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  • Die Zufallhütte im Winter.
  • Blick über die Konzenlacke.
  • Die Zufallhütte.
  • Die Marteller Hütte.
Schwierigkeit:
mittel
Strecke:
8,1 km
Aufstieg:
592 m
Abstieg:
592 m
Dauer:
3:0 h
Niedrigster Punkt:
2044 m
 
Höchster Punkt:
2578 m
 
Bewertungen:
(2)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Diese Rundwanderung führt uns zur Zufallhütte und zur Marteller Hütte. Beide liegen erhaben in einer kargen, hochalpinen Berglandschaft.

 

 



Diese Tour befindet sich im Martelltal, das umgeben von den Bergen des Cevedale- und Ortlermassivs inmitten des Stilfser Joch Nationalparks liegt. Man wandert zunächst auf gut ausgebauten Wegen zur Zufallhütte, die seit den 1890er Jahren bedeutender Ausgangspunkt vieler Bergtouren ist. Von dort geht es weiter durch karges, hochalpines Gelände zur Marteller Hütte hinauf. Diese wurde 1981 erbaut und bietet ein atemberaubendes Panorama. Entlang des Plima Baches geht es wieder zurück ins Tal.

Start der Tour

Gasthof Enzianhütte im Martelltal

Wegbeschreibung

Am Parkplatz des Gasthofs Enzianhütte orientieren wir uns auf der Straße ein kurzes Stück taleinwärts, bevor rechts der Wanderweg zur Zufallhütte beginnt. Dieser schlängelt sich erst durch ein Waldstück, über den Madritschbach und später über Wiesengelände bis zu einer Felsstufe. Diese umgehen wir linksseitig und erreichen in einem Rechtsbogen wenig später die bewirtschaftete Zufallhütte (1). Die Hütte wurde Ende des 19. Jh. erbaut und befindet sich in 2256 m Höhe inmitten des Nationalparks Stilfserjoch, umringt von den markanten Gipfeln des Ortler- Cevedale Massivs. Danach erklimmen wir auf dem Weg Nr. 150 eine kleine Felsstufe, auf der sich uns eine herrliche Aussicht auf die Marteller Gletscherwelt eröffnet. Bald erreicht man eine Weggabelung und hält sich hier links. So kommen wir auf 2310 m Höhe zum so genannten „Bau“ (2), einer Mauer, die Ende des 19. Jh. zum Schutz vor Schmelzwasserstürzen erbaut wurde. Auf der anderen Talseite hält man sich rechts und wandert durch die karge Gerölllandschaft in Richtung Südwesten. Zum Schluss müssen wir noch ein Steilstück mit Hilfe zahlreicher Serpentinen überwinden, um gleich darauf die 1981 erbaute Marteller Hütte (3) in 2610 m Höhe zu erreichen. Hier sind wir nun von insgesamt 15 „3000ern“ umgeben und können auf den einen oder anderen die Aussicht genießen wie beispielsweise auf die markante 3757 m hohe Zufallspitze oder die 3851 m hohe Königspitze. Nach einer Stärkung steigen wir zunächst wieder bis zur Schutzmauer hinab. Dort hält man sich jedoch rechts auf dem Weg Nr. 40 und wandert links des Plima Baches talwärts, wobei jegliche Abzweigungen ignoriert werden. Etwa an der Waldgrenze treffen wir auf eine Verzweigung, biegen nach links ab und gelangen durch lichten Kiefern- und Lärchenwald ins „Paradies“ – eine wirklich sehr reizvolle Landschaft. Hinter einem kleinen See (4) mit Blick auf eine weniger paradiesische Hotelruine geht es zu unserer Linken direkt zum Ausgangspunkt zurück.

Anfahrt

SS38 bis Goldrain, von dort weiter ins Martelltal bis zum Ende der Fahrstraße

 

Parken

Parkplatz am Gasthof Enzianhütte

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Goldrain, weiter mit dem Bus bis zum Gasthof Enzianhütte

 

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