eine beispielhafte Renaturierung und die Umwandlung der Landschaft. Aus den Tagebauen entstand, und entwickelt sich immer noch, das Borkener Seenland: Die Stockelache ist ein Naturbadesee, der Singliser See ein Surfparadies. Der Borkener See, einer der größten Seen Hessens, gilt als ein bundesweit herausragendes Objekt des Naturschutzes. Er hat besonders sauberes nährstoffarmes Wasser. An seinem Ufer hat sich eine reichhaltige Pfl anzen- und Tierwelt angesiedelt. Im System der Vögelzüge ist er ein wichtiger Rastplatz für Wasser- und Watvögel. Der „Braunkohle-Rundweg“ erschließt das Wandergebiet.
nicht direkt am See. Wir gehen an einer Kirschallee entlangverabschieden uns vom Wanderweg Nr. 3, der nach li abbiegt. Auf der Seeseite sehen wir Hecken mit Holunder, Hagebutten und Schlehdorn. Ein Stück laufen wir über einen Holzsteg, danach ein wenig bergan, jetzt umgeben von Birnen- und Apfelbäumen abgelöst worden. Wir wandern geradeaus zwischen Feldern und Wiesen entlang. Unser Weg führt uns re in den Wald. Es geht auf einem Pfad leicht bergan. Oben, von der kleinen Kuppe, hat man einen Panoramablick auf den See. An der kleinen Schutzhütte (3) gibt es einen schönen Rastplatz. Bevor wir auf den alten Fahrweg (4) kommen, gehen wir auf einem sehr angenehmen Wiesenweg. Bis zum Ende unserer Runde wandern wir nun auch wieder auf dem Weg Nr. 3. Am Zechenhof (5) gehen wir nach re und treffen auf den Braunkohle-Rundweg. Bis zum Ortseingang Trockenerfurth laufen beide Wege parallel. Auf einer Info-Tafel sehen wir die Standorte der Beobachtungsstellen für die zahlreichen Vögel in und am Wasser. Die erste Beobachtungshütte erreichen wir schon nach wenigen Schritten. Ein Abschnitt des Weges erläuft nun auf dem Radweg R 15. Der Weg ist aber wenig befestigt, es wandert sich gut. Wir gehen an einer hohen Uferböschung, dicht mit Erlen, Ebereschen, Birken und Eichen bewachsen, entlang. An der nächsten Info-Tafel (6) verlassen wir den Radweg und gehen re hinunter zum Ufer. Hier gibt es weitere Beobachtungsstände. Der erste Turm ist leider gesperrt. Hornissen haben ihn zur ihrer Brutstätte erkoren.
Wir wandern um ein kleines Nebengewässer des Borkener Sees herum und haben bald den Zugang zum Parkplatz erreicht. Auf dem Hinweg erreichen wir dann den Bahnhof (1).
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