Naturpark Bayerischer Wald
Entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Im Osten grenzt der Nationalpark Bayerischer Wald und im Norden der Naturpark Oberer Bayerischer Wald an. Nachbarn auf tschechischer Seite sind das Landschaftsschutzgebiet und der Nationalpark Böhmerwald (Šumava). Der Naturpark Bayerischer Wald ist einer der ältesten Naturparke Bayerns - er existiert bereits seit 1967. Umfasste er zunächst nur den Altlandkreis Regen, erstreckt er sich heute auch über die nördlich der Donau gelegenen Teile der Landkreise Deggendorf und Straubing-Bogen sowie über den Landkreis Freyung-Grafenau und umfasst eine Fläche von 307.700 ha.
Die Bayerwaldlandschaft bietet neben den Ausblicken von den Gipfeln und attraktiven Wasserläufen zahlreiche Möglichkeiten der Naturerholung. Eine Wanderung durch das Urwaldgebiet in der "Arberseewand" weckt Staunen und Ehrfurcht vor den Baumriesen. Hohen Erlebniswert besitzen die Wildbachklamm "Buchberger Leite" oder auch die "Ilz", eine der letzten Wildwasserflusslandschaften Deutschlands. Eine besondere Rarität aus der Tierwelt ist der "Fischotter", der im Naturpark Bayerischer Wald eines seiner letzten Vorkommen hat.