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  • Burg Wildenstein
  • Blick vom Bahnhof Beuron auf den Petersfels
  • Kloster Beuron und Burg Wildenstein
  • Historische Ortsansicht von Beuron mit ehem. Mühle und Steighof.
  • Klosterkirche St. Martin in Beuron
  • Der "Beuroner Schimmel" in der Klosterkirche St. Martin.
  • Die Gnadenkapelle in der Klosterkirche St. Martin.
  • Blick auf den Tempel des Soldatenfriedhofes
  • Infotafel des Schwäbischen Albvereins
  • Der Naturparkexpress unterhalb des Altstadtfelses
  • Blick vom Altstadtfels auf Beuron
  • Blick vom Altstadtfels zum Petersfelsen
  • Wechselvolle Grenzgeschichte
  • Schaukohlenmeiler des Schwäbischen Albvereins
  • Wanderung durch schönen Buchenwald
  • Äußeres Tor und Vorburg
  • Lageplan der Burg Wildenstein
  • Burg Wildenstein
  • Burg Wildenstein
  • Blick von der Brücke auf die Vorburg
  • Blick durch das Burgtor
  • Im Innenhof der Burg
  • Wandmalereien im Speisesaal der Jugendherberge
  • Blick von der Burg Wildenstein zum Eichfelsen
Schwierigkeit:
mittel
Strecke:
5,3 km
Aufstieg:
250 m
Abstieg:
100 m
Dauer:
1:30 h
Niedrigster Punkt:
616 m
 
Höchster Punkt:
824 m
 
(Burg Wildenstein)
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Die kleine Gemeinde Beuron liegt inmitten des Durchbruchstals der Oberen Donau zwischen dem historischen Mühlheim und Inzigkofen. In dieser stillen Gegend gründeten Augustinerchorherren im 11. Jahrhundert das Kloster Beuron. Eine historische Ortsansicht um 1787 zeigt nördlich des Klosters den Vorläufer der heutigen, 1801 errichteten Holzbrücke über die Donau und auf der gegenüberliegenden Seite die Beuroner Mühle. Der Steighof war bis zur Säkularisation 1802 die Domäne des Klosters, das 1862 durch die Benediktiner wieder belebt wurde. Heute steht die Erzabtei St. Martin im Zentrum der Beuroner Kongregation mit je zehn Männer- und Frauenklöstern.

Am Aussichtspunkt Alpenblick eröffnet sich zwar kein Blick zu den Alpen, dafür zum Schloss Bronnen, auf das Donautal und den auf einer vorspringenden Felskuppe stehenden kleinen Tempel zu Ehren der 1804 im Beuroner Lazarett verstorbenen Soldaten.

Die Altstadt oberhalb von Beuron ist eine keltische Befestigung mit Wall und Graben aus der Zeit um 800 – 500 v. Chr. Vom gleichnamigen Felsen überblickt man den Petersfelsen mit dem Kreuz obenauf, die Donauschleife und dahinter die Gemeinde mit der Klosteranlage.

Die Burg Wildenstein in ihrer heutigen Form wurde 1514 bis 1554 von Gottfried Werner von Zimmern aus einem Vorgängerbau als Festungsanlage neu errichtet. Die bestens erhaltene Burg wurde nie erobert und ist heute eine viel besuchte Jugendherberge.

Start der Tour

Beuron

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Beuron, in dem das „Haus der Natur“ untergebracht ist. Alternativ kann man bei der Anreise mit PKW vom grossen Parkplatz zwischen Kloster und historischer Holzbrücke starten. Beide Wege treffen beim Kloster zusammen, dessen Kirche eine Besichtigung lohnt.

Im Anschluss daran gehen wir auf der Buchheimer Straße nach Norden, überqueren die Bahnlinie und biegen dann links in den Wald ab zu einem Pavillon. Ab hier folgen wir kurz dem roten Dreieck des HW2 und steigen dann mit der roten Raute nach rechts in Serpentinen hinauf zum Aussichtsfelsen Alpenblick.

Weiter geht es zu einer Waldlichtung, in deren Ecke eine Tafel an den ehemaligen Steighof erinnert. Nach wenigen Metern biegen wir links ab und treffen wieder auf das rote Dreieck, dem wir nach rechts bis zur Burg Wildenstein folgen. Zuvor jedoch lohnen zwei Abstecher zu den Aussichtspunkten Jägerausblick und Altstadtfels.

Eine weitere Tafel über einem alten Grenzstein erläutert dessen wechselvolle Grenzgeschichte. An das Gewerbe der Köhler erinnert kurz darauf der vom Schwäbischen Albverein errichtete Schaukohlenmeiler. Am Buchbrunnen vorbei wandern wir auf der Buchsteige weiter zur imposanten Burg Wildenstein.

Literatur

Wilhelm Rößler: Wanderführer „Naturpark Obere Donau“. Verlag des Schwäbischen Albvereins, Stuttgart 2007. ISBN 978-3-8062-2150-3

Karte

Tuttlingen 1: 35 000: Oberes Donautal. Wandern und Rad fahren. 2006. ISBN 978-3-89021-746-8, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung

Weitere Infos / Links

Gemeinde Beuron: www.beuron.de

Naturpark Obere Donau: www.naturpark-obere-donau.de

Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen: www.donaubergland.de

Anfahrt

  • aus Richtung Reutlingen über die B32 nach Sigmaringen
  • aus Richtung Ulm über die B311 / B32 nach Sigmaringen

weiter auf der L277 in Richtung Tuttlingen bis Beuron

  • auf der B14 / B311 nach Tuttlingen und weiter auf der L277 in Richtung Sigmaringen bis Beuron

Parken

großer Parkplatz bei der historischen Holzbrücke unterhalb des Klosters

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Bahnhof Beuron liegt an der Strecke Neustadt (Schwarzwald) – Ulm und wird im 2-Stundentakt von der Deutschen Bahn bedient. An den Wochenenden und Feiertagen verkehrt von Mai bis Mitte Oktober der Naturpark-Express

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