Die Tour startet bei Dimbach und überschreitet 3 Berge: Dimberg (420 m), Rötzenberg (460 m), Immersberg (465 m).
Von Beginn an treffen wir, bzw. wandern wir an zahllosen Buntsandsteinfelsen vorbei. Wer geologisch interessiert ist, wird bei dieser Wanderung mit vielfältigen Formen und Schichtungen belohnt.
Aber auch die zahlreichen Aussichtspunkte laden zum Genießen und fotografieren ein.
Nehmen Sie sich Zeit für die Tour, mehr als man üblicherweise für 10 km einplant, Sie werden es nicht bereuen.
Foto und Fernglas sowie genügend Zeit mitbringen ist Pflicht. Um all die Bildmotive und Eindrücke aufnehmen und genießen zu können, sollte man auf jeden Fall eher ganztägig planen.
Und, am 4. Dezember 2010 wurde im Verlauf der Tour, auf dem Immersberg, der erste GPS-Referenzpunkt im Pfälzerwald eingeweiht.
Da bei der Tour 3 Aufstiege zu bewältigen sind, bedarf es schon einer gewissen Kondition; ebenfalls ist etwas Trittsicherheit gefordert, da die Wanderung weitgehend über schmale Pfade geht; nur einige kurze Wegstrecken verlaufen auf breiten, geschotterten Forstwegen.
Auf dieser Tour sind wir "Waldläufer" und genießen die weichen Pfade.
Zahllose Aussichtspunkte auf die herrliche Landschaft, auf die Reichsfeste Burg Trifels, auf in den Tälern liegende Ortschaften, bis teilweise weit in die Vorderpfalz hinein (vom Rötzenberg und Immersberg) lohnen immer wieder, inne und Ausschau zu halten.
Wer sich für die Geologie des Buntsandsteins interessiert, kommt bei dieser Tour mit Sicherheit auf seine Kosten. Alle möglichen Formationen, Schichtungen, Färbungen, bizarre Gebilde und Launen der Natur sind zu bewundern. Es gibt wohl kaum eine vergleichbare Tour, die in solcher Länge immer geradewegs an Sandsteinfelsen vorbei und entlang führt wie diese.
Zurück auf unserem Pfad über den Dimberg gehen wir immer weiter bis wir am Ende auf den Dimbergpfeiler stoßen. Hier sind auch herausfordernde Kletterrouten zu bestaunen (siehe Bild).
Nun folgen wir ein kurzes Stück einer Wegspur hinunter, halten uns links und erreichen eine große Wegkreuzung. Dort gehen wir nach links (oberer breiter Forstweg, grünes Dreieck, Richtung Gossersweiler). Nach kurzer Strecke zweigt links der Felsenpfad ab, hinauf zu den Isselmannsteinen und weiter hinauf auf den Rötzenberg, immer quasi auf dem Bergrücken entlang.
Vorne auf dem Rötzenbergpfeiler angekommen (bitte gfls. die Sperrung zwecks Falkenschutz beachten) genießen wir die Aussicht. Wenige Meter zurück geht es dann rechts einen Pfad den Hang hinunter, unten gehen wir links ein Stück, dann rechtsherum weiter auf breitem Forstweg. Wenn wir den Rötzenbergpfeiler in seiner beeindruckenden Größe oben sehen können, müssen wir links und dann wieder rechtsherum auf breiten Wegen bis zur Schutzhütte (siehe Bild). Hier ist ein schönes Plätzchen für eine Rast.
Ziemlich genau die Hälfte des Weges ist hier geschafft.
Es kommt der dritte Aufstieg unserer Tour, zum höchsten Punkt. Von der Schutzhütte gehen wir zunächst direkt gegenüber den breiten Forstweg, nach einer Linkskurve folgen wir dem Weg links bergauf, bis dann wiederum links ab der Zick-Zack-Pfad direkt den Hang hinauf geht. Dann immer weiter dem Bergkamm folgend (Markierung Nr. 30), am höchsten Punkt leicht nach rechts weiter, immer weiter auf dem Kamm entlang, bis der Pfad rechts abbiegt. Noch ein kurzes Stück, dann geht es steil bergab. Wir stoßen unten im Hang stehend auf unseren letzten Sandsteinfelsen, "Keeshäwel" genannt, gehen weiter bergab, dann nach links und anschließend nach rechts in den Ort Dimbach hinunter.
Vorbei an der schön restaurierten Kirche, nach links die Strasse hinauf, aus dem Ort hinaus, und nach kurzer Strecke entlang der Strasse sind wir wieder an unserem Parkplatz.