...mehr
Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann von Vorteil sein. Schließlich liegen Start- und Endpunkt der Tour weit auseinander und die Variante, mit zwei Pkw anzureisen und einen zunächst am Zielort abzustellen, hat sich schon einige Male als unpraktisch erwiesen. Gerade bei Schlechtwettereinbrüchen und dem damit oft verbundenen Abbruch der Tour kann es dazu führen, dass man zum Beispiel in Arolla ganz ohne Pkw steht.
Die Hütten bieten mittlerweile allen nur wünschenswerten Komfort. Man muss also nicht Essensrationen für mehrere Tage im Rucksack mittragen. Es empfiehlt sich jedoch dringend, die Schlafplätze in den Hütten rechtzeitig vor Beginn der Tour zu reservieren.
Wer plant, bei der Gelegenheit einen Viertausender gleich mit zu besteigen bedenke, dass die Anpassung an die Höhe gegen Ende der Tour besser ist als zu Beginn. Wenn man von West nach Ost unterwegs ist, kann man von der Monte Rosa Hütte aus an einem extra Tag das Breithorn (4164 m) besteigen. Für diejenigen, die von Ost nach West gehen, böte sich unter Umständen gar der Mont Blanc (4808 m) als krönender Abschluss der Tour an.
Wie auch immer man die Haute Route begehen möchte, empfiehlt es sich etwas mehr Zeit dafür einzuplanen, als für die eigentlichen Etappen angegeben ist. Dies ermöglicht zum einen Gipfelbeisteigungen am Rande, die als eigenständige Touren ein Vielfaches an Zeit erfordern würde, zum anderen bringen Schlechtwettertage, die nicht ungewöhnlich sein können, nicht gleich den ganzen Zeitplan durcheinander.
Wer sich vor der Tour noch einmal stärken will oder wer sich am Ende der Tour noch belohnen will, fährt die wenigen Kilometer nach Chamonix in die Avenue Ravanel le Rouge und ißt ein legendäres Beluga-Sandwich.












