Hier erwandern wir eine vielfältige Kulturlandschaft. An neun Infopunkten
erfahren wir Wissenswertes zur Nutzung, zum Erhalt und zur Historie
dieses Landschaftsausschnittes.
Das Dörfchen Bubach im Ostertal liegt am gleichnamigen Bach in einem Seitental der Oster, abseits der dicht befahrenen Autostraßen. Im Gegensatz zu vielen Nachbarorten ist Bubach nach dem zweiten Weltkrieg nicht sonderlich stark gewachsen. Der Ort zeigt heute noch sein dörfliches Gesicht. Auch blieb die Feldflur an den Ortsrändern von den Segnungen der Flurbereinigung, die andernorts große zusammenhängende Flurstücke schuf und Hecken und Obstwiesen beseitigte, verschont. Mit der Jahrtausendwende drohte die Bubacher Landschaft aber mehr und mehr zu verbuschen, weil Landwirte und private Grundbesitzer das Interesse an der Bewirtschaftung der zumeist kleinen Parzellen verloren hatten. Doch dann fanden sich Freizeitlandwirte, Naturschützer und Aktivisten aus der Dorfbevölkerung zusammen, um ein Projekt zur Erhaltung dieses Landschaftsausschnittes auf den Weg zu bringen. Nach der Devise "Erhalt durch Nutzung" konnte in den folgenden Jahren mit Fördermittel des Bundes und der EU ein erfogreiches Landschaftspflegeprojekt umgesetzt werden. Dieses wird auf den Tafeln des "Kulturlandschaftspfads" vorgestellt.