Die Tour
Zunächst wandern wir zur Burg Lahneck, dann in die Ruppertsklamm und auf dem Rückweg geht es an der Allerheiligenbergkapelle vorbei.
Diese Tour verbindet Natur und Kultur. Mit der Burg Lahneck und der Allerheiligenbergkapelle liegen zwei herausragende Kulturgüter auf unserem Weg. Die Burg stammt aus dem frühen 13. Jh. und kann täglich von April bis Oktober besichtigt werden. Bereits Goethe war von der Anlage fasziniert, der hochaufragende Turm inspirierte ihn zu dem Gedicht "Geistesgruß".
Auf einer 170 m hohen Bergkuppe bei Niederlahnstein thront die 1895-1901 erbaute Allerheiligenbergkapelle. Im neugotischen Stil wurde sie als Gedenkstätte für die Opfer des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 errichtet.
Die Ruppertsklamm bildet den natürlichen Part unserer Wanderung. Der Weg durch die etwa 2 km lange Felsenschlucht führt über Brücken und Stege und ist an einigen Stellen mit dicken Seilen gesichert. Insgesamt überwindet die Klamm 235 Höhenmeter.
Start der Tour
An der Stadtverwaltung Lahnstein
Wegbeschreibung
An der Stadtverwaltung in der Kirchstraße in Oberlahnstein beginnt unsere Tour. Zunächst biegt man nach links in die Hochstraße ab und geht rechts über den Salhofplatz, am Hexenturm (1) vorbei, bis zur Adolfstraße. Dann überqueren wir
diese, folgen der Gymnasialstraße nach rechts und wenden uns an der Wilhelmstraße nach links.
Über den Ahlerweg erreicht man die Lahn und wandert an ihr nach rechts entlang. Nun geht es unter der Bundesstraße B42 hindurch und auf dem Lahnhöhenweg, der mit einem „L“ markiert ist, hinauf zur Burg Lahneck (2). Die wertvoll eingerichtete Burg stammt aus dem frühen 13. Jh. und deren Turm inspirierte bereits Goethe zu seinem Gedicht „Geistesgruß“. Die Anlage kann täglich von April bis Oktober besichtigt werden. Wir bleiben weiterhin auf dem Lahnhöhenweg und können von der Höhe den Blick über den Rhein schweifen lassen. Danach passieren wir Lahnsteins Kurzentrum im Norden und treffen auf den Rheinsteig (3), der mit einem blau-weißen Logo gekennzeichnet ist. Jetzt geht es nach links hinab ins Lahntal, am Campingplatz Wolfsmühle vorbei und über die Brücke auf die andere Lahnseite. Der Rheinsteig führt uns direkt zum Eingang der Ruppertsklamm (4). Hier werden nun unsere Trittsicherheit und unser Schuhwerk auf die Probe gestellt. Der Weg verläuft über Brücken und Stege, teilweise direkt am Bach entlang, in die enge Schlucht hinein.
An Stellen, die ein wenig mehr Klettergeschick erfordern, sind dicke Seile angebracht, so dass jeder sicher die Schutzhütte (5) am Ende der Klamm erreicht und sich vom ereignisreichen Aufstieg erholen kann. Noch immer weisen uns die Schilder des Rheinsteigs den Weg und wir wandern auf fast ebener Strecke in Richtung Niederlahnstein. An einer Weggabelung trifft man wieder auf den Lahnhöhenweg und folgt ihm zum Allerheiligenberg mit seiner stattlichen Kapelle (6). Von der Straße „Am Lichterkopf“ aus führt uns der Rheinhöhenweg mit einem weißen „R“ unter der Bundesstraße und den Bahngleisen hindurch, über die Lahn und ins Zentrum von Oberlahnstein. Dort gehen wir geradeaus über die Brückenstraße, biegen dann nach rechts ab in die Westallee, die im weiteren Verlauf in die Hochstraße übergeht, und erreichen so wieder die Kirchstraße.
Sicherheitshinweise
In der Ruppertsklamm sind Trittsicherheit und gutes Schuhwerk erforderlich.
Anfahrt
Parken
Im Stadtteil Oberlahnstein
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Zug nach Lahnstein. Auch eine Anreise per Schiff ist möglich.