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Über den Königsjodler-Klettersteig auf den Hohen Kopf am ...

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  • Der Königsjodler-Klettersteig ist hervorragend abgesichert.
  • Wolkenstimmung am Hochkönig.
  • Der Königsjodler-Klettersteig ist stellenweise extrem ausgesetzt.
  • Am Hochkönig.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Ständiges Auf und Ab im Königsjodler-Klettersteig.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Die Seilbrücke im Königsjodler-Klettersteig.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Am Mühlbacher Turm im Königsjodler Klettersteig.
  • Erholungspassage im Königsjodler-Klettersteig.
  • Sensationelles Panorama mit den Ostalpen.
  • Die Seilbrücke im Königsjodler-Klettersteig.
  • Während des Aufstiegs zum Königsjodler-Klettersteig.
  • Licht- und Schatten am Königsjodler-Klettersteig.
  • Spiel von Licht und Schatten am Gratverlauf des Königsjodler-Steiges.
  • Der Königsjodler-Klettersteig verläuft über bizarre Felszacken.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Das Matrashaus am Hochkönig.
  • Wegweiser zum Königsjodler-Steig.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Blick zum Matrashaus am Hochkönig.
  • Stimmungsvolles Licht am Hochkönig.
  • Die ersten steilen Meter des Königsjodler-Steiges.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Beeindruckendes Panorama im Königsjodler-Klettersteig.
  • Wegweiser zum Königsjodler-Steig.
  • Das Matrashaus am Hochkönig.
  • Schwindelfreiheit ist Voraussetzung im Königsjodler-Klettersteig.
  • Beeindruckender Blick nach Oben im Königsjodler-Klettersteig.
  • Ständiges Auf und Ab im Königsjodler-Klettersteig.
  • Der Blick zur Seilbrücke im Königsjodler-Klettersteig.
  • Die Seilbrücke im Königsjodler-Klettersteig.
  • Am Hochkönig.
  • Im Königsjodler-Klettersteig.
  • Tiefblick in das Birgkar aus dem Königsjodler-Klettersteig.
  • Atemberaubende Tiefblicke aus dem Königsjodler-Klettersteig.
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
12,2 km
Aufstieg:
1712 m
Abstieg:
1713 m
Dauer:
11:30 h
Niedrigster Punkt:
1344 m
 
(Parkplatz Erichhütte)
Höchster Punkt:
2912 m
 
(Matrashaus)
Bewertungen:
(0)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Der Königsjodler-Klettersteig hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Extrem-Klassiker unter den Eisenwegen entwickelt. Er ist extrem ausgesetzt, extrem lang und extrem schwierig. Dafür ist das Panorama sensationell und Hütten belohnen die müden Bezwinger mit einer Einkehrmöglichkeit.


Der Königsjodler-Klettersteig am Hochkönigstock ist ein Eisenweg der Superlative: extrem lang, extrem steil, extrem ausgesetzt, äußerst abwechslungsreich und sehr schwierig! Mehr als 1700 Klettermeter und ein ständiges Auf- und Ab in sehr bis extrem steilen Gelände stellen - wenn man auch Zu- und Abstieg bedenkt - sehr große Anforderungen an die Kondition. Die Ausrichtung des Steiges ist überwiegend südseitig (einige Passagen weisen auch andere Expositionen auf). Die Orientierung gelingt bei guter Sicht problemlos, die Orientierung im Abstieg durch das Birgkar kann jedoch bei schlechter Sicht schnell zur Herausforderung werden. Auch im Falle von Nässe oder Schneeresten ist der Abstieg mit großer Vorsicht zu begehen. Wer nach erfolgreicher Begehung des Steiges spät dran oder müde ist, dem bietet sich das Matrashaus am Hochkönig als Übernachtungsmöglichkeit an. Der Steig ist aufgrund seiner Länge, seiner anhaltenden Schwierigkeiten und den Gehpassagen im Schwierigkeitsgrad I (UIAA) für Anfänger absolut ungeeignet. Das Panorama mit den Ostalpen während der Begehung des gesamten Steiges ist schwer zu übertreffen.

Start der Tour

Parkplatz Erichhütte unterhalb des Dientner Sattels

Wegbeschreibung

Zustieg:

Vom Parkplatz der Erichhütte unterhalb des Dientner Sattels folgen wir dem Wirtschaftsweg über einige Kehren in Richtung Norden bergan bis zur Erichhütte auf 1545 m. Nach einer Stärkung in der Hütte machen wir uns auf den Weg in Richtung Einstieg. Von der Hütte wenden wir uns in Richtung Nordosten und folgen dem markierten Steig. Wir passieren die Abzweigungen zur Taghaube und dem Grandlspitz-Klettersteig. Wenig später folgt eine Querung in felsigem Gelände unterhalb der Grandlspitze und wir folgen einer kurzen Rinne (zwei Leitern) in die Hochscharte (2283 m). Von hier erreichen wir (Beschilderung) in wenigen Minuten den Einstieg.

Routenverlauf:

"Flower Tower" heißt unser erstes Ziel, das wir nach der Hochscharte erreichen (B). Wir steigen wieder ein wenig ab und folgen dem Grat über die nächste Erhebung (C/D). In anhaltender Schwierigkeit steigen wir wieder ab, um zum Fuße des so genannten "Teufelsturms" zu gelangen (C). Unsere Route führt über den Turm (C, B) und einige Meter wieder hinab. Es folgt die Seilbrücke über die Teufelsschlucht (C/D). Den nächsten Zacken umschreiten wir (B/C, C). Es folgen einige Meter Gehgelände (I, UIAA), bevor wir wieder ordentlich zupacken müssen (C), um zum nächsten Felszacken hinauf zu klettern (B/C, B). Entweder können wir nun einen "Flying Fox" (Seilrutsche) zum Teufelshörndl benutzen oder in die Zwischenscharte vor dem Teufelshörndl absteigen (C(D). Im Anschluss geht es hinauf zum Teufelshörndl (B) und über dessen Gipfelchen (C) hinab in die nächste Scharte am Grat. Ein neuer, steiler Aufschwung führt uns auf den nächsten Höcker (C/D, C) und in wechselnden Schwierigkeiten wieder ein Stück bergab (A/B, B/C, C/D, A/B). Von der Scharte, in die wir nun gelangen, können wir im Notfall in Richtung Osten in das Birgkar absteigen (I, UIAA). Extrem steil geht es in Richtung Kummetstein weiter bergauf (D, C/D) und über diesen hinweg wieder hinab (A/B, B/C, C) in die nächste Scharte. Das letzte Teilstück wartet wieder mit einem Steilaufschwung auf uns (D). Wir folgen dem Steig in unterschiedlichen Schwierigkeiten bis zum Hohen Kopf auf 2875 m (C, A/B, C/D, A/B). Hier endet der Königsjodler Klettersteig und wir können stolz auf 1700 zurückgelegte Klettermeter und 700 Höhenmeter Steig zurückblicken.

Abstieg:

Wer sich zu müde für den Abstieg fühlt, folgt dem Grat in Richtung Osten zum Hochkönig. Über eine oft schneegefüllte Mulde und einen geröllhaltigen Gegenanstieg führt der Weg links um eine Kuppe herum in einen Sattel. Es folgt eine ebene Querung nach Nordosten, ein großer Steinmann und dann rechterhand das Matrashaus. Hier kann man nächtigen und den Abstieg am nächsten Tag angehen (etwa 30 Min. vom Ausstieg des Klettersteiges).
Wer noch fit genug für den (anspruchsvollen) Abstieg am selben Tag ist, der steigt über Schnee und Geröll vom Ausstieg des Klettersteiges in einem Rechtsbogen hinab in die Birgkarscharte. Wir folgen den Markierungen durch das breite Kar hinab und achten stets auf das lose Geröll. Den Helm lassen wir am besten auf, um gegen losgetretenes Geröll von oben gewappnet zu sein. Auf etwa 2600 m führen uns Sicherungen nach rechts, dann zahlreiche Kehren weiter hinab bis zur Abzweigung in die Hochscharte. Ab hier folgen wir den Markierungen zum Birgkarhaus und ab diesem laufen wir in wenigen Minuten auf der Passstraße zurück zum Ausgangspunkt.

Ausrüstung

Klettersteigausrüstung mit Steinschlaghelm und Klettersteighandschuhen, eventuell Kletterschuhe und zusätzliche Kurzfixierung zur Entlastung der Arme (Pausenmöglichkeit)

Sicherheitshinweise

Der Klettersteig ist nur für sehr erfahrene Klettersteiggeher geeignet! Hervorragende Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und große Armkraft sind Voraussetzung! Es wird empfohlen, den aktuellen Wetterbericht für die Zielregion abzurufen. Vorsicht ist bei Nässe und Schnee im Abstieg über das Birgkar geboten!

Weitere Infos / Links

Anfahrt

Österreich A10 bis Bischofshofen, weiter auf B164 über Dientner Sattel bis zum Parkplatz der Erichhütte

Parken

Parkplatz der Erichhütte unterhalb des Dientner Sattels

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Bischofshofen, weiter mit dem Bus nach Mühlbach am Hochkönig, hier Anschlussbus auf den Dientner Sattel

Top Ziele

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Reiseführer

Startpunkt:

Die drei Gemeinden der Region Hochkönig – Maria Alm, Dienten ...  mehr

Weitere Regionen der Tour:

Tennengebirge
Werfen
Dienten am Hochkönig
Mühlbach am Hochkönig
Zell am See - Kaprun
Sankt Johann im Pongau
Salzburg
Österreich

Kalorienverbrauch

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