Wanderungen

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Was gibt es Schöneres, als die Natur auf zwei Beinen zu erkunden? Und dabei sind Wanderungen herrlich unkompliziert. Ob ein leichter Spaziergang durch die Ebene oder eine anspruchsvolle Tour in alpinem Gelände – mit nur wenig Aurüstung ist man sofort dabei und entdeckt Flüsse und Seen, Küsten und Strände, Hügel und Berge, Wälder, Moore und vieles mehr. Kein Wunder also, dass Wanderungen so beliebt sind.


Begriff der Wanderung auf Outdooractive

Auf dieser Seite findet Ihr Informationen zu klassischen Wanderungen. Einen Überblick über Themenwege (Wanderwege, die über eine bestimmte Thematik informieren), Pilgerwege (traditionelle Wanderwege, die zu Wallfahrts- und Pilgerorten führen) und Fernwanderwege (überregionale Weitwanderwege, die in der Regel länger als 300 km sind) gibt es auf der Seite "Wandern", sowie auf den einzelnen Kategorieseiten, wo es zahlreiche Tourenvorschläge mit Beschreibungen, Fotos, Karten und vieles mehr gibt.

Geschichte des Wanderns

Geschichte des Wanderns
Quelle: Outdooractive Redaktion
Als im Jahre 1336 der Italiener Francesco Petrarca zusammen mit seinem Bruder den 1912 m hohen Mont Ventoux bestieg, hatte die Geburtsstunde des heutigen Breitensports geschlagen. Wurde früher nur zum Überbrücken von Distanzen gewandert, erfreuen sich Wanderungen heute hingegen ungebrochener Beliebtheit. Zahlreiche gut markierte Wanderwege erschließen Deutschland von der Nordseeküste bis hinauf zu den höchsten Gipfeln der bayerischen Alpen und locken Jahr für Jahr bis zu 20 Millionen aktive Wanderer und Outdoor-Fans auf Wanderwege und Trekkingtouren.

Wer kann wandern?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: jeder. Denn kaum eine Sportart ist so vielfältig wie Wandern. Wer wandert, spaziert gemütlich auf Küstenwegen oder durch schattige Wälder. Andere Wanderer finden Spaß an dem wechselseitigen Auf und Ab in den Mittelgebirgen und die Profis legen auf den gewanderten Kilometern eben auch zahlreiche Höhenmeter zurück.

Wo kann man wandern?

Wo kann man wandern?
Quelle: Outdooractive Redaktion
Auch diese Frage ist ungemein einfach zu beantworten: überall. Doch natürlich gibt es Regionen innerhalb und außerhalb Deutschlands, die besonders bekannt für ihre schönen Wandertouren sind.

 

  • Wandern im Allgäu
    Hier erwarten Dich die schönsten Wandertouren in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Entdecke die Flüsse und Seen, die Gipfel und Täler: Von Hochgrat bis Tegelberg von Fellhorn bis Blender! 
  • Wandern im Berchtesgadener Land
    Die Top-Region rund um den Watzmann ist für Wanderfreunde ein besonderes Schmankerl. Entdecke die tiefen Schluchten und hohen Gipfel in Deutschlands einzigem Alpennationalpark.
  • Wandern in der Rhön
    In der Rhön kann in den Bundesländern Hessen, Bayern und Thüringen gewandert werden und es lohnt überall. Die zentrale Lage in der Mitte Deutschlands und die wunderschöne Landschaft machen die Rhön zu einem Wanderparadies.
  • Wandern im Schwarzwald
    Ob Süd-, Nord- oder in der Mitte des Schwarzwaldes: Wanderer finden hier ihr Glück. Zahlreiche Wandertouren zwischen Basel und Karlsruhe lassen die Wanderherzen höher schlagen.
  • Wandern um Tegernsee und Schliersee
    Die Oberbayrische Top-Wanderregion rund um die beiden Seen Tegernsee und Schliersee, ziehen Outdoor-Begeisterte magisch an: Am Rande des Mangfallgebirges sind Wallberg, Rotwand und Hirschberg nur drei von unzähligen Zielen schöner Wanderungen.
  • Wandern im Harz
    Der Harz hat neben Sagen, Hexenmärchen und Mythen auch noch mehr zu bieten: Wandertouren soweit das Auge reicht! Neben dem beliebtesten Ausflugsziel, dem Brocken, gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten rund um Bad Harzburg.
  • Wandern auf Mallorca
    Die beliebteste Ferieninsel der Deutschen ist nicht nur für Strand und Sonne bekannt: Auch wandern ist auf der größten der Ballearen-Inseln ein Traum. Auf outdooractive.com findest Du zahlreiche Top-Wandertouren über die ganze Insel verstreut.
  • Wandern im Tannheimer Tal
    Das heißt Wandern im schönsten Hochtal Europas. Die Tiroler Bergregion rund um Gimpel und Aggenstein ist ein besonderes Juwel zum Wandern und Bergsteigen. Aufgrund der hochwertigen Beherbergungsbetriebe zählt das Tannheimer Tal zu Österreichs Top-Regionen.

Sicherheit beim Wandern und körperliche Voraussetzungen

Was muss man beim Wandern beachten?
Quelle: Outdooractive Redaktion
Wichtig ist, dass man sich gerade zu Beginn nicht überschätzt. Wer zum ersten Mal in die Berge fährt, sollte nicht gleich mit einer Tagestour beginnen, sondern sich langsam an die Materie herantasten und dem eigenen Körper genügend Zeit geben, sich an die Bewegung zu gewöhnen. Erlaubt ist beim Wandern alles, was Spaß macht – und natürlich darf man nach der Eingewöhnungsphase auch ruhig etwas gefordert sein. 

Für gemäßigtes Wandern in der Ebene braucht ein gesunder Mensch lediglich eine gewisse Grundkondition.
Werden die Touren jedoch länger, verlagern sich in alpines Gelände oder durchlaufen extreme Witterungsbedingungen, wird der Körper mehr beansprucht. Es werden dann vor allem Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Ausdauer verlangt. 

Wer sportlich unerfahren ist, mit Vorerkrankungen zu kämpfen hat oder eine besonders lange und anstrengende Unternehmung plant, sollte deshalb auch in Erwägung ziehen, seinen Gesundheitszustand vor dem Start von einem Arzt überprüfen zu lassen.

Gerade in alpinem Gelände ist es unerlässlich, sich im Voraus über die Wetterbedingungen auf der Strecke zu informieren. Gewitter und Stürme können Wanderern schnell zum Verhängnis werden, wenn sie die Lage falsch beurteilen.

Wanderungen machen in Begleitung nicht nur mehr Spaß, es ist auch wesentlich sicherer, nicht alleine unterwegs zu sein. Wer trotzdem alleine wandert, sollte zur eigenen Sicherheit zumindest jemandem Bescheid geben, wohin er unterwegs ist und wie lange er voraussichtlich weg sein wird. 

Ausgezeichnete Wanderungen: Prädikate und Gütesiegel

Da es inzwischen eine große Anzahl an markierten Wanderwege gibt, werden zunehmen besonders attraktive Wege mit Prädikaten und Siegeln ausgestattet: Hierzu werden unter anderem Kriterien zu Beschaffenheit, Streckenführung, Kennzeichnung, landschaftlicher und kultureller Sehenswürdigkeiten und Abwechslungsreichtum herangezogen. Ein bekanntes Gütesiegel in Deutschland ist unter anderem das "Deutsche Wandersiegel": Es wird vom Deutschen Wanderinstitut anhand 34 unterschiedlicher Kriterien verliehen und gilt jeweils drei Jahre. Der Deutsche Wanderverband verleiht zudem das Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland", zu dem neun Basiskriterien und 23 Wahlkriterien untersucht werden. Auch dieses Siegel gilt für drei Jahre.

Das österreichische Pendant ist das "Wandergütesiegel", in der Schweiz heißt die Auszeichnung "Prix Rando", wobei letztere vor allem originelle, innovative und qualitativ hochwertig erarbeitete Wanderwege kürt. 

Die richtige Ausrüstung

Ausrüstung beim Wandern
Quelle: Outdooractive Redaktion
Bekleidung:
  • Gut sitzende Bergschuhe (je schwieriger das Gelände, desto stabiler muss das Schuhwerk sein)
  • Funktionsunterwäsche aus schweißtransportierendem Material
  • Fleecejacke oder Pulli
  • Lange Hose aus strapazierfähigem und elastischem Kunstfasermaterial
  • Wetterschutzjacke: wind- und wasserabweisendes Material, mit Kapuze
  • Mütze und Fingerhandschuhe
  • leichte Ersatzwäsche: zum Wechseln nach schweißtreibendem Anstieg oder nach Regen
  • Strümpfe: mit verstärktem Fußbett aus Mischgewebe oder Frottee

Sonstiges:

  • Wanderrucksack, 20 bis 30 Liter, mit gepolstertem Tragesystem
  • Topographische Karten und Führer
  • Schutz gegen UV-Strahlung (Kopfbedeckung, Sonnenbrille und -creme)
  • Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke und Handy (für evtl. Notruf)
  • Trinkflasche, Tourenproviant
  • evtl. Tourenstöcke (die Trittsicherheit beim Gehen und Steigen wird dadurch vor allem auf rutschigem Untergrund erhöht; die Gelenke werden beim Bergabgehen geschont)

 

Verpflegung

Wer zu einer Wandertour aufbricht, sollte sich auch Gedanken über seine Ernährung machen. Weil beim Wandern – abhängig von der Routenlänge – jede Menge Energie verbraucht wird, müssen die körperlichen Kraftreserven stets gefüllt sein.

Essentiell ist bereits ein ausgiebiges Frühstück. Die erste Mahlzeit des Tages sollte zwar reichlich, aber nicht zu schwer sein. Mit einem Völlegefühl im Magen lässt es sich nur schwer bewegen.

Während der Wanderung selbst ist es empfehlenswert, die ständig verbrauchte Energie in kleinen, regelmäßigen Zwischenmahlzeiten wieder zu sich zu nehmen. Dafür eignen sich kohlenhydratreiche Lebensmittel am besten. Schnell verfügbar ist die Energie beispielsweise in belegten Vollkornbroten, Getreideriegeln, Energiegels, getrocknetem oder frischem Obst – insbesondere Bananen – sowie in Sportgetränken.

Gesundheitliche Vorteile des Wanderns

Stärkung des Herzens:

Durch das Wandern wird das Herz gestärkt. Die gemäßigte Bewegung führt zu regelmäßigeren Herzschlägen, die mehr sauerstoffangereichertes Blut durch den Organismus pumpen. Dadurch werden die Fließeigenschaften des Bluts verbessert und Blutgerinnseln wird dadurch vorgebeugt.

Regulierung des Blutfettspiegels: 

Zusätzlich wird beim Wandern der Cholesterinspiegel gesenkt. Dadurch, dass sich das „schlechte“ LDL-Cholesterin reduziert und das „gute“ HDL-Cholesterin steigt, sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Senkung des Blutdrucks: 

Wer regelmäßig wandert, senkt, wie bei jedem anderen Ausdauertraining auch, sowohl den Ruhe- als auch den Belastungsblutdruck.

Kräftigung der Lunge: 

Das verstärkte Atmen beim Wandern versorgt die Lunge bis in die letzten Winkel mit frischer Luft und erhöht dadurch deren Kapazität und Leistungsvermögen.

Stärkung der Knochen:

Weil regelmäßiges Wandern den Aufbauprozess der Knochen fördert und den Abbau von Knochenmasse bremst, wird dem Auftreten von Osteoporose vorgebeugt.

Anregung des gesamten Stoffwechsels:

Die unterschiedlichen Temperaturen beim Wandern sowie Wind und Wetter machen die Haut widerstandsfähiger, rosiger und durchbluten sie besser. Zudem regt Wandern die Verdauung an und dämpft den Appetit.

Stärkung der Abwehrkräfte:

Das regelmäßige Wandern zu jeder Jahreszeit macht widerstandsfähiger und schützt somit vor diversen Krankheitskeimen.

Notrufnummern

  • Rettungsdienst in allen europäischen Ländern: 112
  • Deutschland - Rettungsdienst / Bergrettung: 19 222
  • Österreich - Bergrettungsdienst: 140
  • Schweiz - Rettungsdienst: 144
  • Schweizer REGA (Schweizer Rettungsflugwacht): 1414, aus dem Ausland: (+41) 333 333 333
  • Frankreich - zentraler Notruf: 15
  • Italien, Südtirol - Rettungsdienst / Bergrettung: 118

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