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  Bild 1 von 14  
  • Ein Steg führt über den Katharinabach
  • Den unteren Eingang der Schlucht krönt dieses Marienrelief
  • Ein unscheinbarer Bach stürzt durch die Marienschlucht zum See hinunter
  • Starke Niederschläge und Felsrutschungen zerstörten 2005 die Stege in der Marienschlucht
  • Nach aufwändigen Sicherungsarbeiten ist die Marienschlucht seit 2008 wieder begehbar
  • Auf einer Sandsteinkuppe thront die Ruine der Burg Kargegg
  • Vor Wallhausen kennzeichnet das Seezeichen 22 den Teufelstisch
  • Im Burghof steht die hoch aufragende Südwand des Wohnturmes der Ruine Kargegg
  • Deutlich zu erkennen sind die ehemals vier Geschosse des Wohnturms der Ruine Kargegg
  • Oberhalb der Marienschlucht fallen steile Molassefelswände zum Überlinger See hin ab
  • Vom See aus hat man diesen Blick auf den "Burghof"
  • Die ehemalige "Burg Tettingen" ist heute ein beliebtes Ausflugslokal
  • Im Biergarten des Burghofs
  • Vom Bodanrück haben wir diesen Panoramablick auf den Überlinger See
Schwierigkeit:
leicht
Strecke:
8,6 km
Aufstieg:
220 m
Abstieg:
220 m
Dauer:
2:30 h
Niedrigster Punkt:
398 m
 
(Bodenseeufer)
Höchster Punkt:
500 m
 
(Ruine Kargegg)
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Die wildromantische Wanderung auf dem Bodanrück führt durch mehrere Tobel zur Ruine Kargegg, in die Marienschlucht und auf Naturwegen am Ufer des Überlinger Sees entlang.

Die Wanderroute auf dem Bodanrück verläuft auf zwei Fernwanderwegen: dem E1 (Nordsee – Mittelmeer) - der hier identisch mit dem Querweg Freiburg – Bodensee des Schwarzwaldvereins ist - und dem Bodenseerundweg. Sie ist durch den Schwarzwaldverein bestens markiert.

Östlich von Langenrain liegt auf einer Sandsteinkuppe die Ruine Kargegg (13. Jh.). Sie wurde im Bauernkrieg 1525 niedergebrannt. Vom Palas steht noch die Südmauer.

In der Nähe befindet sich eine der größten Naturschönheiten des westlichen Bodenseeraums, die Marienschlucht. Wo der Bodanrück steil zum Überlinger See hin abfällt, hat sich ein kleiner Bach durch sein starkes Gefälle von 20 % bis zu 100 Meter tief in den Sandstein der Oberen Meeresmolasse eingeschnitten. Seit 1897 ist die nach der Braut eines Grafen von Bodman benannte Schlucht touristisch erschlossen. Bohlenwege und Holztreppen führen zwischen den teils nur einen Meter engen Felswänden hinunter zum Schiffsanleger am See. Von hier aus bestehen in den Sommermonaten Verbindungen der Motorbootgesellschaft Bodman nach Bodman, Ludwigshafen, Sipplingen und Überlingen.

Kurz vor Wallhausen markiert das bei Seglern bekannte Seezeichen 22 den Teufelstisch als Untiefe. Die Unterwasserfelswand mit einem Steilabfall in bis zu 90 Metern Tiefe war bei Tauchern beliebt, bis einige tödliche Unfälle zu einem Tauchverbot führten.

Nordwestlich davon erhebt sich über dem See der "Burghof". Die 1661 erbaute Burg Tettingen wurde jahrelang als Forsthaus genutzt. Heute lädt der Biergarten des Gasthauses Wanderer zur Rast ein. Von der benachbarten alten Burg aus dem 14. Jahrhundert sind nur noch Mauerreste erhalten.

Start der Tour

Wanderparkplatz „Eulenbach"

Zielpunkt der Tour

Wanderparkplatz „Eulenbach"

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Wanderung am Waldparkplatz „Eulenbach“ und folgen dem Querweg Freiburg-Bodensee (Markierung: rot-weiße Raute auf gelbem Grund) in Richtung der Gaststätte „Burghof“. Schon nach wenigen Metern bietet sich vom Grillplatz linkerhand ein Panorama über Wallhausen und Dingelsdorf auf den Überlinger See. Auf der gegenüberliegenden Uferseite reicht der Blick von Überlingen zum Kloster Birnau und bis zum 16 km entfernten Schloss Heiligenberg.

Am Wegweiser „Burghofweg“ verlassen wir die befestigte Zufahrt und gehen auf dem naturbelassenen Höhenweg bis zur Ruine Kargegg. Unterwegs kommen wir durch drei Tobel und am Wasserfall des Katharinenbachs vorbei.

Vor der Ruine Kargegg biegen wir rechts ab und können einen kurzen Abstecher zur Besichtigung der Ruinenreste machen. Dann folgt der steile Abstieg durch die Marienschlucht zum See hinab. Neben und unter uns rauscht der kleine Bach, der seit Jahrtausenden die Felsen erodiert. Die Schlucht verengt sich von fünf auf bis zu einem Meter Breite zwischen 30 Meter hohen Felswänden. Schließlich erreichen wir auf Bohlenwegen und über Holztreppen den Landungssteg und einen Rastplatz am Überlinger See. Am gegenüberliegenden Ufer sehen wir die Molassefelsen der Überlinger Steiluferlandschaft.

Weiter geht es 2,5 km auf dem Bodenseerundweg (Markierung: blauer Kreis mit rechts umlaufendem Pfeil) am Ufer entlang in Richtung Wallhausen. Vor dem "Teufelstisch" steigen wir mit der gelben Raute zum „Burghof“ hinauf, bevor wir zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückkehren.

Wegkennzeichen

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe und - nach Regenfällen - Wanderstöcke für die teils rutschigen Wege

Sicherheitshinweise

Die Wege in der Marienschlucht und der Uferweg sind für Radfahrer gesperrt. Für Kinderwagen ist die Tour ebenfalls nicht geeignet. Bei Nässe können die Wege schmierig sein. Wege nicht verlassen – es besteht Absturzgefahr !

Literatur

Sehr zu empfehlen: „NaturErlebnis Hegau-Bodensee“: Der Führer zu 50 herausragenden naturkundlichen Zielen im historischen Hegau/Westlicher Bodensee - Deutschland/Schweiz von Elmar Zohren, Wolfgang Homburger, Peter Lutz, und Klaus-Michael Peter von MarkOrPlan (Taschenbuch - 20. April 2009, 224 Seiten, 50 Karten, 330 Pflanzenarten, 600 Bilder). Herausgeber: Schwarzwaldverein e.V.. ISBN 978-3933356567

Karte

Freizeitkarte F 511 Westlicher Bodensee, Konstanz, Stockach, 1:50000. Landesvermessungsamt Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein. ISBN 3-89021-604-8

Parken

Wanderparkplatz „Eulenbach“ an der Straße zwischen Dettingen und Wallhausen

Öffentliche Verkehrsmittel

Nächste Bushaltestelle: „Wallhausen Birnaublick“ (Stadtbus 4 ab Bahnhof Konstanz)

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