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  • Essing.
  • Europas längste Holzbrücke - der "Tatzelwurm"
Schwierigkeit:
mittel
Strecke:
13,8 km
Aufstieg:
309 m
Abstieg:
308 m
Dauer:
3:45 h
Niedrigster Punkt:
350 m
 
Höchster Punkt:
478 m
 
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Von der Pfarrkirche in Essing spazieren wir zunächst zum nördlichen Ortsende, wo uns die geschwungene Tatzelwurm-Holzbrücke auf die gegenüberliegende Talseite bringt. Dort folgen wir der Altmühl ein Stück flussaufwärts, ehe wir durch das Galgental den Hienheimer Forst betreten. Auf bequemen Wegen geht es weiter zum Forsthaus Schlott. Neben dem Forsthaus steht eine Holzkapelle, die einer Stabkirche ähnelt. Die nächste Station auf unserer Rundwanderung ist das auf einer riesigen Waldlichtung gelegene landwirtschaftliche Gut Schwaben. Von diesem wandern wir durch den Wald zur hölzernen Waldkapelle. Anschließend steigen wir ins Hienheimer Tal hinab und folgen dem Tal zur Altmühl. Aussichtsreich geht es oberhalb des Flusses dahin. Auf der Strecke besuchen wir noch die Klausenhöhlen, einstige Wohnhöhlen von Steinzeitmenschen. Die Rückkehr nach Essing erfolgt auf dem bekannten Weg über die Tatzelwurm-Brücke.

Start der Tour

Pfarrkirche Essing

Zielpunkt der Tour

Pfarrkirche Essing

Wegbeschreibung

An der barocken Pfarrkirche im idyllisch gelegenen Ort Essing an der Altmühl starten wir zu dieser Wanderung. Von der Kirche geht es auf der Straße Unterer Markt zum schönen Marktplatz mit Marktbrunnen und Bruckturm. Hinter dem Turm spannt sich eine 46 m lange, historische Holzbrücke über die Altmühl. Auf der Straße Oberer Markt wandern wir zum nördlichen Ortsende von Essing und überqueren auf der Tatzelwurm-Brücke den Main-Donau-Kanal. Die 193 m lange, elegant geschwungene und sich harmonisch in die Landschaft einfügende Holzkonstruktion, viele Jahre die längste Holzbrücke Europas, wurde im Mai 1987 eingeweiht. Hinter der Brücke orientiert man sich an der Beschilderung Nr. 5 nach rechts und wandert auf einem bequemen Weg am Waldrand entlang flussaufwärts. An der folgenden Gabelung gehen wir weiterhin geradeaus zur nächsten Kreuzung, an der links, der als Radweg mit den Nummern 12 und 14 ausgeschilderte Forstweg ins Galgental abzweigt. Nun betreten wir das große Waldgebiet des Hienheimer Forstes, das einst vor allem für seine großen Eichenbestände bekannt war. Im späten Mittelalter wurden Eichen aus dem Forst, der zudem ein beliebtes Jagdgebiet der Wittelsbacher darstellte, sogar nach Köln transportiert, wo sie beim Bau des Doms verwendert wurden. 500-jährige Eichen können heute noch im 2,40 ha großen, unter Naturschutz stehenden Ludwigshain bewundert werden. Nach einem sanften Anstieg durch den lichten Wald, erreicht man schließlich ein großes Wegedreieck. Hier wählen wir den rechten Schotterweg und verlassen das Galgental an der nächsten Gabelung nach rechts. Unser Weg dreht nach Westen, quert die folgende Kreuzung geradeaus und führt zu einem Wegedreieck auf einer Lichtung. Man hält sich links und biegt wenige Meter weiter auf den Weg Nummer 4 nach links ab. Kurz darauf sehen wir vor uns das Forsthaus Schlott mit einer Kapelle, die in ihrer Holzbauweise einer norwegischen Stabkirche ähnelt. Wir setzen unseren Weg geradeaus im Wald fort, erreichen eine Kreuzung und folgen der Forststraße nach rechts zu einer Straße. Dort wandert man links der Fahrstraße nach Gut Schwaben. Bei nächster Gelegenheit biegt man auf den Feldweg mit der Markierung Nr. 5 nach links ein, der bald im Rechtsbogen in den Wald hineinführt. Nach einer Weile treffen wir auf eine Kreuzung, die wir auf der halblinken Forststraße verlassen. Eine lang gezogene Rechtskurve bringt uns zu einer weiteren Kreuzung, an der links der gelb markierte Rundweg Nummer 5 abzweigt. Dieser Weg führt entlang einer Wiesenlichtung zu einer kleinen Waldkapelle, die ebenfalls aus Holz ist. An der Kapelle nehmen wir den Weg Nummer 4 und wandern hinunter zur Verbindungsstraße zwischen Essing und Hienheim im Hienheimer Tal. Nach der Überquerung der Straße biegt man direkt dahinter links in den parallel zur Straße verlaufenden Weg ein. Am Main-Donau-Kanal unterqueren wir auf dem Altmühltal Panoramaweg die Straße und passieren die Häuser von Heidenstein. Wenig später verlässt der Altmühltal Panoramaweg die Straße und zieht am Osthang des Geierecks am Waldrand entlang. Auf diesem Abschnitt begleiten uns schöne Ausblicke auf das Altmühltal, auf Essing sowie auf die oberhalb des Ortes thronende Burgruine Randeck. Sobald wir auf einen nach rechts abgehenden, asphaltierten Weg treffen, wenden wir uns nach links und steigen auf einem steilen Pfad zu den Klausenhöhlen hinauf. Bei diesen, im Felsen übereinander gelegenen Höhlen, handelt es sich um einstige Etagenwohnungen der Steinzeitmenschen. Grabungen brachten bedeutende Funde wie z.B. eine Mammutgravierung auf einer Elfenbeinplatte ans Tageslicht. Von den Höhlen steigt man wieder zum Waldweg hinab, folgt diesem nach links und trifft schließlich westlich der Tatzelwurm-Brücke auf den vom Hinweg bekannten Weg. Auf diesem kehren wir zum Ausgangspunkt zurück.

Anfahrt

A 93 Ausfahrt Hausen, weiter nach Saal a. d. Donau und durch das Altmühltal nach Essing

Parken

Parkplätze an der Kirche und am Rathaus in Essing

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Saal an der Donau, mit dem Bus über Kelheim nach Essing

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Weitere Regionen der Tour:

Essing
Kelheim, gemeindefreies Gebiet
Kelheim
Kelheim
Bayern
Deutschland

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