Koralm Kristall Trail - Etappe 2: Knödelhütte - Pack - Hebalm - Themenweg - Südwest-Steiermark

 
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Themenweg Top Koralm Kristall Trail - Etappe 2: Knödelhütte - Pack - Hebalm

  • Pack - Steierhaus
    Pack - Steierhaus
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Pack - Energieplatz beim Barbarahaus
    Pack - Energieplatz beim Barbarahaus
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Hebalpe
    Hebalpe
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Almwiese
    Almwiese
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Blick auf die Knödelhütte
    Blick auf die Knödelhütte
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Ortschaft Pack
    Ortschaft Pack
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Pack - Wegkreuz
    Pack - Wegkreuz
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Blick zur Hirschegger Alm
    Blick zur Hirschegger Alm
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Hebalm - Hebalmsee
    Hebalm - Hebalmsee
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Almweide
    Almweide
    Autor: Schober Erich, Quelle: RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
   
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Tour / Karte / Themenweg
medium elevationprofile
600 800 1000 1200 1400 1600 m km 2 4 6 8 10 0,9 km Asphalt 9,6 km Weg 1,4 km Pfad Preitenegg - Knödelhütte Pack - Barbarahaus Hebalm - Gasthof Fichtenhof

Tourdaten

Themenweg

Strecke ä 11,9 km
Dauer P 3:00 - 4:00 h
Aufstieg â 387 m
Abstieg à 498 m
Schwierigkeit mittel
Kondition
Technik
Höhenlage
1411 m
1057 m

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Streckentour
kulturell / historisch
geologische Highlights

Auszeichnungen (& Barrierefreiheit)

mit Einkehrmöglichkeit mit Einkehrmöglichkeit
familiengerecht, Kinder familiengerecht, Kinder

Autor: Schober Erich,

RML GmbH.

zuletzt geändert am 27.02.2014
Mäßig steile Wanderung für die ganze Familie durch landschaftlich idyllisches Wald- und Almgebiet im Grenzgebiet zwischen Kärnten und der Steiermark.

Südwest-Steiermark: Themenwanderung


Der 120 km lange Koralm Kristall Trail führt von Salla auf der Stubalpe entlang dem Höhenrücken der Koralpe bis zum Ort Soboth durch die uralten Gesteine des einstigen Riesenkontinents Pangäa. Mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle bilden die einzelnen Stationen. Die uralten Gesteine der Kor- und Stubalpe sind reich an mineralischen Stoffen, die in historischer Zeit auch abgebaut wurden. Auch diese Abbaugebiete kann man entlang des Koralm Kristall Trails besuchen. Hier wurde Eisenerz (Eisenspat und Eisenglimmer), Marmor und Quarz abgebaut und nach Silber und Gold geschürft. Entlang des Trails liegen aber auch "Mystische Wegzeichen" wie der " Gedrahte Stan" oder der "Luckerte Felsen" auf der Kärntner Seite der Koralpe. Auch religiöse Andachtsstellen wie der "Marienfelsen" oder das "Wallfahrerkreuz" auf dem Jauksattel säumen den Weg. Weiteres ranken sich einige Sagen über den früheren Erzabbau oder die Entstehung der seltenen Felsformationen. Nicht vergessen sollte man die unzähligen urigen Hütten und Gasthäuser, die an den einzelnen Etappen liegen. Kehren Sie ein und machen Sie Rast bei einer typischen Lavanttaler Jause mit Most oder Apfelsaft.

Im Lavanttal besteht der Koralm Kristall Trail aus acht "Hauptetappen" (Etappe 1: Reichenfels - Knödelhütte, Etappe 2: Knödelhütte - Hebalm, Etappe 3: Hebalm - Weinebene, Etappe 4: Weinebene - Kärntner Brandl, Etappe 5: Kärntner Brandl - Lavamünd, Etappe 6: Lavamünd - Sobother Stausee/St. Vinzenz, Etappe 7: St. Vinzenz – Dreieckhütte – Koralpenparkplatz, Etappe 8: Wege im Naturschutzgebiet großes Kar) und unzähligen "Zubringeretappen" zur Hauptroute von den Gemeinden Reichenfels – Bad St. Leonhard – Frantschach-St. Gertraud – Wolfsberg – St. Andrä – St. Georgen – St. Paul und Lavamünd. Der Koralm Kristall Trail führt immer an der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark und bietet einen wunderschönen Ausblick in die beiden Bundesländer.

Die Fertigstellung dieser ca. 25 Wanderungen erfolgt im Laufe der Jahre 2012-2013

Autorentipp!

Schober Erich,

RML GmbH.

:
„Die Hebalm ist im Winter ein sehr beliebtes Familienschigebiet.“



Wegbeschreibung der kinderfreundlichen Themenwanderung mit Einkehrmöglichkeit


Von der Knödelhütte ca. 800 m entlang der Forststraße, dann links abbiegen in einen Waldweg (Weg Nr. 6A/05/E6). Nach ca. 15 Minuten Gehzeit kommen Sie wieder auf den Forstweg. Diesem ca. 1 km weit folgen. Wieder links abbiegen, und nach ca. einer halben Stunde Gehzeit durch Wald und über Wiesen ist der Ort Pack erreicht (Einkehrmöglichkeit). Vom Ortszentrum Pack weiter Richtung Süden immer leicht ansteigend vorbei am Packsattel führt der Weg (ca. 7 km) durch wunderschöne Hochwälder und saftige Wiesen zur Hebalm, dem Ziel dieser Etappe (Weg Nr. 05A/E6 ).

Startpunkt der Tour

Knödelhütte

Zielpunkt der Tour

Hebalm

Ausrüstung

Wanderschuhe, Regenbekleidung

Sicherheitshinweise

10 Gebote für Wanderer


1. Selbsteinschätzung

Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!


2. Planung und Vorbereitung

Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dabei entscheidend helfen.


3. Ausrüstung

Am Berg benötigt man entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, kann doch das Wetter oft überraschend umschlagen.


4. Information an Dritte

Geben Sie aus Gründen der Sicherheit, insbesondere für den Notfall, Weg und Ziel an - in den Hüttenbüchern, in den Gaststätten oder bei Freunden - allenfalls auch den Zeitpunkt der geplanten Rückkehr.


5. In der Ruhe liegt die Kraft

Passen Sie Ihr Tempo immer Ihren körperlichen Möglichkeiten und der Kondition Ihrer Begleiter an. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung und Sie sollten bedenken, dass Sie auch noch einen Retourweg zu bewältigen haben.


6. Verlassen Sie den markierten Weg nicht

Die Begehung steiler Grashänge, besonders dann, wenn diese nass sind, von steilen Schneefeldern und von Gletschern ist immer sehr schwierig und gefahrvoll.


7. Treten Sie keine Steine ab

Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Bergwanderer ernstlich gefährdet werden können. Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit sehr großer Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.


8. Kehren Sie rechtzeitig um

Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch, wenn der Weg zu schwierig oder nicht in Ordnung ist.


9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintritt !

Versuchen SIe, durch Signale wie Rufen, Winken mit großen Kleidungsstücken etc. Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter sollte möglichst an sichtbarer Stelle am Unfallort bleiben.


10. Halten Sie die Bergwelt sauber

Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Abfälle mit ins Tal. Dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten, damit sich auch noch andere an deren majestätischer Vielfalt und Pracht erfreuen können.



Wegkennzeichen

6A/05/E6


Informationsmaterial


Karte

Kompass Wanderkarte Nr. 219 - Lavanttal, Saualpe, Koralpe; Freytag & Berndt WK 237 - Saualpe, Lavanttal, Koralpe, Region Schilcherheimat

Literatur

Der Name Pack wird aus dem slowenischem "paka" (Hügel, Anhöhe, auch Bezeichnung für die Wasserscheide, slowenisch paka voda „das verkehrt, nach der anderen Seite fließende Wasser") abgeleitet. Eine ältere Bezeichnung des Gebietes „Vier Thöre“ leitet sich von einer Straßenkreuzung ab, deren Verbindungen mit vier Toren abgeschlossen waren. Das Gemeindegebiet Pack liegt im Norden der Koralpe und es befinden sich einige kleine Fundorte von Turmalin, Epidot, Beryll, Titanit, Zirkon, Kassiterit und Spodumen in diesem Gebiet. Geschichte der Almwirtschaft: Bereits im 5. Jahrtausend vor Christus wurden die natürlichen Weideflächen oberhalb der Waldgrenze genutzt. Durch Brandrodung wurden die Weideflächen ausgedehnt und die mittleren Höhenlagen besiedelt. Die versumpften Talböden wurden erst über die Jahrhunderte mühsam nutzbar gemacht. Der Ausbau der Almwirtschaft in der uns bekannten Form begann um etwa 600 n. Chr. Die Klöster und Landesherren legten vor allem auf die Käseproduktion besonderen Wert. Eine Blütezeit erlebte die Almwirtschaft im Spätmittelalter (14./15. Jahrhundert). Im 19. Jahrhundert ging die Almwirtschaft stark zurück. Weideeinschränkende Waldordnungen brachten die Almwirtschaft in eine missliche Lage, was schließlich den Staat veranlasste einzuschreiten. 1887 stellte eine staatliche Kommission fest: »Die Almweide ist ein wichtiges Fundament des Nationalvermögens und Volkswohlstandes. Es sind daher unverzüglich Bestimmungen über Schutz, Pflege und Förderung der Almwirtschaft zu erarbeiten«. Zur Förderung und Verbesserung der Almwirtschaft wurden Almschutzgesetze erlassen und eine planvolle Almwirtschaftsförderung eingeleitet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte eine intensive Nutzung der Almgebiete. Durch den allgemeinen Rückgang der Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und die relativ geringen Erträge, verbunden mit hohem Arbeitsaufwand, schien das Ende der Almwirtschaft nahe. Erst die Unterstützung der erschwerten Arbeits- und Bewirtschaftungsbedingungen durch die öffentliche Hand (Alpungsprämie) konnte diesen Rückgang stoppen und in manchen Fällen gab es wieder eine Aufwärtsentwicklung. Heute werden viele Almen touristisch genutzt, wobei der Tourismus die landwirtschaftliche Produktion als Haupteinnahmequelle zusehends verdrängt und vielerorts bereits einen weit höheren Stellenwert als die Landwirtschaft selbst hat. Die Zukunft der Almen scheint ungewiss. Unbestritten ist, dass Weidewirtschaft die billigste und einfachste Form der Erhaltung dieser Jahrtausende alten Kulturlandschaft darstellt.

Weitere Infos / Links

www.region-lavanttal.at



Anreise


Anfahrt zur Themenwanderung nach Preitenegg

A2 Südautobahn - Abfahrt Pack - am Packsattel links abbiegen Richtung Knödelhütte (ca. 5 km)

oder Bundesstraße B70 bis Packsattel



Parken

Parkplatz bei der Knödelhütte

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        Autor: 
        Quelle:  RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

        Schlafplätze

        Höhe 1307 m

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        Autor:  Schober Erich
        Quelle:  RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

        Zimmerlager/Betten 10

        Autor: 
        Quelle:  RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

        Als einzige Gaststätte auf der Hebalm bieten wir Gästezimmer direkt an Schipiste und ...

        Autor:  Schober Erich
        Quelle:  RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH

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