Als Vorbild für die Anlage in Steinbach dienten die Grundrisse einer keltischen Siedlung, die bei Germersheim in der Vorderpfalz entdeckt wurde.
Auf dem 11,5 m hohen Aussichtsturm können die Keltendorf- Besucher auf der Plattform in 8 Metern Höhe den Blick zum Donnersberg – dem höchsten Berg der Pfalz – genießen.
Das Dorf entstand mit Unterstützung der EU, des Landes Rheinland-Pfalz und der Arbeitsverwaltung. Die Konzeption und Planung übernahm Dr. Frank Andraschko, Büro für angewandte Archäologie (AGIL) in Reppenstedt bei Lüneburg.
Wie haben die Kelten gewohnt, gearbeitet, gekämpft? Welche Kleidung trugen sie? Und was haben Sie gegessen? Da die Kelten selbst keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben, ist die Antwort auf manche Fragen schwierig. Hinweise geben u.a. römische und griechische Schriften sowie zahlreiche archäologische Ausgrabungen.
Das Keltendorf in Steinbach unternimmt den Versuch, möglichst viele Aspekte des keltischen Lebens den Besuchern auf anschauliche Weise zu vermitteln.
An den Wochenenden werden neben fachkundigen Führungen auch wechselnde Aktionen wie Bogenschießen, Filzen, Pfeile bauen, Glasperlenherstellung oder keltische Musik angeboten. Vor allem Kinder können sich so der Geschichte der Kelten auf spielerische und kreative Weise nähern.
Unter der Woche können Gruppen ab 15 Personen Ganz- und Halbtagesprogramme buchen, bei denen verschiedene keltische Handwerkstechniken ausprobiert werden. Das Angebot richtet sich u.a. nach dem Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


