Die Tour
In zwei Varianten führt uns diese reizvolle Tour zu den Höhepunkten um Lahnstein. Klar, dass wir der Burg Lahneck einen Besuch abstatten, bevor es nach Lahnstein auf der Höhe geht. Die Burg stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und stellt noch heute eine beeindruckende Anlage dar. Ein Rundgang durch die wertvoll eingerichtete Burg ist unbedingt zu empfehlen (1.4.-31.10: 10-17 h). Der hochaufragende Turm inspirierte Goethe zu seinem Gedicht „Geistesgruß“. Außerdem ist die Lahneck mit der Geschichte der Idilia Dubb bekannt geworden, die 1851 in dem alten Gemäuer verunglückte und starb. Dann folgt der Abstieg zur Lahn. Nun ruft das Abenteuer: Die Ruppertsklamm lockt mit Wasser und Felsen! Gesichert mit Seilen erklimmen wir die wildromantische Schlucht. Tolle Ausblicke auf das Rheintal bringen uns zum Scheidepunkt: entweder bequem zum Allerheiligenberg wandern oder noch mal gut 100 Höhenmeter hinauf zum Lichterkopf steigen, um dort eine sagenhaft schöne Aussicht zu genießen. In Niederlahnstein treffen sich die Routen und führen zurück zum Start.
Start der Tour
Touristinformation Oberlahnstein
Wegbeschreibung
An der Touristinformation von Oberlahnstein (1) starten wir zur Tour. Über den Salhofplatz und die Gymnasialstraße laufen wir zur Wilhelmstraße und biegen links ab. Der Ahlerweg bringt uns zur Lahn und bald schon haben wir die B42 unterquert. Wir folgen dem L des Lahnhöhenwegs zur Burg Lahneck (2). Danach führt uns das L auf die Höhe, wo uns tolle Blicke auf den Rhein begeistern. Etwas nördlich des Kurzentrums von Lahnstein auf der Höhe treffen wir auf den Rheinsteig (3) und folgen dem markanten blau-weißen Logo nach links ins Lahntal. Am Campingplatz Wolfsmühle erreichen wir das Ufer und den Steg (4) über den Fluss. Noch ein kurzesStück Rheinsteig neben der Straße, dann haben wir den Einstieg zur berühmten Ruppertsklamm erreicht (5). Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sind nun gefragt, damit der Wanderspaß nicht getrübt wird. Durch die enge Klamm führt der Rheinsteig oft in unmittelbarer Bachnähe steil bergan. Besonders schwierige Stellen werden mit Kletterseilen überwunden und sorgen dafür, dass jeder die Kraxelei durch die Klamm genießen kann. Am Ende der Schlucht steht eine Schutzhütte für die Rast bereit. Wir bleiben dem Rheinsteig treu, der uns nun fast eben Richtung Niederlahnstein führt. Vorbei an tollen Ausblicken Richtung Rhein, erreichen wir nach insgesamt 9,7 km eine Weggabelung (6). Hier kommt nicht nur der Direktweg vom Klammeingang herauf, sondern hier müssen wir auch zwischen der großen Variante und der Kurzroute wählen. Wer sich für die kurze Route entscheidet, der folgt nun dem Lahnhöhenweg zum Allerheiligenberg, wo beide Routen sich wieder treffen. Auf der Langstrecke steigen wir mit dem Rheinsteig steil die Hangflanke empor. Einige gut markierte Richtungswechsel und gut 100 Höhenmeter später erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung: den Aussichtsturm auf dem Lichterkopf (7). Bei klarem Wetter reicht die Sicht weit bis in die Eifel! Für den Rückweg folgen wir dem weißen R des Rheinhöhenweges, der sich bald vom Rheinsteig trennt. Wir wandern stetig abwärts und erreichen den Allerheiligenberg, wo wir in der Straße „Am Lichterkopf“ (8) auf die Kurzroute treffen. Geleitet vom weißen R lassen wir B260, Bahn und Lahn hinter uns und treffen wieder im Zentrum von Oberlahnstein (1) ein.
Wegkennzeichen
Ausrüstung
Der Jahreszeit und dem Wetter entsprechende Ausrüstung sowie festes Schuhwerk mit Profilsohle. Mütze, Regenschutz, Karte, Tagesproviant.
Sicherheitshinweise
Die Ruppertsklamm verlangt gute Trittsicherheit
Literatur
Karte
Oberes Mittelrheintal: Koblenz, 1:25.000, Landesamt f. Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, 2005, ISBN 978-3- 89637-363-2, € 6,90
Weitere Infos / Links
Tourist-Information Lahnstein, Kirchstraße 1, 56112 Lahnstein, Tel. 02621/9 14-171, -172; Fax -340, touristinformation@lahnstein.de, www.lahnstein.de
Anfahrt
Über die B42 nach Lahnstein
Parken
Öffentliche Verkehrsmittel
Eine Anreise per Bahn oder Schiff ist möglich