Maximiliansweg - Fernwanderweg - Allgäu

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Fernwanderweg

Maximiliansweg

Fernwanderweg • Allgäu
  • Bergsteigen
    / Bergsteigen
    Foto: Pfronten Tourismus, Pfronten Tourismus/E.Reiter
Karte / Maximiliansweg
500 1000 1500 2000 m km 20 40 60 80 100 120 140
Wetter

Ein Weg in 6 Tagen über Kämme, Grate und Gipfel der bayerischen Berge. Von West nach Ost, vom Bodensee zum Königssee. Ein königlicher Weg, der die schönsten Landschften und attraktivsten Plätze der Alpen zusammenfasst wie auf einer Perlenkette. Ein Weg, der von einem König zum ersten Mal begangen wurde und für Bergwanderer nachzuvollziehen ist. Wir beschreiben den Allgäuer Teil, der vom Bodensee bis zum Lech führt, durch die reizvollen Landschaften von West-, Ober- und Ostallgäu. Personalausweis nicht vergessen, da die Tour grenzüberschreitend verläuft.

Allgäu: Aussichtsreicher Fernwanderweg

schwer
160,1 km
51:25 Std
6747 m
6326 m
alle Details
Der bayerische König Maximilian II. wollte seine Berge sehen und unternahm deshalb im Jahre 1858 eine fünfwöchige Reise, die ihn von Lindau am Bodensee bis hinüber nach Berchtesgaden führte. Quer durch die bayerischen Alpen und natürlich mit großem Gefolge. Der Hofadel war dabei und eine große Schar Bediensteter, vom Küchenchef bis zum Pferdeknecht, dazu einheimische Führer und - um die Denkwürdigkeit des Ereignisses der Nachwelt zu überliefern - Maler und Dichter.
Sie müssen ihr Gepäck selber tragen, doch der Genuss ist nicht minder königlich. Die Westrecke folgt im wesentlichen der des Europäischen Fernwanderweges E4, weicht aber doch zuweilen davon ab. Der Deutsche Alpenverein hat den Maximiliansweg, soweit er vom Fernwanderweg abweicht, markiert. Es ist dennoch wichtig, sich an der Beschreibung zu orientieren. Selbstverständlich benötigen Sie die entsprechende topografische Karte, die Sie im Buchhandel erhalten.

Der erste Teil des Weges hat zwei Varianten. Für die einen beginnt er in einer 1-tägigen Tour in Hittisau im Bregenzer Wald und zieht immer höher hinauf, bis er mit dem Staufner Haus am Hochgrat das Oberallgäu gewinnt. Die anderen haben eine 2-tägige Tour duch das Westallgäu vor sich. Sie verlassen Pfänder, dem grandiosen Aussichtsberg bei Bregenz, und verfolgen eine Route über Eichenberg, Möggers, Scheidegg, Weiler im Allgäu, Oberreute und Steibis und kommen ebenfalls am Staufner Haus auf den Hochgrat. Die Gratwanderung über die Nagelfluhkette endet im Gunzesrieder Tal und steigt am darauffolgenden Tag von Sonthofen langsam wieder hinauf nach Unterjoch. Bei Pfronten kommen wir am nächsten Tag an der Ruine Falkenstein vorbei, die in den Bauplänen König Ludwig II. eine große, aber nie realisierte Rolle gespielt hat. Der Abend findet uns in der schönen alten Stadt Füssen. Von hier zieht sich der Weg hinüber zum Tegelberg und es ist schon fast ein "Muss", auf dem Maximiliansweg die Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein zu besuchen, die untrennbar mit dem Namen seines Sohnes und Nachfolgers Ludwig II. verbunden sind. Sobald wir ein bisschen Höhe gewonnen haben, ist es mit dem Trubel vorbei, der Berg hat uns wieder. Die Kenzenhütte in den Ammergauer Bergen ist das Etappenziel und hier scheiden sich die Geister. Wer keine Zeit mehr hat oder sich lieber noch ein paar Tage im schönen Ostallgäu erholen möchte, strebt unser Tourenziel Halblech an. Die anderen können weiter auf den Spuren König Max II. wandeln und die oberbayerischen Berge unter die Wanderstiefel nehmen.

Autorentipp

Unbedingt den Blick von der Burgruine Falkenstein rund um Pfronten und die allgäuer Voralpenlanschaft genießen.
outdooractive.com User
Autor
Pfronten Tourismus
Aktualisierung: 14.08.2017

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1916 m
395 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Etappentour
aussichtsreich
Bergbahnauf-/-abstieg
Gipfel-Tour

Start

Lindau (403 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.546540 N 9.684960 E
UTM 32T 551541 5266129

Ziel

Halblech - Kenzenhütte

Öffentliche Verkehrsmittel:

Lindau ist gut mit den Zug zu erreichen.

Anfahrt:

PKW

Parken:

Bei den Parkplätzen  P3 und P5 gibt es die Möglichkeit für mehrere Tage zu parken (kostenpflichtig)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit schwer
Strecke 160,1 km
Dauer 51:25 Std
Aufstieg 6747 m
Abstieg 6326 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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