Das Heimathaus bietet den Besuchern einen umfassenden Einblick in die traditionelle Wohnkultur, Stadtgeschichte und das frühere Erwerbsleben. Außerdem ist darin die größte Weihnachtskrippe des Allgäus (Mummener Krippe) beheimatet. Sonderausstellungen, verschiedenste Veranstaltungen und eine einzigartige heimatkundliche Bibliothek machen es außerdem zu einer lebendigen Begnungsstätte. Der alte Teil der Gebäudes ist ein charakteristisches altes Allgäuer Bauernhaus aus dem 18. Jhdt. und steht unter Denkmalschutz.
Im Heimathaus Sonthofen sind unter anderem alte Holzmasken ausgestellt, wie sie auch zum so genannten Klausentreiben verwendet werden. Zwei Tage zuvor findet das "Bärbeletreiben" statt. Im Alpenraum finden sich häufig Brauchtumsreste, die sich auf das Ausrtreiben des Dämonischen, Dunklen und Unheilvollen beziehen. Am Barbaratag sind die Frauen in Sonthofen an der Reihe, am Nikolaustag die Männer. Sie ziehen mit tierähnlichen Holzmasken umher. Die Ursprünge dieses Brauches liegen mit großer Wahrscheinlichkeit vor der Christianisierung und könnten gut keltischen Ursprungs sein.
