Der Rundwanderweg "Felsengarten" besticht durch seine landschaftlichen Kontraste und naturkundliche Vielfalt, einem besonderen Markenzeichen der Region an der Nahe. Der Name des Weges nimmt Bezug auf die schroffen, wild zerklüfteten Gesteinsformationen des unteren Kellenbachtals verbunden mit einer außergewöhnlich vielfältigen, zum Teil sehr seltenen Faunen- und Florengemeinschaft.
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Bernd Schuster (1)
| Begehung: 30.04.2012
| Bewertung: gut
Wie die meisten Vitaltouren mit viel Lokalkenntnis und Gespür für die schönsten Punkte ausgewählte Streckenführung. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Der Titel Felsengarten etwas irreführend, da nur das letzte Viertel durch Felsen führt. Nach steilem Aufstieg erreicht man eine Hochfläche auf der man sich längere Zeit bewegt. Herrlich sind hier die Fernblicke in das Nahetal und auf den Soonwald. Felder, Hecken und Waldränder. Über sich ein weiter Himmel, Platz und viel Luft zum atmen. Sehr ruhig, kaum Leute, ab und zu ein Traktor. Dafür liebe ich diese Gegend. Nach etwas über der Hälfte biegt die Hauptrichtung links ab und quert die Strasse und das Apfelbachtal. Jetzt verliert man deutlich an Höhe. Diese Höhenmeter muß man später nach Horbach wieder bergauf gehen ohne Landschaftlich dafür entschädigt zu werden. Mein Tipp: Ein Stück weiter Richtung Weitersborn laufen und die Strasse und den Apfelbach weiter oben queren. Hier verläuft jetzt ein schöner Weg auf dem Höhenrücken nach Horbach. Allerdings wandert man dann die letzten 300 Meter vor Horbach auf der Strasse. Macht nichts. Horbach ist klein und ein Sackgassendorf mit kaum Verkehr. Nach Horbach beginnt dann endlich der Felsengarten. Auf schmalen Pfad geht es zu einigen fantastischen Aussichtspunkten über dem Kellenbachtal. Ehrensache das jeder Punkt angelaufen wird. Jetzt nur nicht schlappmachen! Es lohnt sich und die Abstecher zu den Aussichtspunkten sind nur 50 bis 200 Meter weit. Es geht dann nochmal steil bergab durch ein kleines Seitental, dass von Horbach kommt. Auf der anderen Seite wieder hoch aber zum Glück nicht so steil wie der Abstieg. Das letzte Stück führt durch aufgelassene Weinberge in schönster Natur.
Am Startpunkt der Tour, altes Rathaus Simmertal, gibt es kaum Parkplätze. Besser auf der Hauptstrasse in Simmertal parken. Für Hunde gibt es unterwegs kaum Wasser. Wer kennt ein nettes Restaurant zur Einkehr in der Nähe?
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