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  • Blick auf Taufers.
  • Blick vom Tauferer Tor in die Innenstadt von Glurns.
  • Das mittelalterliche Städtchen Glurns.
  • Der Gasthof "Grüner Baum" in Glurns
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
19,7 km
Aufstieg:
739 m
Abstieg:
739 m
Dauer:
6:0 h
Niedrigster Punkt:
913 m
 
Höchster Punkt:
1271 m
 
Bewertungen:
(1)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Diese Wanderung führt von Glurns, der kleinsten italienischen Stadt, deren Stadtmauern noch gänzlich erhalten sind, auf dem Mitterwaal nach Taufers im Münstertal. Waale sind Jahrhunderte alte, von Menschen angelegte Kanäle und waren Teil eines komplizierten Bewässerungssystems. In Nord- und Süd-Tirol gab es zahlreiche  Waale. Einige von Ihnen erfüllen immer noch ihre Aufgabe, wie der Mitterwaal, der teilweise von April bis September noch Wasser führt. In Taufers lohnt sich ein Rundgang durch die engen Gassen, durch die sich uns immer wieder Ausblicke auf die Schweizer Berge eröffnen. Schmale idyllische Wege linkerhand des Rambaches führen uns durch lichte Lärchenwälder schließlich wieder auf den Mitterwaalweg. Dem leisen Gluckern des Wassers folgen wir dann zurück nach Glurns.

Start der Tour

Tauferer Tor in Glurns

Wegbeschreibung

Nach einer Besichtigung von Glurns, der kleinsten Stadt Italien, dessen historische Stadtmauern heute noch gänzlich erhalten sind, orientieren wir uns außerhalb des Tauferer Tors in Richtung Süden und passieren zunächst die Kirche St. Pankratius. Diese wurde Ende des 15. Jh. errichtet und ihr spätgotischer Bau besitzt einen barocken Zwiebelturm. Hinter der Kirche halten wir uns auf der Fahrstraße kurz links, bevor wir nach rechts in den Feldweg einbiegen. Gesäumt von Bäumen und Büschen laufen wir nun bis zu einem Bildstock. Dort biegen wir nach rechts ab, kommen an dem Kirchlein St. Martin vorbei und halten uns dahinter an der nächsten Kreuzung rechts. So gelangen wir im Schatten der Bäume zum so genannten Mitterwaal. Waale sind Jahrhunderte alte, von Menschen angelegte Kanäle und waren Teil eines komplizierten Bewässerungssystems. In Nord- und Süd-Tirol gab es einige hundert Waale. Viele von Ihnen erfüllen immer noch ihre Aufgabe, wie der Mitterwaal, der teilweise von April bis September noch Wasser führt. Nun geht es stets auf reizvollen Waldwegen am Kanal entlang, der teils offen, teils abgedeckt ist. Nicht selten wird man auch mit dem Gluckern des Wassers begleitet. Wenig später  passieren wir mittels eines exponierten Holzsteges eine schroffe, senkrechte Felswand. Hier haben wir tolle Blicke in die Tiefe. Nach einer Weile treffen wir auf eine Forststraße, die wir geradewegs überqueren, um dann zu unserer Rechten wieder dem offen verlaufenden Waal zu folgen. Dabei wandern wir durch Mischwald und den wunderschönen Calvenwald mit seinen schlanken Lärchen. Sobald der Kanal zugedeckt ist, ist es wichtig, sich nicht von anderen Wegen in die Irre führen zu lassen, sondern sich stets am Verlauf des Mitterwaals zu orientieren. Bald erreichen wir den Abazzasbach, von dem noch heute Wasser angezapft und in den Waal geleitet wird. Nun geht es zu einem Fahrweg hinab, dem wir linkerhand entlang des Rambaches bis in den Weiler Rifair folgen. In Unterrifiar überqueren wir eine Brücke und wandern dann in den oberen Teil des Weilers Oberrifair. Diesen verlassen wir linkerhand und setzen unsere Wanderung auf einem asphaltierten Sträßchen über die Wiesen nach Taufers im Münstertal fort. Auf dieser Wegstrecke genießen wir eine hervorragende Aussicht auf die Schweizer Berge. Die Ortschaft Taufers im Münstertal ist die westlichste Gemeinde in Südtirol und liegt auf 1250 m. Hier lohnt es sich, einen Blick in die romanische St. Johannkirche zu werfen, deren Ursprünge bis auf das 9.Jh. zurückgehen sollen. Bekannt ist die Kirche durch das Fresko des heiligen Christophorus, welches das älteste Christophorusbildnis Südtirols ist. Wir folgen der Hauptstraße in nördlicher Richtung bis zu einem Kreuz in einer spitzwinkligen Weggabelung, nehmen dort den linken Weg und biegen anschließend nach rechts ab. Hier können wir die Kirche St. Martin sehen, die sich vor uns etwas erhöhnt am Hang befindet. Wenige Minuten später queren wir den Fassaabach und laufen auf einem schmalen Pfad in nordöstlicher Richtung weiter. Nun eröffnet sich uns der Blick auf die Burgruine Reichenberg sowie die alten Gemäuer von Rotund. Ein wunderschöner Höhenweg mit der Nr. 8 führt uns anschließend am mittlerweile nicht mehr genutzten Turnaunawaal entlang. Wir treffen kurz darauf auf einen Fahrweg, dem wir ein Stück bergauf folgen. Wir ignorieren jegliche Abzweigungen, bleiben stets auf dem Hauptweg und gelangen in einem Rechtsbogen auf einen Forstweg. Sobald wir auf einen weiteren Güterweg stoßen, steuern wir zu unserer Linken eine große Lärche an. Dort weisen uns Markierungen in Richtung Nordwesten und wir laufen anschließend durch einen traumhaften Lärchenwald. Unser Weg beschreibt wenig später einen Rechtsbogen und führt uns am Rande des Calvenwaldes zur Fahrstraße. Wir folgen dieser wenige Meter nach rechts und im Anschluss einer Markierung zu unserer Linken, die uns durch lichten Wald leitet. Gleich darauf geht es unter einer Stromleitung in nördlicher Richtung bis zur Calvenbrücke. Hinter der Brücke verlassen wir die Fahstraße nach rechts und wenden uns an der nächsten Verzweigung nach links. Auf dem Weg Nr. 23 treffen wir so erneut auf den Mitterwaal. Nun geht es auf bekanntem Wege wieder zurück. Hinter dem Holzsteg führt uns linkerhand ein schmaler Waldsteig zu einem Parkplatz an der Fahrstraße hinab. Neben der Fahrstraße laufen wir nun in Richtung Glurns zurück. Nach etwa 400 m überqueren wir die Straße und gleich darauf den Rambach, um dann am Wohnmobilstellplatz in westlicher Richtung zurück nach Glurns zu laufen.

Anfahrt

SS41 nach Glurns

Parken

Parkplätze außerhalb des Tauferer Tors im Südwesten des Städtchens

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Schluderns oder Mals, von dort weiter mit dem Bus nach Glurns

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Kalorienverbrauch

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