Das ehemalige Benediktinerkloster Irache ist eine
der ältesten kirchlichen Einrichtungen Navarras und geht zurück auf das 10.
Jahrhundert. Der heilig gesprochene Abt Veremundo, der hier im 11. Jahrhundert
eines der ersten Pilgerhospitäler am Jakobsweg gründete, ist heute der
Schutzpatron des Navarrischen Pilgerwegs. Die ehemaligen Klostergebäude
unterhalb des Montejurra vereinen die Stilrichtungen Romanik, Renaissance und
Barocks. Über zwei Kreuzgänge verfügt die Anlage, besonders sehenswert ist der
mit Figuren reich verzierte Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert. In einem Teil
der Gebäude ist das navarrische Volkskunde-Museum untergebracht, andere Teile
sollen zu einem Parador-Hotel, einem staatlich betriebenen Hotel in
historischer Bausubstanz, ausgebaut werden. Die Besichtigung der Anlage ist
frei, sonntags um 11 Uhr kann man am Gottesdienst in der ehemaligen
Klosterkirche aus dem 12./13. Jahrhundert teilnehmen.
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