Die Tour
Durch ein Quarzitblockmeer führt uns diese abwechslungsreiche Wanderung zur Ruine Koppenstein.
Natur- und Kulturerleben bietet diese schöne Wanderung durch den Soonwald. Außer an zwei Felsenmeeren aus Quarzit führt die Tour an einer Burgruine und einer wüstgefallenen Siedlung vorbei. Vom ehemaligen Bergfried aus haben wir einen herrlichen Blick über den Soonwald und das frühere Herrschaftsgebiet derer von Sponheim.
Start der Tour
Am Wanderparkplatz zwischen Königsau und Henau
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz wenden wir uns rechts und folgen der Landstraße ein Stück in Richtung Henau, bis links ein Wirtschaftsweg abzweigt, in den wir einbiegen. An den folgenden Weggabelungen hält man sich jeweils rechts und wandert auf einem schönen Höhenweg oberhalb des Kellerbaches entlang zum Naturdenkmal Roter Stein (1).
Die um den rötlichen Felsen verstreut liegenden Quarzitblöcke zeugen von den enormen Kräften der Natur. Während der Eiszeit zerstörten Kälte und Druck das hier anstehende Gestein des Soonwalds und hinterließen ein Meer aus Felsblöcken.
Unser Weg führt parallel zum Kellerbach durch Laubwald und durch ein weiteres, moosbewachsenes Felsenmeer (2), das ebenfalls während der Eiszeit durch Verwitterung entstanden ist. Einem Forstweg, auf den wir treffen, folgen wir nach links und wandern durch Felder rechts an Gehlweiler vorbei. Dort trifft man auf die Straße, die aus Gehlweiler hinaus und nach rechts in den Wald führt.
Unsere Route verläuft nun an der Straße entlang stetig bergauf durch den Wald. Auf der Höhe trifft man auf die Straße von Gemünden nach Henau, wendet sich nach rechts und verlässt sie bald wieder an einem kleinen Rastplatz (3). Jetzt geht es im Uhrzeigersinn an einer Übersichtstafel vorbei zur Ruine Koppenstein und wieder zurück zum Parkplatz. Die Burg Koppenstein (4), die keltische Ursprünge hat, wurde im 12. Jahrhundert vom Geschlecht der Sponheimer erworben. Im Umfeld der Burg kann man noch die Ruinen einer Bergstadt sehen, die im 30-jährigen Krieg wüst fiel, und wegen schlechter Standortbedingungen nie wieder aufgebaut wurde. An einer Schutzhütte halten wir uns links und wandern am ehemaligen Bergfried, einem Aussichsturm mit großartiger Aussicht auf den Soonwald und am so genannten Wackelstein (5) vorbei. Unsere Route führt nun auf schmalen Pfaden bergab zu einer Anhöhe oberhalb des Quarzit-Steinbruches, dort rechts weiter hinab zu einem Forstweg, der uns rechts wieder zum Parkplatz bringt.
Nun folgt man der Straße weiter in Richtung Henau, wechselt nach wenigen Schritten auf die linke Seite und folgt dem Waldweg mit der Markierung des Europäischen Fernwanderweges E3 (blaues Andreaskreuz).
Schon bald verlässt man den Wald, überquert eine Straße und genießt den freien Blick hinüber zur Schwarzerdener Höhe. Wir folgen dem vor uns liegenden Wiesenweg talwärts bis zur nächsten Wegkreuzung und biegen hier rechts in Richtung Henau ab.
Dort geht es nach links durch die Hauptstraße und rechts in die Schulstraße. Immer weiter geradeaus gehend, verlässt man den Ort, hält sich an der nächsten Weggabelung links und kommt erst durch Felder, dann auf steilerem Pfad durch ein Waldstück hinab ins Tal. Die Landstraße bringt uns nun wieder zurück zum Ausgangspunkt dieser Tour.
Anfahrt
A61 bis Ausfahrt Bad Kreuznach, weiter auf der B41 bis Simmertal und der B421 bis hinter Kellenbach, dort rechts in Richtung Henau bis zum Wanderparkplatz
Parken
Am Wanderparkplatz zwischen Königsau und Henau