Noch heute ist die Lage dieser Burg imposant: beherrscht doch der Bergkegel des Landsberges majestätisch das Land zwischen Donnersberg und den Ausläufern des Hunsrück. War der damit zum Burgenbau mehr als geeignet, wurde dies durch die strategisch günstige Lage noch forciert. Schon sehr früh wurde hier eine Burganlage zur Sicherung der wichtigen Handelswege im Alsenztal, d. h. einmal von Frankfurt über Kaiserslautern nach Metz und Paris, und andererseits durch das Moscheltal nach Norden auf den Hunsrück, zu den wichtigen Straßen nach Holland und Flandern. Bleiben die Anfänge auch im Dunkeln – manche Historiker legen sie in das 9. Jahrhundert – so erhalten wir doch schon die erste urkundliche Nachricht im Jahre 1130, als Graf Emich I. von Schmidtburg seinem 2. Sohn, dem Grafen von Veldenz, die Burg als Lehen des Bistums Worms übergab. Diese Grafen von Veldenz bauten die Burg aus und erweiterten sie zu einer starken Anlage; nach dem Aussterben dieser Linie fiel die Burg 1444 an die Herzöge von Zweibrücken, die sich fortan Herzöge von Zweibrücken-Veldenz nannten. Unter Herzog Ludwig dem Schwarzen (1459 – 1489), wohl dem bedeutendsten Herzog aus dieser Familie, entwickelte sich die kleine Grafschaft zur bedeutenden Macht im Südwesten des Deutschen Reiches, stört somit allerdings die anderen Mächte, besonders die Kurpfalz, die unter Kurfürst Friedrich I., dem Siegreichen (1449 – 1476), die Vormacht in diesem Landesteil anstrebt. Mehrere Belagerungen 1461 und 1471 kann die Burg überstehen, doch den starken Geschützen der Spanier 1620 und Schweden 1631 kann die stark ausgebaute Burg nicht standhalten, 1635 wird sie völlig eingenommen und geplündert. Nach dem 30jährigen Krieg allerdings wird sie schöner und stärker denn je wieder aufgebaut.
Nun diente das „Schloß“, wie es heute noch im Volksmund genannt wird, und wie es Merian auf einem Stich aus dem Jahre 1645 darstellte, den zweibrückischen Herzoginnen als Witwensitz. 1618 – 1681 ist es sogar Stammsitz einer pfalzgräflichen Seitenlinie, der Grafen von Landsberg.
In den Reunionskriegen wird dann die Burg 1689 von den Truppen des franz. Königs Ludwigs XIV. ebenso wie alle anderen Burgen der Pfalz endgültig zerstört und bietet heute nur noch als imposante Ruine das Zeugnis einstiger Größe und Bedeutung. Der Grundriß zeigt noch heute die typischen Merkmale der mittelalterlichen Burg. Auf der Moschellandsburg sind die verschiedenen Verteidigungsringe und Tore noch sehr deutlich zu sehen; über dem dritten Tor, dem kleinsten und ältesten, ist noch heute ein in Stein gemeißelter Löwe zu sehen.