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Hier lest Ihr informative und unterhaltsame Beiträge rund um das Thema "Outdoor":
Spannende Berichte über außergewöhnliche Aktivitäten, neueste Outdoor-Trends, die besten Bilder und topaktuelle Informationen.

Ospizio Bernina - Kristallationspunkt von Landschaft, Technik und Geschichte

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Das waren noch Zeiten, als man mit Saumtieren die hochalpine Gletscherwelt der Bernina erschloss: Handelsreisende kämpften sich durch das Schweizer Hochgebirge, trotzten Eis und Schnee, um auf halber Strecke am „Ospizio Bernina“ Halt zu machen. Nach einer kurzen Rast und Stärkung ging es dann meist weiter gen Süden, in Richtung des milden italienischen Veltlin.

Heute verbindet der Berninapass das Engadin im Norden mit dem Puschlav auf der Südseite. Doch nicht nur Blechlawinen schrauben sich hier in schwindelerregende Höhen, um angesichts der Schweizer Bergriesen sprachlos und staunend emporzublicken. Auch eine Teilstrecke der Rhätischen Bahn verläuft auf dieser Route und ermöglicht eines der spektakulärsten Bahn- und Höhenerlebnisse in Europa. » weiterlesen

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Boßeln – eine norddeutsche Sportart

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Manch einer behauptet: Wandern in Norddeutschland, vor allem in den Küstenregionen, sei langweilig. Das Gelände ist flach, die Wälder sind licht und auf den schier endlosen Wiesen fristet diverses Viehzeug ein eher langweiliges Dasein. Noch trostloser wird die Szenerie während der kalten Jahreszeit. Es ist bitterkalt, der Wind pfeift ungebremst über die weite, karge Landschaft und an Schnee ist selten zu denken. Man muss schon dafür geboren sein, um unter diesen Bedingungen dem schnöden Geradeaus-Laufen etwas abgewinnen zu können. Doch die Norddeutschen sind findig.

Sie haben vor langer Zeit das Boßeln für sich entdeckt – eine Sportart, die den langweiligen Sonntagsspaziergang in trister Umgebung zum wahren Erlebnis werden lässt.
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Schönstes Wanderziel Deutschlands 2008: der Malerweg in der Sächsischen Schweiz

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In der Sächsischen Schweiz wandert es sich am besten. Das haben die 5400 Wanderer entschieden, die auf www.wanderwelten.com die schönsten Wanderziele 2008 gewählt haben.  Zur Wahl standen dieses Jahr über 200 Tagestouren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als Sieger der bundesweiten Wahl ging die fünfte Etappe des 120 km langen Malerwegs im Elbsandsteingebirge hervor.

Sie führt auf den Spuren der großen romantischen Maler von der Neumannmühle im Kirnitzschtal in das Elbstädtchen Schmilka und passiert dabei den Großen Zschand, ein Seitental des Kirnitzschtals mit stark zerklüfteten Felsen und engen Seitenschluchten, und den Großen Winterberg, den zweithöchsten Berg der Sächsischen Schweiz.

Mit nur einer Stimme weniger landete die Wutachschlucht in Baden-Württemberg knapp hinter dem erstplatzierten Malerweg. Platz drei belegte die Nagelfluh-Gratwanderung im bayerischen Allgäu. » weiterlesen

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Auf Abwegen – Trailrunning & Co

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Keine Lust auf monotone Asphaltstrecken beim Laufen? Auf harte Untergründe, die Knieprobleme verursachen, und Menschenmassen auf den Jogging-Autobahnen? Egal ob Trailrunning, Cross- oder Bergläufe – der Trend geht weg vom Asphalt und hin zur Natur.

Fern von befestigten Wegen und Straßen laufen die Sportler auf kleinen Pfaden, zum Teil auch querfeldein. Der Reiz liegt im ungestörten Naturerleben weit weg von der Zivilisation, den abwechslungsreichen Strecken und dem Freiheitsgefühl abseits breiter, ausgetretener Wege.

Dabei ist der Trainingseffekt von Trailrunning & Co besonders hoch. Das unwegsame Gelände verlangt dem Sportler permanente Konzentration, stetige Tempo- und Laufstilwechsel und spontane Ausweichmanöver ab. Das unterstützt Kondition, Kreislauf und Koordination und trainiert Muskelpartien, die beim konventionellen Straßen-Jogging eher vernachlässigt werden. » weiterlesen

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Outdoor-Bierbrauen bei Vollmond

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Ein Tag neigt sich dem Ende zu. Der Aufstieg ist geschafft und war als solcher schon ein Erlebnis. Angefangen in Pfronten mit der munter dahinfließenden Vils, führte der Weg auf Wald- und Steinwegen über luftige Höhen zur Burgruine Falkenstein. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend – Alpenpanorama satt. Auch der Mond gibt sich langsam ein Stelldichein. Ein guter Ort, um Bier zu brauen.

Kein Wunder, dass sich König Ludwig II. dieses romantische Plätzchen für sein neues Traumschloss ausgesucht hatte. Hier oben auf dem Falkenstein in Pfronten, Deutschlands höchstgelegener Burgruine (1.277m), erwartet den Besucher ein fantastischer Rundumblick von den Tiroler und Bayerischen Alpen mit Zugspitze bis hin zum Schloss Neuschwanstein und der Allgäuer Berg- und Seenlandschaft. Empfehlenswert ist der Falkenstein-Aufstieg über den Wanderpfad auf der Südseite über die beeindruckende Mariengrotte.

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Mountainbiken auf der gefährlichsten Straße der Welt?

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El Camino de la Muerte – Diese etwa 65 km lange Straße von La Cumbre nach Coroico in den bolivianischen Anden wurde 1995 in einer Studie der Inter-American Development Bank zur gefährlichsten Straße der Welt ernannt. Mehrere hundert Menschen sterben auf dieser einspurigen Schotterpiste jedes Jahr, da sie an steilen Abhängen entlang führt und schlechtes Wetter zusätzlich für prekäre Sicherheitslagen sorgt. Ironischerweise ist diese Strecke gerade wegen ihrer Gefährlichkeit besonders für Mountainbiker ein beliebtes Touristenziel geworden.

Als Camino de la Muerte wird von den Einheimischen ein Stück der Yungas-Straße bezeichnet, die in den 1930er Jahren erbaut wurde, um den fruchtbaren Amazonas Regenwald im Norden Boliviens mit der Hauptstadt zu verbinden. Er führt von La Paz bis zum 4650 m hohen La Cumbre Pass empor und fällt dann in vielen, teils sehr engen Serpentinen wieder bis auf 330 m ab. Dabei durchquert man drei Vegetations- und Klimazonen: Es geht von einer semi-ariden bis ariden Felslandschaft mit Gletschern bis in die subtropischen Bergwälder der Yungas hinab, währenddessen man atemberaubende Blicke in Schluchten und Täler genießen kann. » weiterlesen

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