Die Tour
Die Tour kann als ein Klassiker im südlichen Pfälzerwald bezeichnet werden. Verbunden mit moderaten Steigungen lassen sich auf einer abwechslungsreichen Halbtagestour gleich vier interessante Burgruinen erwandern. Dabei wechselt man zwischen Deutschland und Frankreich hin und her. Tolle Aussichten, mächtige Felstürme und schattige Wälder machen diese Tour zum einmaligen Erlebnis. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die französische Burgruine Fleckenstein, mit Besichtigungsprogramm und Museum.
Start der Tour
Wanderparkplatz direkt an der Staatsgrenze
Wegbeschreibung
Vom Wanderparkplatz aus übertreten wir unmittelbar die
Staatsgrenze nach Frankreich und laufen anschließend auf der geschotterten Fahrstraße
bergan
entlang der Talaue. Bald schon erkennt man auf der rechten Seite das
Forsthaus
Litschhof und die Ruine Loewenstein auf dem Schlossberg. Beim Erreichen
der
geteerten Fahrstraße folgen wir dieser ein kurzes Stück nach rechts.
Kurz nach
der Abzweigung zum Litschhof verlässt unsere Route die Fahrstraße nach
rechts und wir steigen auf einem Schotterweg parallel zur Fahrstraße bergan in
Richtung
Gimbelhof (blauer Kreis). Schon bald tritt man aus dem Wald heraus und
trifft
auf einen großzügigen Waldspielplatz, der kleineren Kindern große
Freude
bereiten wird. Nach wenigen Metern ist dann bereits die beliebte
Ausflugsgaststätte „Gimbelhof“ erreicht. Hier knickt nun der Weg nach
rechts ab
und es eröffnet sich eine schöne Aussicht auf die Burgruine
Fleckenstein. Man
läuft nun durch einen Buchenwald und folgt dabei der rot-weiss-roten
Markierung. Beim Forsthaus Fleckenstein tritt man wieder aus
dem Wald
heraus, hier sollte man einen kurzen Abstecher zur gleichnamigen
Burgruine
machen und sich auch das Museum anschauen. Am Forsthaus wendet sich der
Weg
nach rechts in den Wald und nach wenigen Metern wird der mächtige
Felsenrücken
des Langenfels erreicht. Hier können wir an den Wochenenden häufig
Felskletterer
bei ihrem waghalsigen Sport beobachten. Von nun an ist die Tour nun mit
dem
Symbol „Felsenland Sagenweg“ markiert und steigt zunächst steil entlang
der
Felskante bergan. Oben angekommen eröffnen sich an verschiedenen
Stellen schöne
Ausblicke zum Gimbelhof und in das französische Grenzland. Nach einiger
Zeit
erreicht man eine Wegespinne am Schlossberg. Dort hält man sich halb
rechts,
zunächst flach, dann weiter ansteigend in Richtung der im 12.
Jh.
erstmals erwähnten Burgruine Loewenstein. Über eine Treppe lässt sich
die Ruine
erklimmen, von der nur noch wenige Reste erhalten sind. Oben angekommen
lässt
sich eine phantastische Aussicht genießen. Weiter geht es nun zur benachbarten Hohenbourg,
die nach nur fünf Minuten erreicht wird. Die noch besser erhaltene Anlage glänzt mit
einem
atemberaubenden 360-Grad-Panorama. Nach einem kurzen Abstieg
überschreiten wir schon bald die Staatsgrenze und steigen nun zum letzten Mal noch einmal
kurz
bergan. Auf 570 m Höhe trifft man auf die Ende des 12.
Jh. als
Reichsburg errichtete Wegelnburg, die als höchstgelegene Burganlage in
der
Pfalz gilt. Oben angekommen hat man einen herrlichen Ausblick auf
Nothweiler
und den südlichen Pfälzerwald. Von nun an geht es durch den Wald
(Symbol
Felsenland Sagenweg) hinunter nach Nothweiler. Dort biegen wir nach
rechts ab und laufen auf der Fahrstraße zurück zum Wanderparkplatz, dem
Ausgangspunkt der Tour.
Anfahrt
B427 über Bundenthal bzw. Niederschlettenbach bis nach Nothweiler. In der
Ortsmitte von
Nothweiler fährt man in der Kurve geradeaus in die Lembacher Straße, an
deren
Ende ein großzügiger Wanderparkplatz liegt.
Parken
Wanderparkplatz direkt an der Staatsgrenze bei Nothweiler