Über die Riffelscharte zum Eibsee - Bergtour - Zugspitz-Region

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Bergtour

Über die Riffelscharte zum Eibsee

(4) Bergtour • Zugspitz-Region
  • Höllentalklamm
    / Höllentalklamm
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Höllentalanger
    / Höllentalanger
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Anstieg Riffelscharte
    / Anstieg Riffelscharte
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Riffelscharte
    / Riffelscharte
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zum Eibsee
    / Blick zum Eibsee
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
Karte / Über die Riffelscharte zum Eibsee
500 1000 1500 2000 2500 m km 2 4 6 8 10 12 14 2,8 km Weg 11,2 km Pfad 0,6 km Schotter
Wetter

Mit der Höllentalklamm und dem Eibsee kommt man sowohl am Start als auch zum Abschluss der Tour an den größten Highlights des Wettersteingebirges vorbei.

Zugspitz-Region: Beliebte Bergtour

mittel
14,6 km
6:00 Std
1450 m
1354 m
alle Details
Das Gros der Höllentalklamm Besucher beendet die Tour an der Höllentalangerhütte ... und weiß gar nicht was ihm dabei entgeht. Denn der Weiterweg zum grandiosen Talschluss, der Anstieg zur Riffelscharte mit der tollen Aussicht auf den Eibsee und zum Abschluss ein Sprung (im Hochsommer) in dessen kühlen Fluten sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

Autorentipp

Da die Höllentalklamm sehr beliebt ist, sollte man die Tour möglichst unter der Woche unternehmen.
outdooractive.com User
Autor
Michael Pröttel
Aktualisierung: 07.09.2015

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
2190 m
770 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
mit Bahn und Bus erreichbar
aussichtsreich
versicherte Passagen

Exposition

NOSW
Ausrichtung der Tour

Sicherheitshinweise

Für den An- und Abstieg zur Riffelscharte ist Trittsicherheit erforderlich.

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung.

Start

Zughaltestelle Hammersbach (772 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.464890 N 11.045260 E
UTM 32T 654135 5258855

Ziel

Zughaltestelle Eibsee

Wegbeschreibung

Von der Zugspitzbahn Haltestelle geht man parallel zu den Gleisen in Richtung Westen weiter, bis man auf den Hammersbach stößt. Hier wendet man sich nach links und steht kurz darauf schon vor einer Kapelle. Hier sehen wir auch schon den Wegweiser zur Höllentalklamm und Höllentalanger Hütte. Wir gehen an der von unten gesehen linken Seite des Baches auf einem guten Weg weiter. Dieser wechselt mit einer Brücke bald auf die andere Seite, wo es steiler bergauf und von dem Bach weg geht. Sobald es flacher wird, stoßen wir auf einen breiten Fahrweg, dem man geradeaus weiter Richtung Süden folgt. Man kommt an der Materialseilbahn der Höllentalanger Hütte vorbei. Es wird steiler, dann noch einmal flacher. Schließlich sieht man schon die kleine Hütte vor sich, die wie auf einem Adlerhorst am Eingang zur Höllentalklamm zu kleben scheint. Bis man den Eingang erreicht sind aber noch einige anstrengende Höhenmeter zurückzulegen (Abzweiger nach rechts "Stangensteig" ignorieren). Gleich hinter dem Klammeingang beginnt der kühn angelegte Weg durch die Klamm: Auf unzähligen Stegen, bzw. Brücken und in den Fels gesprengten balkonartigen Wegstücken und Tunnels steigen wir entlang der vom Wasser senkrecht in den Fels geschnittener Kalkwände stetig bergan. Dort, wo sich die Klamm etwas öffnet – am sogenannten Schafguffel - haben wir die Mitte erreicht. Es wird wieder enger und die Klamm zeigt sich von ihrer beeindruckendsten Seite. Man überwindet letzte steile Stufen hinter denen sich das Landschaftsbild schlagartig ändert: Die Hänge lehnen sich zurück und der Bach wird ruhiger. Wir gehen noch ein Stück den Bach entlang, bis der Weg auf die rechte Talseite überwechselt. Hier geht es nun noch einmal recht steil in Serpentinen bergan. Bald darauf wird es wieder flacher und man gelangt, durch Latschen und Birkenwäldchen hindurchwandernd in den wunderschönen, von riesigen Felswänden eingerahmten Talboden des Höllentalangers . Keine zehn Minuten später steht man auch schon vor der Höllentalanger Hütte

Kurz nach der Hütte überquert man auf einer Brücke das – in der Regel trockene - Bachbett, um auf der anderen Talseite in angenehmer Neigung weiter anzusteigen. Während man auf den beeindruckenden Talschluss zuwandert, wechseln sich Wiesenflächen und lichte Waldstücke miteinander ab. Noch ist der Weg sehr gut, bis er am Tal Ende plötzlich in einen unscheinbaren Steig übergeht. Wir folgen den Roten Markierungen nach rechts bergan und müssen die Hände manchmal zu Hilfe nehmen. Bald stehen wir vor einer Weggabelung. Wir folgen dem Schild "Riffelscharte" und wenden uns nach rechts. Zunächst ist der Weg flacher, bevor es ein längeres Stück steil und etwas ausgesetzt bergan geht. Wir folgen immer den, zum Teil verblichenen roten Punkten und Pfeilen. Bald erreicht man ein Drahtseil, welches uns ein kurzes Stück richtig steil bergauf leitet. Der Weg wird wieder flacher und wendet sich schließlich nach links -einen Abzweiger nach rechts ignorieren wir- , um die flache Mulde östlich der Riffelscharte zu erreichen. Man hält auf die Mitte des Kares zu, und wendet sich dort wo es wieder steiler wird nach rechts. Zum Schluss erreichen wir über einen schönen Rücken den breiten Sattel der Riffelscharte. Von hier aus hat man eine sagenhafte Aussicht auf den tief unter uns gelegenen und grün schimmernden Eibsee.

Man geht nun noch ein kurzes Stück bergan und erreicht ein Stahlseil, entlang dessen wir ein längeres ausgesetztes Wegstück in Richtung Südwesten hinabsteigen. Dahinter erreicht man eine große Schuttreiße an dessen linker Seite man weiter an Höhe verliert. Schließlich wendet sich der Weg von der Reiße ab und quert flach zu einem mit Latschen und Lärchen bewachsenen alten Schuttkegel über den es auf angenehmen Serpentinen weiter bergab geht. Bald erreicht man eine Weggabelung. Hier hat man zwei Möglichkeiten:

Alternative 1 (länger aber leichter zu finden): Wir gehen an der Gabelung links und kommen bald zur Haltestelle Riffelriß der Zugspitzbahn. Von hier führt uns der Weg weiter nach Westen zur Landesgrenze, wo wir auf den von der Wiener-Neustädter Hütte her kommenden Weg stoßen. Hier wendet man sich nach rechts und folgt nun den mit der Nummer 821 markierten Weg hinunter, bis man schließlich den Eibsee erreicht.

Alternative 2 (kürzer aber schwerer zu finden): Wir gehen nach rechts (Markierung "ES") und folgen dem bald schmäler werdenden Weg. Bald stößt dieser bei einigen Erdhügel auf einen nicht mehr verwendeten Fahrweg, dieser Wegabschnitt ist nicht mehr markiert.  Dem alten Fahrweg folgen wir nun immer unterhalb der Seilbahn nach rechts bergab in Richtung Norden. Einmal kommt man an einem ehemaligen Wendeplatz vorbei; hier hält man sich rechts und folgt weiter der alten Trasse hinunter. Dort wo diese endet, beginnt eine schmale, aber deutliche Wegspur, die über einen Kamm in den Wald hinein führt. Die Spur gabelt sich man hält sich hier links und stößt bald auf einen breiteren Weg dem man nun bergab folgt. Schließlich stoßen wir auf die Kurve eines breiten Forstweges der man ein kurzes Stück folgt, um sie sogleich wieder nach rechts zu verlassen. Die Wegspuren führen uns auf einen alten Fahrweg. An einer Gabelung halten wir uns links, überqueren mittels einer Brücke die Trasse der Zugspitzzahnradbahn und stehen auch gleich schon am Parkplatz vor der Haltestelle Eibsee der Zugspitzbahn.

 

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Von München Hbf.  direkt nach Garmisch-Partenkirchen. Hier umsteigen in die Bayerische Zugspitzbahn (5 Min Fußweg) und mit dieser bis Haltestelle Hammersbach fahren.

Anfahrt:

Von München über A95 und B2 Richtung nach Garmisch-Partenkirchen und hier in Richtung Ehrwald/ Reutte abbiegen. Kurz nach dem Ortsende von Garmisch links zum Ortsteil Hammersbach abbiegen.

Parken:

Gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Hammersbach.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

M.Pröttel, Karwendel und Wetterstein, Bruckmann Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 4/2, Wetterstein Mitte, 1:25000.

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Hannes Schauer
23.07.2017
Mitte Juli waren die Bedingungen ideal. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein hat die Tour viel Spaß gemacht. Allerdings schließe ich mich den anderen beiden Kommentatoren an, was die Wanderzeit anbelangt: Ich habe 7 Stunden gebraucht und bin recht zügig ohne allzu lange Pausen gewandert. Wenn man gemütlicher unterwegs sein oder ausgedehntere Pausen einlegen möchte, sollte man schon eher 8 Stunden ansetzen. Der Pfad ist gut markiert. Einmal bin ich beim Aufstieg kurz falsch abgebogen, habe das aber schnell bemerkt. Ansonsten kann man bei Tageslicht den Weg nicht verfehlen. Ein Klettersteigset kann sicher nicht schaden, ist aber auch nicht unbedingt notwendig. Für den Abstieg braucht man jedoch wirklich Schwindelfreiheit und muss auf ein ausgedehntes Geröllfeld mit viel Gleiten vorbereitet sein. Beim Aufstieg gibt es nur in der Höllentalangerhütte die Möglichkeit, Wasser nachzufüllen. Danach erst wieder kurz vor dem Tourenziel an einer kleinen Wasserquelle kurz vor dem Eibsee. Daher unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen und einteilen. Meine 2,5-Liter-Wasserblase war nach 2/3 der Tour leer getrunken. Alles in allem eine fantastische Tour mit tollem Ausblick und der Möglichkeit, einen Abstecher auf die südliche Riffelspitze zu machen.
Bewertung
Gemacht am
16.07.2017
Foto: Hannes Schauer, Community
Foto: Hannes Schauer, Community
Foto: Hannes Schauer, Community
Foto: Hannes Schauer, Community
Foto: Hannes Schauer, Community
Foto: Hannes Schauer, Community

michael franzen
30.05.2017
Alos wenn man keine Angst vor steilen Abhänge hat, sehr zu empfehlen. Ich binn um 22Uhr (27 Mai 2017) von der Hütte aufgestiegen und mußte feststellen, daß die Wegfindung an ein paar Stellen etwas kniffelig ist ( tagsüber dürfte es einfacher sein ). Besonders, daß es manchmal Eisenausblühungen an den Felsen gibt, die einem einen roten Punkt vorgaukeln. Auch kann man an dem Schild vorbeilaufen und landet dann vor der LEITER zum Gletscher. Gut dann einfach zurückgehen und genau schauen wo das schild ist. Meist weisen einem dann Markierungen in die richtige Richtung, doch vorsicht, in der nach leuchten manchmal weiße punkte auf, die ich für marker gehalten hatte. Es sind schlicht und einfach Kalkbrocken. Also in dem Bereich muß man sich auf das Gefühl verlassen und im Zweifel zurückgehen und einen andern Anstieg testen. Nach einiger Zeit kommt man an versicherte Stellen, die so ganz gut zu handhaben sind. Hat man sie hinter sich gelassen kommt man auf Gehgelände, welches noch sehr viel Schnee hatte. Bei nacht kann man dann schon den übergang zur Ebene verpassen, doch auch hier gilt, irgendwo sind Spuren von Menschen zu finden. Angekommen auf der Ebene, stellte sich die Frage, wohin. Nachdem ich einen Trampelpfad ausgemacht hatte und diesem gefolgt binn, sah ich zuallerst mal nur einen Abgrund und danach die fixseilsicherung. An einer Stelle war die Sicherung nicht mehr zusehen , weil noch Schnee drüber lag. Der Abstieg war sehr steil und man muß wirklich aufpassen, daß man immer sicheren Stand hat. Besonders da , wo die sicherung unter dem Schnee nicht erreichbar gewesen ist ( ohn Pickel , wäre es Wahnsinn ). Nachdem man die steilste Stelle hinter sich hat, beginnt der lustigste teil. Man geht ein sehr ausgedehnte Geröllfeld herunter, daß andauernd zum Ausgleiten führt. Hier war ich denn doch froh, daß noch sehr viel Schnee vorhanden war. Andernfalls hätte ich massive Probleme gehabt, daß feld in der Nacht zu queren. Fazit: Der Anstieg, von der Hütte nach oben wahr wunderbar. Der Abstieg an den Fixseilen eine schöne Übung. Die Ungesicherten Stellen, eine Übung. Der Abtieg im Geröll, könnte drauf verzichten. Ich rate um diese Zeit , auf jedem Falle, einen Pickel mitzunehmen. Und es dürfte auch keine Schande sein, ein Sicherungsgurt mitzunehmen, wenn man vorher schon lange unterwegs gewesen ist.
Bewertung
Gemacht am
27.05.2017

T N
04.09.2016
Beim Abstieg ist Schwindelfreiheit unbedingt nötig. Ansonsten, kann man den Abstieg auch nur mit sicherem Tritt und Griff machen und ohne Klettersteigset. Gehzeit hatten wir knapp 7 Stunden, aber mit Pausen waren wir insgesamt 8 Stunden unterwegs. Ich würde mich nicht trauen den Abstieg bei anders als schönen Wetter zu machen. Von Eibsee gibt es Busse zurück nach Hammersbach fahren, die in unserem Fall stündlich um zehn nach, bis 20:10 fuhren.
Bewertung
Gemacht am
03.09.2016

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit mittel
Strecke 14,6 km
Dauer 6:00 Std
Aufstieg 1450 m
Abstieg 1354 m

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

Statistik

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