktiv-Karte. Hier sollte dringend nachgebessert werden. Hinzu kommt, dass man am Formarinsee den Bus um 15:53 Uhr bekommen muss, da sonst keine Bus- oder Bahnverbindung mehr bis nach Füssen besteht. Auch hier könnte eine spätere Verbindung bis nach Füssen eingerichtet werden. Wir hatten das Thema auch am Touristenbüro in Lech angesprochen und uns wurde gesagt, es gäbe eine „Mobilitätskarte“, die man aber erst bekommt, wenn die Unterkunft unsere Daten an die Gemeinde gesendet hat. Da dies seitens der Unterkunft nicht direkt am Morgen der Abreise geschah, gab es für uns diese Karte auch nicht. Sieht man von diesen Dingen ab, haben wir eine traumhaft schöne Aktiv-Woche erlebt, an die wir noch lange zurückdenken werden.
Bewertung
Gemacht am
16.06.2017
Foto: Frank Brosch, Community
Foto: Frank Brosch, Community
Foto: Frank Brosch, Community
Foto: Frank Brosch, Community
Foto: Frank Brosch, Community
Foto: Frank Brosch, Community

Erika Kerber
13.09.2016
Wir sind den Lechweg zu zweit in sieben Tagesetappen vom Formarinsee bis zum Lechfall gegangen. Die ersten beiden Tage war das Wetter wunderschön, danach eher etwas durchwachsen und am letzten Tag konnten wir bei herrlichem Sonnenschein die Lechfälle bestaunen. Es war eine wirklich schöne Tour und kein Tag wie der andere. Es gibt sehr einladende Einkehrmöglichkeiten während des gesamten Weges. Hier kann man vor allem den Hexenkessel in Bach-Benglerwald, an der Talstation der Jöchelspitze, lobend erwähnen. Vorsicht ist allerdings bei der Frauenseestube in Lechaschau geboten. Hier sind Wanderer nicht willkommen. Auf der vorletzten Etappe, nach ca. 25 km Berg- und Talstrecke in den Beinen, kaltem Regenwetter, einem noch bevorstehenden ca. 5 km Talweg und großem Hunger, erkundigten wir uns im leeren Lokal nach einem Sitzplatz., worauf uns die gepflegten jungen Besitzer mit bemerkenswert hübscher Hochsteckfrisur darauf hinwiesen, dass alles reserviert sei. Verzweifelt fragte ich danach, ob wir nicht wenigstens eine Suppe bekommen könnten, worauf die freundliche Antwort folgte: Am Liebsten "nichts". Drei ältere Herren am Stammtisch erbarmten sich unser dann allerdings und baten uns zu sich zu setzen. Woraufhin wir dann doch noch etwas zu essen und zu trinken bekamen. Auch dies war eine Erfahrung am Lechweg, allerdings eine, auf welche man herzlich gern verzichten kann, denn die übrigen Eindrücke waren wunderschön. Kleine Bemerkung am Rande: Als wir die Frauenseestube nach ca. einer 3/4 Stunde verließen, waren grade mal drei Tische des ganzen Lokales besetzt ...
Gemacht am
20.08.2016

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
123,7 km
Dauer
35:14 Std
Aufstieg
4320 m
Abstieg
5390 m
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

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