Die Stadt liegt in dem nach ihm benannten Becken am westlichen Rand des Balaton-Oberlandes. Die Umgebung des Mühlenteiches war bereits zu der Jungsteinzeit bewohnt. Auf den Basaltbergen der umgebenden Landschaft wurde von den Römern zum ersten mal Wein angebaut. Später ist Tapolca Mittelpunkt des Wienhandels geworden. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, die Seehöhle würde 1903 beim Brunnenbau entdeckt. Die Besucher können dieses Naturwunder mit dem Boot befahren. Im Zentrum, in romantischer Umgebung befindet sich der Mühlenteich, wo auf hohe Steinmauer gebaute Häuser die Simmung mediterranischer Landschaften hervorbeschwören. Auf dem Templomdomb (Kirchenhügel) ist der alte Stadtkern von Tapolca zu sehen. Vor der römischkatholischen Kirche befinden sich die ein wenig höher gebaute Mauer einer Burg aus dem Mittelalter sowie die Wolfsfalle vor dem ehemaligen Tor.
Direkt neben dem Ruinnengarten enstand aus dem ehemaligen Kantorat das Schulmuseum, das die größte schulgeschichtliche Sammlung in Transdanubien beherbergt. Das auch ursprünglich als Schule dienende Klassenzimmer ruft Erinnerungen an Unterrichtsstunden vom Anfang dieses Jahrhunderts wach. In dem Raum dahinter befindet sich die schulgeschichtliche Ausstellung.
