Entweder man beginnt die Tour, wie vorgeschlagen, am Wanderparkplatz Hexenbuche, oder direkt in Hilberath, um dort noch die Sehenswürdigkeiten zu begutachten.
Wanderfreunde kommen bei dieser Wanderung voll auf ihre Kosten. Diese grenzüberschreitende Tour zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bietet unterschiedliche Landschaftsformen und daher abwechslungsreiche Strecken bergauf und bergab und laden z.B. bei der Burg Vischel und im Naturfreundhaus zu ausgedehnten Erkundungen ein.
Viele Aussichtspunkte in verschiedene Himmelsrichtungen liegen am Weg, die Naturdenkmäler "Hexenbuche“ und Eisensteine" und die Burg Vischel sorgen für spannenden Wandergenuss.
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Burg Vischel (2): Bereits 893 im Güterverzeichnis des Klosters Prüm erwähnt – leider nur von außen zu besichtigen, da Privatbesitz. Die ehemalige "Herrlichkeit Vischel" war ein Burglehn von Altenahr. Sie bestand aus der gleichnamigen Burg, einer Mühle, beträchtlichen Waldungen und aus einigen Dörfern u.a. auch Berg, Der Herr von Vischel hatte die hohe und niedere Gerichtsbarkeit über seine Untertanen, die von einem herrschaftlichen Schultheiß, später Vogt genannt, gehandhabt wurde. Die Herrschaft Vischel besaß auch 6 Morgen Weingärten in Altenahr und ein Burglehen in Rheinbach.
Naturfreundehaus Berg in Berg (3): Liegt im Landschaftsschutzgebiet mit vielfältigen Lebensräumen (Misch- und Auwald, Feucht- und Trockenwiesen, Bachlauf, Felder, Weiden). Für das Naturfreundehaus sollten Sie genügend Zeit einplanen und hier eine Rast einlegen.
Kapelle Todenfeld (4): Die Kapelle stammt aus dem Jahre 1899 und ist, ebenso wie die Vorgängerkapelle, dem Hl. Hubertus geweiht. Im Hochaltar der Kapelle befindet sich ein kostbarer Reliquienschrein und rechts und links des Chores zwei Figuren aus dem 15. Jh. (Hl. Apolloma u. Hl. Hubertus).
Naturdenkmal Eisensteine (5): Mitten im dunklen Wald gelegen.
Auch Hilberath ist ein Besuch wert: In der dortigen Martinskirche befindet sich eine der ältesten Orgeln des Rheinlandes, sie wurde ca. Ende des 17. Jh. erbaut und kam wahrscheinlich 1875 durch Schenkung in die Kirche zu Hilberath.
Ein Spaß für die ganze Familie : Hilberather Wanderlamas – können gebucht werden: www.hilberather-wanderlamas.de
Einkehr: Hofcafé Sampels, Rheinbach-Hilberath, Tel. 02226/1 21 16, Mo-Di geschlossen
Übernachtung: Siehe "Weitere Infos"






