Etappe 1: Von Lustenau entlang des Rheins nach Vättis Vom Bahnhof Lustenau starten wir unsere Tour und fahren auf der Bahnhofstraße nach Süden, bis wir nach rechts auf die Radetzkystraße abbiegen. Wir überqueren nun bald die B203 und radeln auf der Lustenauer-Bundesstraße über den Rhein. Wir sind nun in der Schweiz und bleiben bis zum Tourende in diesem Land. Wir radeln jetzt überwiegend auf dem Dammradweg entlang des Rheins und machen dabei bis nach Bad Ragaz gut „Strecke“. Ab hier fahren wir oberhalb der Taminaschlucht nach Pfäfers steil bergauf. Jetzt biken wir durch das Tamintal auf Nebenstraßen bis in unser Etappenziel Vättis.
Etappe 2: Von Vättis über den Kunkelpass zum Glaspass Von Vättis geht es auf dem Tal-Sträßchen zum 1357 m hohen Kunkelspass. Nun beginnt das Schottersträßchen, das uns durch Tunnels hinab nach Tamin führt. Hier halten wir uns in Richtung Reichenau. Wir überqueren nun den Rhein und radeln auf der Nebenstraße nach Bonaduz. Auf der Haupstraße geht es nun weiter nach Rhäzüns. Wir halten uns auf der Straße, bis wir vor der Bahnstation Rothenbrunnen links über die Flussbrücke fahren und nun auf dem schönen Radweg am Flussufer durchs Domleschg radeln. In Fürstenaubruck verlassen wir den Weg, radeln nach Sankt-Agatha, überqueren hinter dem Ort den Fluss und halten uns weiter in Richtung Thusis. Vor dem Ort überqueren wir die schmale Stegbrücke und orientieren uns dann in Richtung Zentrum. Nach einer Pause im Ort biken wir hinauf nach Masein und weiter über Urmein und Obertschappina zum Glaspass. Hier befindet sich der Berggasthof Beverin, unser Etappenziel.
Etappe 3: Vom Glaspass über den Tomülpass nach Vals Wir beginnen unsere Etappe auf der schmalen Asphaltstraße nach Inner Glas. Ab hier beginnt der steile Pfad hinunter nach Safien-Platz. Für Trail-Spezialisten ist der Pfad durch den Wald ein Traum. Im Ort halten wir uns links und fahren auf der Schotterpiste durch das Safiental. Dabei passieren wir die Weiler Mura, Camana und Thalkirch. Hinter dem Örtchen erreichen wir bald den Gasthof Thurahus, ein schöner Ort für eine Rast. Nach der Stärkung beginnt nun die Auffahrt zum Tomülpass, zunächst auf einem Wald- und Wiesenweg, der später in einen steilen Karrenweg übergeht und uns die Bikes schieben lässt. Auf dem 2450 m hohen Pass genießen wir das herrliche Panorama. Jetzt beginnt das absolute Highlight des Tages: Der Downhill hinab nach Vals, zunächst auf einem recht verblockten Trail hinab zur Alp Tomül. Hinter der Alp wird der Trail weniger ruppig und verläuft eher eben. Bald verbreitert sich der Trail zu einem Wirtschaftsweg, der uns in mehreren Serpentinen hinab in unser Etappenziel Vals führt.
Etappe 4: Von Vals durch das Val Lumnezia nach Cavardiras
In Vals radeln wir zur berühmten Therme und rollen auf der Talstraße bis nach Suraua. Hier halten wir uns links, fahren nach Surcasti, gelangen auf einen Schotterweg und radeln weiter in das Val Lumnezia. Kurz vor dem Weiler Surin bekommen wir wieder Asphalt unter die Räder und halten uns im Ort in Richtung Lumbrein. Nun geht es an dem Südhang des Piz Sezner in Richtung Obersaxen. Wir erreichen bald die Alp Naul, radeln nach einer Rast weiter auf einem Wald- und Wiesenweg zur Alp Prada. Auf einer Schotterpiste erreichen wir Obersaxen und rollen dann auf Asphaltsträßchen hinab nach St. Martin. Über das Hanschenhüs radeln wir nach Zignau. Hier überqueren wir auf der Hauptstraße den Fluss, halten uns zunächst rechts des Rheins und überqueren ihn erneut auf der kommenden Brücke. Nun führt uns ein schöner Radweg über Surrein nach Cavardiras, unserem Etappenziel.
Etappe 5: Von Cavardiras über den Lukmanierpass nach Airolo
Wir beginnen unsere Etappe mit einer kurzen Abfahrt in Richtung Disentis, verlassen vor der Brücke die Fahrstraße und biken auf einem Schotterweg. So gelangen kurz hinter dem Campingplatz auf die Lukmanierstraße, die uns durch das Val Medel bergauf zum Lukmanierpass führt. Hier oben am Stausee verweilen wir kurz. Nun geht es mit mehreren Schiebeetappen hinauf zum Passo del Uomo. Am Pass biken wir nach rechts auf einen fantastischen Wald- und Wiesentrail, der uns den Aufstieg vergessen lässt und uns mit viel Flow bergab zur Alpe Carorescio führt. Ab der Alpe geht es auf einer Schotterpiste hinab zum Lago Ritom, an dessen Nordwestufer wir nun bis zur Staumauer radeln. Jetzt beginnt der Asphalt-Downhill auf der schmalen Straße hinab ins Valle Leventina bis in den Ort Airolo, unser Etappenziel.
Etappe 6: Von Airolo über den Passo del Naret nach Locarno
In Airolo gelangen wir auf die Nufenpassstraße, wir radeln durch Funtana und zweigen nach etwa 1 km nach links auf einen Schotterweg ab, der bergauf in Richtung Alp Cristallina führt. Ab der Alp beginnt der Pfad zum Passo del Naret. Bergab ist dieser Trail ein Traum, wir müssen ihn jedoch bergauf bezwingen – das schaffen wir nur zu Fuß. Die Passhöhe befindet sich auf 2450 m und bietet einen fantastischen Ausblick auf die Berner und Walliser Alpen. Für uns geht es nun weiter zum Stausee Lago del Naret, teilweise zu Fuß. Ab dem See fahren wir auf einer schmalen Straße hinab, vorbei an zwei kleineren Seen und dem Lage del Sambuco. Es geht nun weiter hinab durchs Valle Maggia, einem der längsten Täler im Tessin. Durch diese großartige Landschaft rollen wir nun auf der Talstraße hinab bis an den Lago Maggiore. Das mediterrane Flair nimmt mit jedem Abfahrtsmeter zu und wir erreichen schließlich Locarno, unser Etappen- und Tourenziel.