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  • Blick auf Apach in Frankreich.
  • In dem Renaissanceschloss befinden sich heute ein Sterne-Restaurant und ein Casino.
  • Das Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Luxemburg.
Schwierigkeit:
mittel
Strecke:
16,5 km
Aufstieg:
392 m
Abstieg:
392 m
Dauer:
6:0 h
Niedrigster Punkt:
146 m
 
Höchster Punkt:
367 m
 
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Eine römische Villa, ein Schloss und herrliche Moselblicke bietet uns diese Wanderung im Dreiländereck von Perl nach Nennig.

Von Perl, einer kleinen Winzergemeinde im Dreiländereck Luxemburg-Frankreich-Deutschland - der einzigen Weinbaugemeinde im Saarland - wandern wir zum Schloss Berg oberhalb von Nennig. Das Renaissanceschloss, das heute ein Hotel mit angebautem Spielcasino und ein Drei-Sterne-Restaurant beherbergt, verfügt auch über einen sehenswerten Renaissancegarten. Auf dem Weg passieren wir sowohl Natur- als auch Kultur-Highlights wie das für seinen Orchideenreichtum bekannte Naturschutzgebiet Hammelsberg und die römische Villa mit prächtigem Mosaikfußboden in Nennig. Für Orchideenfans bietet sich die Wanderung im Mai und Juni an, wenn die meisten der exotisch anmutenden Pflanzen blühen.

 

Start der Tour

Am Bahnhof in Perl

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung startet im Dreiländereck Luxemburg-Frankreich-Deutschland am Bahnhof von Perl, der einzigen Weinbaugemeinde des Saarlands. Rechts vorbei am Gasthaus Maimühle und vor der Unterführung links führt unser Weg über die Bundesstraße B419 hinüber und auf der Bahnhofstraße in den Ortskern von Perl. Dort hält man sich an der Kapelle rechts und folgt der Apacher Straße und der Straße „Zum Hammelsberg“ bis zur deutsch-französischen Grenze. Auf dem Weg genießen wir einen herrlichen Blick auf die Mosel und das Dreiländereck mit dem kleinen, aber bekannten Ort Schengen. Dank dem hier vereinbarten "Schengener Abkommen" kann man heute in 24 europäische Länder ohne Grenzkontrollen einreisen. An der Wegspinne an der Grenze nehmen wir den linken Weg, halten uns an einer Weggabelung rechts und durchwandern auf einem Pfad das für seine Orchideen bekannte Naturschutzgebiet Hammelsberg (1). Die meisten der exotisch anmutenden Pflanzen blühen im Mai und Juni. An der höchsten Stelle des Kammes steigt man links durch den Wald bergab, hält sich bei nächster Gelegenheit rechts, überquert eine Straße und folgt dem Weg auf eine bewaldete Anhöhe hinauf. Nun geht es immer in Richtung Norden durch den Wald. Dabei trifft man auf einen asphaltierten Weg, folgt ihm nur wenige Meter nach rechts und biegt dann gleich wieder links auf einen Waldweg ein. Dieser trifft auf einen breiteren Weg, auf dem man nach rechts bis zur B407 wandert. Wenige Meter weiter rechts queren wir die Bundesstraße, halten uns auf der anderen Seite links und biegen wenig später schräg rechts in den Wald ein. Dort wandern wir rechts talabwärts, kommen an eine Wegspinne mit Sitzbank und halten uns wieder rechts. Auf einem breiten Wirtschaftsweg geht es nun auf die A8 zu. Nach dem Unterqueren der Autobahn führt unsere Route links auf einem Wirtschaftsweg bergauf und an einer T-Kreuzung links an einem Wäldchen vorbei in den kleinen Ort Wochern mit seinen schönen alten Bauernhäusern (2) im lothringischen Stil. Auf der Nikolausstraße durchquert man den Ort und folgt ihr weiter in Richtung Tettingen-Butzdorf. Hinter einem Waldstück auf der rechten Seite biegen wir nun links und bei nächster Gelegenheit rechts ab, bis wir auf eine Schneise mit Strommasten treffen. Hier folgt man einem Wirtschaftsweg ca. 50 m nach links und biegt dann rechts wieder in den Wald ein. An der T-Kreuzung hält man sich links, dann schräg links und kommt bald aus dem Wald heraus. Nun geht es durch den Ehrenfriedhof Besch (3), der schräg rechts vor uns liegt hindurch, dann links am Kohleberg vorbei und auf der Römerstraße nach Nennig hinein. In der Dorfmitte lohnt sich der Besuch einer römischen Villa (4) mit ihrem prächtigen Mosaikboden. Das 160 m² große Mosaik gilt als das größte, schönste und besterhaltene nördlich der Alpen. Unsere Route führt nun an der Kirche vorbei zum Marktplatz und auf der Weinbergstraße zum Ortsrand von Nennig. Die Schlossstraße bringt uns hinauf zum Schloss Berg (5), einem Renaissanceschloss, das heute ein Hotel mit Spielcasino und ein Drei-Sterne-Restaurant beherbergt. Etwas günstiger speist man im Landgasthaus Scheune, das in einem der ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Schlosses untergebracht ist. Sehenswert ist auch der Renaissancegarten der Schlossanlage. Auf der Schlossstraße und der Berger Straße geht es nun stetig bergab. Wir biegen rechts in die Wieser Straße ein und gelangen so direkt zum Bahnhof Nennig, von wo wir mit dem Zug zurück zum Startpunkt in Perl fahren können. Wer möchte, hat die Möglichkeit, an der Mosel zurück zum Startpunkt zu laufen, was die Tour allerdings um 9 km verlängert.

Anfahrt

A8 bis Ausfahrt Perl/Borg, weiter auf der B407 nach Perl

Parken

Am Bahnhof in Perl

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Perl

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