Die Tour
Hoch über Hauenstein wandern wir durch die Felsenlandschaft des südlichen Pfälzerwaldes und erleben herrliche Ausblicke und spektakuläre Felsformationen. Nach der Wanderung lohnt sich ein Besuch des Deutschen Schuhmuseums.
Jahrhundertelang war das Dörfchen Hauenstein verlassen und einsam im Pfälzerwald versteckt, doch im Jahre 1886 schlug eine große Stunde, als die Gebrüder Seibel die erste Schuhfabrik gründeten. Der Schuh gehört seither zu Hauenstein. Gutes Schuhwerk sollten auch Sie wählen. Ein besonderer Reiz liegt in der Gegensätzlichkeit der Tour über die Höhenrücken um Hauenstein. Der westliche Teil führt vornehmlich durch Laubwald und weist kaum Felsen auf; auf dem östlichen Teil sind Felsen Ihr ständiger Begleiter. Das Wanderheim Dicke Eiche bietet Pfälzer Spezialitäten in großen Portionen. Ca. 300 Meter unterhalb
befindet sich die Queichquelle mit Kneippanlage. Die Queich fließt idyllisch über Hauenstein, Annweiler, bis nach Germersheim zum Rhein. Auch ein beliebter Radweg, vielleicht eine Überlegung für den nächsten Tag. Am Ende der Tour noch ein Abstecher in die zahlreichen Schuhgeschäfte oder die weltweit einmalige
„Gläserne Schuhfabrik“ oder das einzigartige Deutsche Schuhmuseum Hauenstein. Ein Besuch lohnt sich. Es ist viel spannender, als Sie sich das vorstellen.
Start der Tour
Wegbeschreibung
Start am Bahnhof (1). Mit schwarzem „H“ auf weißem Kreis geht es auf zunächst breitem, aber weichen Weg gleich bergauf. Wir folgen dem „H“, das uns in weiten Bögen zur Schutzhütte Vier Buchen (2) bringt, an der zahlreiche Wege zusammentreffen. Ungefähr 200 m entfernt sprudelt eine Trinkwasserquelle. Der M
nun aufwärts folgen bis zur Schutzhütte Hauensteinblick, mit wunderbarer Aussicht auf Hauenstein und die Reichsfeste Trifels. Dann bergab auf schmalem Pfad zur Waldkapelle (1748) Winterkirchl (3). Auch der Alte „Schuhfabrikarbeiterweg“ von Hauenstein nach Erfweiler kommt hier vorbei. Wir aber wandern steil aufwärts bis zur ehemaligen „Alten dicken Eiche“ – heute steht eine neue Eiche daneben, die erst 2007 gepflanzt wurde. Die Alte Eiche stand über 300 Jahre hier und fiel 1994 dem Vandalismus zum Opfer! 300 m entfernt liegt einladend das Wanderheim (4). Nach einer gemütlichen Einkehr geht es weiter. Wir haben aber noch nicht die höchste Stelle der Tour erreicht. Aufwärts führt unser Weg, die letzte Steigung zum Aussichtspunkt Hühnerstein (5) ist knackig, aber kurz. 12 m hoch ist dieser Sandsteinfelsen, der seit den siebziger Jahren über eine Leiter zu ersteigen ist. Weiter zur Schutzhütte Weimersborn (6), dort li ab und sodann auf Pfad unterhalb bizarrer Sandsteinfelsen entlang. Durch eine Senke wieder hinauf. Nach dem
letzten Fels rotem Punkt aufwärts leicht li folgen. Erst eben, dann bergab kommen wir zum unmittelbar über dem Dorf gelegenen Aussichtspunkt Kreuzelfelsen (7) mit Gipfelkreuz. Wer hätte das gedacht! Wenige Meter zurück, dann li abwärts bis zum Ort (8), Weissenburger Str. 3, Abstecher zur Einkehr in wenigen
Gehminuten. Hier li, dann Str. „An der Vogelhege“ re, mit dem schwarzen H durch Gärten und Felder zur St. Katharinen-Kapelle (älteste Pieta der Pfalz aus dem Jahr 1360), am Karmelitinnenkloster St. Josef (9) vorbei. Abwärts zur Str. hier re. Am Schild Seniorenheim li hoch. Weg stößt auf breiten Weg, hier li gehen,
unterhalb des Nedingfelsens (10) weiter (Abstecher lohnt) – nun in großem Bogen um Hauenstein bis zum Ausgangspunkt Bahnhof (1).
Ausrüstung
Wanderschuhe mit Profilsohle, Wanderkleidung gemäß Witterung. Trinkvorrat für den zweiten Teil ist
besonders an heißen Tagen zu empfehlen.
Sicherheitshinweise
Karte
Hauenstein und Trifelsland, 1:25.000, Pietruska Verlag, 1. Auflage, ISBN 3-934895-44-1, Euro 6,50
Weitere Infos / Links
Fremdenverkehrsbüro Hauenstein, Schulstr. 4 76846 Hauenstein, Tel. 06392/9 15-119, Fax -160,
fremdenverkehrsbuero@hauenstein.rlp.de, www.hauenstein-pfalz.de
Anfahrt
Von Landau oder Pirmasens B10 Ausfahrt Hauenstein, gleich re. zum Bahnhof mit Parkplatz.
Parken
Öffentliche Verkehrsmittel
Regionalbahn von Pirmasens und Landau bis Bhf. Hauenstein (Rheinland-Pfalz Takt, VRN).