Wir starten am Parkplatz und folgen dem gut beschilderten Weg in Richtung Willers-Alpe (1456 m). Dahinter zweigt rechts der Jubiläumsweg ab, dem wir von nun an folgen werden.
Hinter der „Vorderen Schafwanne“ geht es steil und in engen Kehren hinauf zum Geißeckjoch.
Hier haben wir einen imposanten Tiefblick ins Ostrachtal und zum Vilsalpsee auf österreichischer Seite. An diesem Punkt entscheiden wir uns nicht für die Rauhhorn-Überschreitung (nur für Geübte mit Schwindelfreiheit!), sondern nehmen den linken Weg, um kurz darauf wieder nach rechts abzuzweigen und das Rauhhorn auf österreichischer Seite entlang seines Osthanges zu umgehen.
Dabei wandern wir zwischen Rauhhorn und Schäferkopf entlang. Einige Kehren führen uns dann wieder hinauf in einen grünen Bergsattel: an die „Hintere Schafwanne“. Weiter geht es auf der westlichen Seite unterhalb des Kugelhorns bis zum Schrecksee.
Wir umrunden den See ein Stück weit, erreichen schließlich die Lahnerscharte und genießen den Blick zum Hochvogel und ins Schwarzwassertal. An der Weggabelung halten wir uns rechts, der Weg verläuft relativ eben.
Wir wandern nun auf österreichischem Gebiet am Schänzlekopf und am Sattelkopf vorbei.
Ostseitig kommen wir an der Lärchwand vorbei und umrunden diese in einem weiten Bogen. Auf diesem Stück sind einige Vorsicht und Schwindelfreiheit gefragt (Stahlseilsicherung vorhanden).
Nachdem wir die Lärchwand hinter uns gelassen haben, finden wir uns wieder von Wiesen umgeben. Wir halten uns rechts und schlagen den Weg zum Prinz Luitpold Haus ein. Der Weg ist sehr steil und wir kommen ein wenig ins Schnaufen, bis wir die Bockkarspitze erreichen. Hier können wir u.U. auch im Spätsommer auf einige Schneefelder treffen. Allzu weit zum DAV-Unterkunftshaus ist es jedoch nicht mehr, wir erreichen es nach etwa einer Dreiviertelstunde Gehzeit.
Nun geht es stets bergab, vorbei an der Unteren Bärgündele-Alpe erreichen wir das Giebelhaus.