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  • Hoher Riffler und steile Scharte links vom Gipfel.
  • Der erste Hang im Bodenkar. Bildmitte: Obere Rifflerscharte
  • Blick von der Scharte auf die Aufstiegsspur, re: Mittelstation
  • Das Bodenkar von der Oberen Rifflerscharte aus gesehen.
  • Blick von der Mittelstation auf die Aufstiegsspur und den Hohen Riffler.
  • Die Hangquerung auf ca. 2000m in lichtem Bergwald.
  • Die obere Rifflerscharte (2868m).
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
9,7 km
Aufstieg:
653 m
Abstieg:
1739 m
Dauer:
2:30 h
Niedrigster Punkt:
1513 m
 
(Talstation Gletschbahn)
Höchster Punkt:
3194 m
 
(Hoher Riffler)
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Start der Tour

Mittelstation Tuxer-Fernerhaus

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt für diese herrliche Skitour ist die Mittelstation Tuxer-Fernerhaus auf 2610m. Um auf der Abfahrt optimalen Firnschnee vorzufinden sollte man mit der ersten Gondel auffahren. An geeigneter Stelle quert man oberhalb der Gondelstation der 3. Teilstrecke nach links (Osten) um dann ein paar Meter in eine flache Gletschermulde (2650m) abzufahren. Dann steigt man in großem Bogen auf flachem Gelände an. Dabei visiert man die deutlich ausgeprägte Scharte links des Hohen Rifflers an. Die letzten hundert Höhenmeter auf dem Schwarzbrunnerkees sind sehr steil. Falls das Gelände vereist ist braucht man an dieser Stelle Pickel und Steigeisen. Nach der Scharte wird der Gletscher wieder flacher und man kommt problemlos in einem Rechtsbogen zum Gipfelkreuz.

Vom Gipfel in nördlicher Richtung über das Federbettkees abfahren. Auf ca. 3100m wird der Gletscher etwas steiler. Am linken Gletscherrand sehr steil und felsdurchsetzt, rechts etwas flacher. Vom Steilhang erkennt man die nördlich gelegene Obere Rifflerscharte (2868m). Um nicht wieder aufsteigen zu müssen sollte ab ca. 2950m mit der Querung zur Scharte begonnen werden.

Der nun folgende Hang ist bei Firnschnee ein echter Genuss. Falls der Schnee nicht passt oder die Lawinengefahr zu hoch ist, kann der Hang rechts in einem großen Bogen auf flachem Gelände umfahren werden. Man bleibt bis auf ca. 2000m im Bodenkar bevor man mit einer Querung nach links (Westen) beginnt. In einem Latschengürtel und lichtem Hochwald überwindet man eine Steilstufe bevor man in einem flachen Wiesenkessel (1760m) an geeigneter Stelle an einer Wehr den Bach überquert.

Dann folgt man dem markierten Sommerweg – durch felsdurchsetzten Wald – auf eine Lichtung um dann nochmals, nach einem weiteren steilen Waldstück, wieder einen Bach auf einer kleinen Holzbrücke zu überqueren. Nach dieser Holzbrücke flach zurück zur Talstation der Gondelbahn.

Ausrüstung

Für die 600hm Anstieg benötigt man auf jeden Fall Steigfelle und entsprechende Freeride-Bindungen. Für den Steilanstieg zum Hohen Riffler können bei eisigen Verhältnissen Pickel und Steigeisen von Vorteil sein.

Sicherheitshinweise

Am Ende der Abfahrt auf den Bach aufpassen! Dieser verläuft in einer engen sehr tiefen Schlucht durch den Wald und kann nur an wenigen Stellen überwunden werden!

Lawinenlagebericht berücksichtigen! Zur Beachtung: Beim angegebenen GPS-Track handelt es sich

lediglich um einen Vorschlag. Abhängig vom eigenen Risikomanagement können entsprechende

Witterungsverhältnisse und Schneekonditionen Änderungen am Routenverlauf notwendig

machen! Nur für sehr erfahrene Freerider.

Karte

Am Besten orientiert man sich in diesem Gebiet mit der AV-Karte Blatt "Zillertaler Alpen - West".

Parken

Gratisparkplätze gibt es in ausreichender Zahl an der Talstation der Hintertuxer Gletscherbahnen.

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