Die Tour
Das Ziegler Tal ist ein besonders schönes Tal, wenige Minuten nachdem man die laute B10 verlassen hat, findet man sich in wunderbarer Stille wieder.
Das sanfte Mäandern der jungen Wieslauter lässt den Alltagsstress schnell verschwinden. Die Wieslauter ildet mit Speyerbach, Queich und Schwarzbach die vier großen Entwässerungssysteme des Pfälzerwalds. Am Oberlauf heißt sie Wieslauter zur Unterscheidung der weiteren Lauter in der Pfalz, die bei Kaiserslautern entspringt und auch Waldlauter genannt wird. Bald geht es hinauf. Nahe bei Merzalben steht auf einem Felsplateau in 447 m Höhe eine einmalige Burgruine: die Burgruine Gräfenstein, auch als Merzalber Schloss bekannt. Gleichzeitig ist sie Namensgeberin des Gräfensteiner Landes, das sich zwischen dem Flüsschen Rodalbe, der jungen Schwarzbach und dem Wieslauter-Quellgebiet erstreckt. Auf dem Rückweg nehmen wir noch einen markanten Aussichtsfelsen mit – den Rotenstein.
Start der Tour
Wegbeschreibung
Start am Bahnhof Hinterweidenthal (1) – hier nach li Fußweg, Richtung B10 und Ampelanlage, ab jetzt M roter Balken bis zur Wegspinne unterhalb der Burg Gräfenstein. Kurz neben der B10 li unter den Bahngleisen hindurch, WW Leimen folgen. Dann wandern wir im Tal der jungen Wieslauter bis zum Wieslauterhof (2). Hier Bach überqueren und dann li. gehen. Nach wenigen Metern weist uns ein Stein re mit der Jahreszahl 1912 auf den gegenüberliegenden Wieslauterursprung hin. Kurz darauf halbre auf einem herrlichen Waldweg sanft aufwärts. Unter Stromleitungen hindurch bald zu einer große WK (3). Nun mit grünem Kreuz re zum Schlossberg und zur Burg (4). Sehr lohnend ist der Aussichtsturm. Auf dem Aufstiegsweg zurück zur großen WK. Hier lohnt ein Abstecher zur PWV Hütte (WW 5 Min.) (5, Einkehr). Zurück zur WK mit M grünes Kreuz abwärts nach ca. 200 m re. Bald unterqueren wir die Stromleitungen. Später nach kleinem Aufstieg am WK (6) li WW „Anschluss Hinterweidenthal“, M grün/gelb, bis zum Rotenstein. Am Rettungspunkt 968 wartet eine herrliche Rastbank mit Blick bis zum Luitpoldturm. Nun geradeaus mit M grün/gelber Balken und zusätzl. „H“ bis zum Rotenstein (nicht re Richtung Münchweiler!). Ein herrlicher panoramareicher Weg lässt keine Langeweile aufkommen. Am WK (7) leicht li bis zum Rotenstein (8), einem exponierten Aussichtsfelsen. Das Panorama erfasst den gesamten pfälzischen Teil des Wasgaus bis zur Wegelnburg im tiefen Süden. Auf gleichem Weg zurück bis WK (7). Jetzt halbli nicht scharf li! abw. Nach einigen Metern li am Baum die „4“: Sie leitet uns, manchmal leider etwas spärlich. An nächster WK re gehen (breiter Forstweg). Ihm weiter folgen, alle Abzweigungen ignorieren immer leicht talwärts. Nach der Trimmdich-Pfad Station 1 (9) re mit rotem Dreieck bis zur Ortsmitte nach Münchweiler. Re von uns verläuft im Waschtal die Bahnlinie weit unten. Auf der Tunnelstr. bis zur Bahnschranke (10) und zum Bahnhof. Wer Richtung Landau fahren will, geht geradeaus weiter, nach Pirmasens Gleise überqueren und dann li zum Bahngleis.
Ausrüstung
Sicherheitshinweise
Weitere Infos / Links
Tourist-Information Gräfensteiner Land, Am Rathaus 9, 66976 Rodalben, Tel. 06331/2 34-180, Fax -105, tourist@rodalben.de, www.rodalben.de
Fremdenverkehrsbüro, Schulstr. 4, 76846 Hauenstein, Tel. 06392/91 51-10, Fax -60, fremdenverkehrsbuero@hauenstein.rlp.de, www.hauenstein-pfalz.de
Anfahrt
B10 von Landau/Pfalz Richtung Pirmasens, Abfahrt Hintrerweidenthal.
Parken
Parkplätze am Bahnhof oder an der B10 Pendlerparkplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahnhof Hinterweidenthal an der Strecke Landau/Pfalz–Pirmasens (Queichtalbahn). Ende:Bahnhof Münchweiler a.d. Rodalb.