Wir beginnen unsere Wanderung an der U-Bahnhaltestelle „Borgweg“, von wo aus wir der Beschilderung zum Eingang des Stadtparks folgen – es sind nur wenige Meter auf dem Borgweg in nördlicher Richtung, ehe wir den „Südring“ kreuzen und durch das Eingangstor des Stadtparks gehen. Wir halten uns nun leicht rechts und gelangen in den Steinpark, eine durch Trockenmauern terrassierte Anlage, in der wir die Staudengewächse bewundern können. Weiter geht es scharf rechts auf dem Landhausweg an den Sportplätzen vorbei in Richtung Stadtparksee. Dabei passieren wir linkerhand bereits eine der Anfang des letzten Jahrhunderts geschaffenen Skulpturen, den „Liegenden Hund“ von Arthur Bock. Rechts von uns können wir alsbald einen kurzen Abstecher zum Rondellgarten am Südring machen. Dieser diente früher als Tanzplatz und besteht heute aus Sitznischen, die um eine Fontäne gruppiert sind. An der Kreuzung wenden wir uns nach links und wandern weiter auf dem Festwiesenweg. Rechts blicken wir auf den Stadtparksee und linkerhand gibt die den Park durchmessene Achse den Blick über die weite Festwiese zum Planetarium frei. Je nach Wetterlage können wir uns auf der Liebesinsel des Stadtparksees ein Tretboot ausleihen, im Freibad – der rechteckigen Erweiterung des Sees – baden gehen oder im dazugehörigen Café einkehren. Am nördlichen Ende des Sees orientieren wir uns schräg rechts und wandern zu den alten Rosengärten. Auch hier sind einige Skulpturen zu bewundern, so z. B. der „Hockende Affe“ von Hans-Peter Feddersen am westlichen Ende des Gartens oder der „Pinguinbrunnen“ von August Gaul an der östlichen Begrenzung. Wir durchqueren die Rosengärten und halten uns am Pinguinbrunnen rechts, um dann wieder scharf links durch die architektonischen Gärten zu gehen. An der Skulptur „Diana mit Hirschkuh“ von Georg Wirba wenden wir uns nach links und wandern nun geradeaus zum östlichen Ausgang des Parks. Hier treffen wir auf eine weitere Skulptur, den „Liegenden Panther“ von Hans Martin Ruwoldt. Wir biegen links ab und wandern weiter unterhalb der Sportplätze, ehe wir die Platanenallee kreuzen und uns an der nächsten Kreuzung schräg rechts halten. Der Weg führt uns nun zum urwüchsigen Feuchtbiotop der Ententeiche. Hier queren wir die kleine Brücke zwischen den beiden Teichen, halten uns sogleich rechts und biegen dann links in den Ententeichweg ab. An der Gabelung halten wir uns erneut links, um an der nächsten Kreuzung den Ententeichweg linkerhand zu verlassen und anschließend rechts in den Spielwiesenweg einzubiegen. Nach wenigen Schritten verlassen wir auch diesen wieder, biegen links ab und umrunden das Licht- und Luftbad, eine durch Hecken und Bäume parzellierte Anlage zum ungestörten Sonnenbaden. Unterhalb des Bades beginnt nun die breite Allee, die uns geradewegs zum Planetarium führt und am Eingang von der Skulptur „Badende Frauen“ des Künstlers Georg Kolbe gesäumt wird. Am Planetarium können wir einkehren, die Aussicht von der Plattform auf die Stadt genießen und uns über das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm informieren. Nun gehen wir einmal außen um das Planetarium herum, biegen auf der Querachse rechts ab und halten uns am Wegestern schräg links. Über den Linneweg linkerhand gelangen wir zurück zur Hindenburger Straße und zum Eingang des Parks. Von hier sind es nun noch wenige Meter zurück zu unserem Ausgangspunkt, der U-Bahnhaltestelle „Borgweg“.