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  • Am Gipfel des Gran Paradiso.
  • Gipfelansturm.
  • Auf dem Weg zum Gran Paradiso.
  • Blockkletterei am Gipfel.
  • Kurz vor dem Rifugio Vittorio Emanuelle.
  • Mit Pickel und Steigeisen zum Gipfel.
  • Atemberaubender Ausblick vom Gipfel.
  • Entlang der Savara.
  • Blick in den Süden vom Gipfel des Gran Paradiso.
  • Ziel erreicht! Die Gipfel-Madonna.
  • Blick über den Gipfel des Gran Paradiso.
  • An der Madonna, der Gipfelstatue am Gran Paradiso.
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
16,7 km
Aufstieg:
2079 m
Abstieg:
2084 m
Dauer:
8:20 h
Niedrigster Punkt:
1954 m
 
(Parkplatz in Pont)
Höchster Punkt:
4061 m
 
(Gipfel des Gran Paradiso)
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Diese Skihochtour führt uns – vorbei am Rifugio Vittorio Emanuele – auf den Gran Paradiso, den höchsten Berg der Grajischen Alpen. Dort genießen wir auf einer Höhe von 4061 m eine atemberaubende Aussicht.

Bei dieser Skihochtour auf den 4061 m hohen Gran Paradiso überwinden wir rund 2100 Höhenmeter. Die Hänge sind meist in Richtung West bis Nordwest geneigt. Vor allem im oberen Drittel ist aufgrund von Gletscherspalten Vorsicht geboten. Darüber hinaus sind die überwiegend mäßig steilen Hänge als unter Umständen lawinengefährdet einzuschätzen. Dies gilt insbesondere nach Neuschneefällen mit Windverfrachtung. Nach langen Wärmeperioden sind vor allem die Hänge unterhalb der Hütte aufgrund von Grundlawinen nicht ungefährlich. Aufgrund der Schneeverhältnisse kann diese Tour von Ende März bis Anfang Mai begangen werden. Bei guter Sicht und vorhandenen Aufstiegsspuren ist die Orientierung einfach, bei schlechter Sicht und fehlenden Spuren kann sie zur Herausforderung werden. Die letzten Meter auf den Gipfel erfolgen ohne Ski über Blockgelände und erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wer sich dieses Stück jedoch sparen möchte, wird auch etwas unterhalb der Gipfel-Madonna mit einem großartigen Rundumblick belohnt. Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute. Anzuraten ist es, diese Tour in zwei Etappen zu gehen: Am ersten Tag bis zum Rifugio Vittorio Emanuele und am nächsten Tag auf den Gipfel und zurück zum Ausgangspunkt.

Start der Tour

Parkplatz in Pont

Wegbeschreibung

Bei dieser Skihochtour besteigen wir den höchsten Berg der Grajischen Alpen, den 4061 m hohen Gran Paradiso, der sich inmitten des Aostatals im Nordwesten Italiens befindet. Dabei starten wir am Parkplatz in Pont am Talschluss des Valsavarenche Tales, überqueren den Bach Savara und laufen anschließend auf der linken Talseite in Richtung Süden. Nach wenigen Minuten zweigt der Weg zum Rifugio Vittorio Emanuele nach links ab, dem wir durch lichten Lärchenwald bergauf folgen. Oberhalb der Waldgrenze passieren wir in einigen Kehren eine etwas steilere Geländestufe, ehe wir uns in flacherem Gelände in Richtung Osten halten. So erreichen wir nach einer Weile die aussichtsreiche Schutzhütte Rifugio Vittorio Emanuelle, die sich auf einer Höhe von 2732 m befindet. Anzuraten wäre hier eine Übernachtung, bevor es auf den Gipfel des Gran Paradiso weitergeht. Hinter der Hütte orientieren wir uns anschließend in Richtung Norden bis hin zu den Moränenrücken, an denen unsere Route einen Bogen nach rechts beschreibt. Nun geht es durch das Zungenbecken des Gran Paradiso-Gletschers stets leicht bergwärts. Anschließend passieren wir einen steileren Hang im Rechtsbogen querend und orientieren uns dann auf dem Geländerücken zu unserer Rechten stets ostwärts bergauf. Am Fuße der Becca di Moncorvè kommen wir schließlich in spaltenreiches Gelände. Dort orientieren wir uns in Richtung Norden und haben bereits den Gipfel des Gran Paradiso vor Augen. Je nach Schneeverhältnissen passiert man den letzten recht steilen Südhang auf Skiern und deponiert diese hinter der markanten Randspalte (im Winter oft zugeschneit) unterhalb des Gipfels. Die andere Möglichkeit ist, den letzten Hang mit Pickel und Steigeisen zu begehen. In diesem Falle bietet sich ein Skidepot im flacheren Gelände unterhalb des letzten Hanges an. Um auf den Gipfel mit der Madonna-Statue zu kommen, gilt es nun über einen Blockgrat zu klettern (Kletterei UIAA I-II). Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt. Bei Vereisung sollte man auf die letzten Meter bis zum Gipfel besser verzichten und die Aussicht etwas unterhalb der Gipfel-Madonna genießen. Die Abfahrt von insgesamt rund 2100 Höhenmetern erfolgt über die weiten Hänge entlang der Aufstiegsroute. Wer im unteren Teil nicht dem schmalen Aufstiegsweg im Wald folgen will, kann etwas nördlich desselben in einer Rinne bis zum Savara-Bach abfahren. Entlang des Baches geht es schließlich wieder zum Parkplatz zurück.

Ausrüstung

Skitourenausrüstung mit Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde; Harscheisen, Steigeisen, Pickel, komplette Hochtourenausrüstung inklusive aller notwendigen Sicherungs- und Aufstiegsmittel für kombiniertes Gelände.

Sicherheitshinweise

Lawinenlagebericht berücksichtigen! Zur Beachtung: Beim angegebenen GPS-Track handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Abhängig vom eigenen Risikomanagement können entsprechende Witterungsverhältnisse und Schneekonditionen Änderungen am Routenverlauf notwendig  machen! Nur für sehr erfahrene Tourengänger mit Grundkenntnissen in Steig-, Seil- und Sicherungstechnik in Fels und Eis!

Weitere Infos / Links

Anfahrt

A5 (Aosta-Monte Bianco) bis Villeneuve (zwischen Aosta und Courmayeur), dann durch das Valsavarenche Tal bis nach Pont

Parken

Parkplatz in Pont (Talschluss des Valsavarenche Tales)

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Weitere Regionen der Tour:

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Cogne
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Aosta
Aostatal
Italien

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Die Schutzhütte Rifugio Vittorio Emanuele liegt auf 2732 m ...  mehr

Kalorienverbrauch

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