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  • Vom Olympiaberg schaut man auf die Silhouette der Stadt München.
  • Die Pracht des neugotischen Neuen Rathauses, erbaut um 1900, dominiert den Marienplatz.
  • Die ehemalige Villa des "Malerfürsten" Franz von Lenbach beherbergt heute die Sammlung der Städtischen Galerie.
  • Der Olympiapark entstand anlässlich der Olympiade 1972 und ist bis heute ein  Mittelpunkt des Sports in München.
  • Der Königsplatz.
  • Der Lerchenauer See entstand 1939, als der Rangierbahnhof im Norden von München gebaut wurde.
  • Die Theatinerkirche wurde anlässlich der Geburt des Kurfürsten Max Emanuel 1662 errichtet.
  • Olympiaturm, Olympiasee, Olympia Schwimmhalle und die Seebühne.
  • Die Glyptothek am Königsplatz entstand 1830 im Auftrag König Ludwigs I.
Schwierigkeit:
leicht
Strecke:
9,4 km
Aufstieg:
48 m
Abstieg:
63 m
Dauer:
1:0 h
Niedrigster Punkt:
499 m
 
Höchster Punkt:
523 m
 
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Wir radeln aus Münchens Zentrum an einen Badesee im Norden. Unser Weg führt an einigen der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei und durch den Olympiapark.

Die Stadt München wurde um das Jahr 1000 von Mönchen gegründet, daher ihr ursprünglicher Name "Munichen". Dass sie heute Weltstadt ist, verdankt sie wohl einem listigen Schachzug von Heinrich dem Löwen, Herzog von Sachsen und Bayern. Er ließ 1158 die Zollbrücke in Freising an der Isar zerstören, die dem dortigen Bischof üppige Einnahmen sicherte. Zugleich errichtete er eine neue Zollbrücke in München und leitete die Geldströme so in die südlicher gelegene Stadt um. Die Wittelsbacher machten München zu ihrer Residenzstadt, was bis heute prägende Spuren hinterlassen hat.

Zurück zum Marienplatz fahren wir mit der S-Bahn.

Start der Tour

Marienplatz

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Tour in Münchens Herzen, am belebten Marienplatz. Zu seinen Hauptsehenswürdigkeiten gehören das Neue Rathaus, der Fischbrunnen, die Mariensäule, die Heiliggeistkirche und unzählige mehr. Auch gibt es eine Vielzahl von Einkehrmöglichkeiten. Wir folgen einem weißen Rad-Wegweiser, der mit einem hellblauen Punkt die Route zum Lerchenauer See markiert. Doch ist das kleine Schild im innerstädtischen Getümmel oft sehr schwer zu finden. Wir biegen hinter dem Fischbrunnen in die Dienerstraße ein und radeln zur Residenz der Wittelsbacher von 1385. Am Odeonsplatz werfen wir einen Blick auf die Feldherrenhalle und in die italienisch anmutende Theatinerkirche. In der Ludwigsstraße steht ein Denkmal König Ludwigs I., auf den wir später nochmals stoßen werden. Wir fahren auf der Brienner Straße weiter bis zum Königsplatz. Er trägt seinen Namen nach König Ludwig I., der um 1830 die drei prägenden Gebäude erbauen ließ: Die Staatliche Antikensammlung links, die Propyläen in der Mitte und die Glyptothek rechts. Letztere war eines der ersten öffentlichen Museen in Europa. Sie beherbergt Skulpturen vom 6. Jh. v. Chr. bis zum 4. Jh. n. Chr. Im Hinterhof verlockt ein Café unter Bäumen zur Rast. An den Propyläen, dem riesigen griechisch anmutenden Tor in der Mitte des Platzes, biegen wir nach rechts in die Luisenstraße ab. Gleich an der Ecke steht auf der linken Seite das Lenbachhaus. Es ist die ehemalige Villa des Malers Franz von Lenbach. Um 1900 war er eine der prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Stadt. Seine realistischen Porträts hochrangiger Persönlichkeiten verschafften ihm das Geld für die Villa, die um 1890 gebaut wurde. Sie birgt heute die Sammlung der Städtischen Galerie, darunter eine berühmte Sammlung von Gemälden der Gruppe "Der blaue Reiter" um Franz Marc, Gabriele Münter und anderen. Von hier an ist es leicht, den Rad-Wegweisern zu folgen. Sie lotsen uns links am alten Nordfriedhof vorbei und durch die Görresstraße und ihre Verlängerungen zum Olympiapark. Er ist ein wunderbares "Überbleibsel" der Olympischen Spiele von 1972 in München. Auf seiner Fläche von rund 87 Hektar tummelt sich an den Wochenenden ein bunt gemischtes Publikum aus Spaziergängern, Inlineskatern, Radlern, Joggern, Touristen und Veranstaltungsbesuchern. Die netz- und zeltartigen Dachkonstruktionen der Gebäude faszinieren auch über 30 Jahre nach ihrer Errichtung noch die Besucher. Einen sensationellen Ausblick bietet der Fernsehturm, in dem unter anderem ein drehbares Restaurant untergebracht ist. Mit dem Rad kann man unter kräftigem Muskeleinsatz am anderen Ufer des Olympiasees den Aussichtsberg hinauffahren. Auch von hier ist der Blick auf die Münchner Kulisse und den Park ein echtes Highlight. Wir verlassen das Olympiagelände über die Hanns Braun-Brücke nach Norden und fahren am Sportgelände der Technischen Hochschule vorbei. Unser Wegweiser führt uns an Landshuter Allee und Triebstraße entlang zur Lasallestraße. Ihr folgen wir bis zum Lerchenauer See. Die Rückfahrt ist mit der S-Bahn ab der nahe gelegenen Station Fasanerie möglich. Wer will, kann die Tour in nordwestlicher Richtung zu Fasaneriesee und Feldmochinger See fortsetzen.

Anfahrt

In München Ausschilderungen ins Zentrum folgen

Parken

Parkhäuser rund um den Startpunkt Marienplatz

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn oder der U-Bahn zur Haltestelle Marienplatz.

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Startpunkt:

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Weitere Regionen der Tour:

München
München
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Deutschland

Top-Tipps dieser Tour

Die ehemalige Villa des "Malerfürsten" Franz von Lenbach beherbergt heute die Sammlung der Städtischen Galerie.

Villa Lenbach

outdooractive.com POI

Kirche St. Josef

Die Pracht des neugotischen Neuen Rathauses, erbaut um 1900, dominiert den Marienplatz.

Münchner Rathaus

Die Theatinerkirche wurde anlässlich der Geburt des Kurfürsten Max Emanuel 1662 errichtet.

Theatinerkirche

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