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  • Auf dem Weg zum Gipfel Massanella.
  • Cami de ses Voltes des Galileu.
  • Auf dem Weg in Richtung Puig d'en Galileu.
  • Abstieg vom Puig d'en Galileu in Richtung Coll des Telègraf.
  • Coll des Prat.
  • Coll de n'Argento.
  • Weg vom Coll des Prat zum Coll de n'Argento.
  • Anstrengender Aufstieg vom Coll de n'Argento.
  • Leichte Kletterpartie am Südwestkamm der Massanella.
  • Aussicht vom Hauptgipfel des Massanella-Massivs.
  • Das Kloster Santuari de Lluc.
  • Vor dem Kloster Lluc.
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
15,9 km
Aufstieg:
1065 m
Abstieg:
1065 m
Dauer:
6:15 h
Niedrigster Punkt:
495 m
 
Höchster Punkt:
1324 m
 
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Diese anspruchsvolle Bergtour führt uns auf den zweithöchsten Berg Mallorcas, wobei der höchste, der Puig Major, militärisches Sperrgebiet ist und deshalb nicht von Wanderern erklommen werden kann. Auf den Spuren der Nevaters, zu deutsch Schneemänner, wandern wir durch bizarre Felsformationen und über mit Gras bewachsene Hügel zum Massanella Massiv hinauf. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in den mallorquinischen Bergen Schnee gesammelt und in den Casas de sa neu, den Schneehäusern gelagert. Der Schnee diente im Tal zur Kühlung von Lebensmittel, bis die Kälteerzeugung mit Strom bekannt wurde. Heute profitieren wir nun von dem damaligen Wegebau. Vom Gipfel des 1355 m hohen Hauptgipfels genießen wir ein unvergleichliches Panorama über die Berg- und Küstenlandschaft Mallorcas. Auf dem Rückweg passieren wir noch die Quelle Font de s’Avenc, die sich in einer Grotte befindet. Auf zum Teil sehr steilem, unwegsamem Gelände geht es zurück zum Kloster von Lluc.

Start der Tour

Parkplatz am Kloster Santuari de Lluc

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung auf den zweithöchsten Berg Mallorcas startet am Klosterparkplatz in Lluc. Gegenüber des Picknickplatzes und des Restaurants Sa Font Cuberta beginnt unser Weg, auf dem man über einige Stufen in Richtung „Volta d’en Galileu“ wandert.
Wir lassen ein Tor hinter uns und folgen einer gepflasterten Trasse bis zu einer Weggabelung nahe einer Quelle, biegen nach links ab, passieren eine Mauer und steigen in Serpentinen zur Ma-10 hinauf, überqueren diese und setzen schließlich die Wanderung auf dem Waldweg fort. An der nächsten Abzweigung folgt man rechterhand dem breiteren Pfad und lässt die Urbanització de Son Massip hinter sich. Der Schneesammlerweg schlängelt sich nun einen steilen Waldhang hinauf. Ab Mitte des 16. Jh. bis Anfang des 20. Jh. wurde in den mallorquinischen Bergen Schnee gesammelt und in den Casas de sa neu, den Schneehäusern (1) gelagert. Der Schnee diente im Tal zur Kühlung von Lebensmittel, bis die Kälteerzeugung mit Strom entwickelt wurde.
In dieser Zeit sind viele Wegbefestigungen in den Bergregionen der Insel entstanden. Wir bleiben auf dem Schneesammlerweg, wandern durch eine schroff e Felsflanke, erreichen eine Hochebene am Fuße des 1181 m hohen Puig d’en Galileu und kurz danach einen Bergsattel.
Hier hält man sich rechts und wandert in Richtung des Südhanges des 1125 m hohen Coll des Telègraf (2) weiter, wo noch alte Schneehäuser stehen.
Nun geht es zunächst über einen mit Gras bewachsenen Hang und im Anschluss zwischen Felsen zum 1205 m hohen Coll des Prat hinauf. Dort lassen wir eine Mauer hinter uns und folgen der Route westlich der Massanella-Wände. In der nächsten Rechtskurve hält man sich links und wandert geradewegs auf den Gipfel des Puig de ses Bassetes.
Vor der Scharte führt uns ein schmaler Pfad nach links zur Kante der Massanella-Wände. Felsstufen bringen uns rechterhand zu einem Gratvorsprung über dem Coll de n’Argento, wo man sich nach links orientiert und durch die steile und steinige Südwestflanke bis zum Grat hinaufsteigt. Steinmännchen begleiten uns nun über einen stufigen Bergkamm auf den 1352 m hohen Südwestgipfel des Massanella-Massivs und zum Hauptgipfel (3), auf dem sich ein Bildnis mit der Geburt Jesu befindet. In einer Höhe von 1361 m genießen wir nun eine umfassende Aussicht über die einzigartige Berglandschaft sowie auf die geschwungene Küstenlinie der Insel. Wir steigen nun in östlicher Richtung auf unwegsamem Gelände zum Vorgipfel hinab. Unterhalb dessen hält man sich rechts und steigt auf einem anspruchsvollen Pfad zwischen bizarren Felsen zur Font de s’Avenc (4) steil bergab.
Diese Quelle befindet sich in einer Grotte und ist über eine Treppe erreichbar. Steinmännchen lotsen uns nun zwischen steilen Felsenplatten hindurch, bis wir im Schatten einiger Bäume auf einen Weg stoßen und uns ab hier in östlicher Richtung orientieren. Nun führen uns Kehren zum 832 m hohen Coll de sa Línia hinab. Immer geradeaus erreichen wir an einem Köhlerplatz einen Fahrweg, folgen diesem wenige Meter durch den Wald und ein Stück entlang einer Mauer bis zur Finca Coma Freda.
Von hier führt uns ein Weg bis zu einem Tor, an dem in der Regel eine Art Mautgebühr für die Erhaltung der Wanderwege zum Massanella-Massiv erhoben wird.
Wenig später treffen wir auf eine Weggabelung, gehen in einem Bogen nach links, kommen kurz darauf am Brunnen Font des Guix vorbei und im Anschluss auf einer Schotterstraße zum 579 m hohen Coll de sa Batía (5). Dort wandern wir nach Norden, überqueren die Ma-10 und steigen – vorbei an einem Gedenkstein – auf einer asphaltierte Straße bis zum Klosterparkplatz in Lluc hinab.

Sicherheitshinweise

Diese Tour wird nur bei gutem Wetter empfohlen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden verlangt.

 

Anfahrt

Ma-10 von Pollença oder Sóller nach Lluc

Parken

Parkplatz am Kloster von Lluc

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus von Palma, Sóller oder Pollença zum Kloster Lluc

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