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Die Paternkofel Überschreitung mit Drei Zinnen-Umrundung

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  • Blick auf die Dreizinnenhütte.
  • Blick auf die Dreizinnenhütte.
  • Die Auronzo Hütte am Fuße der Drei Zinnen.
  • Die Dreizinnenhütte von Süden gesehen.
  • Blick vom Gipfel des Paternkofels auf die Nordwände der Drei Zinnen.
  • Paternkofel
  • Ungefährer Routenverlauf der Paternkofelüberschreitung.
  • Die Drei Zinnen.
  • Der Paternkofel in den Sextener Dolomiten.
  • Panorama mit Paternkofel und Drei Zinnen.
Schwierigkeit:
mittel
Strecke:
10 km
Aufstieg:
690 m
Abstieg:
687 m
Dauer:
8:0 h
Niedrigster Punkt:
2172 m
 
Höchster Punkt:
2744 m
 
(Paternkofel)
Bewertungen:
(1)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Der Innerkofler De Luca-Steig auf den Paternkofel ist das technische Highlight dieser Tour, die während dem gesamten Tourverlauf atemberaubende Ausblicke auf die Sextener Dolomiten mit den Drei Zinnen bietet. Die deutlich sichtbaren Spuren aus dem Ersten Weltkrieg vermitteln spannende Einblicke in das dunkle Kapitel der Geschichte der Sextener Dolomiten.



Die Überschreitung des Paternkofels von Süden aus über den Paternsattel, die Paßportenscharte und im Abstieg vom Paternkofel über den Innerkofler De Luca-Steig bietet traumhafte Ausblicke auf die Sextener Dolomiten mit den Drei Zinnen sowie beeindruckende Überbleibsel des Ersten Weltkrieges. Mit der Auronzohütte, der Lavaredohütte sowie der Dreizinnenhütte liegen gleich drei Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg. Die Route verläuft auf künstlichen Bändern, in Stollen und Kavernen. Überall finden sich Spuren des Ersten Weltkrieges. Die Front zwischen Italien und Österreich verlief mitten durch dieses landschaftlich umwerfende Panorama der Dolomiten. Im Abstieg vom Paternkofel über den Innerkofler De Luca-Steig ist ein etwa 600 m langer Stollen zu begehen. Die Mitnahme einer Stirnlampe wird dringend empfohlen.

Im Anschluss an die Überschreitung kann die Tour noch verlängert werden, indem man die Drei Zinnen komplett umrundet. Wer zeitig genug aufbricht, sollte sich diese grandiose Aussichtsrunde keinesfalls entgehen lassen. Während der Überschreitung des Paternkofels müssen Passagen im Schwierigkeitsgrad I (UIAA) überwunden werden. Stellenweise ist das unschwere Gehgelände extrem ausgesetzt. Schwindelfreiheit ist also absolut erforderlich. In den Frühsommermonaten kann der Stollen stellenweise noch vereist sein. Der Steig ist überwiegend ostseitig exponiert. Die Absicherung im Steig selbst ist gut.

Start der Tour

Parkplatz an der Auronzohütte

Wegbeschreibung

Zustieg:

Vom Großparkplatz an der Auronzohütte (2320 m) folgen wir dem breiten und beschilderten Weg an den Geröllhängen unterhalb der Zinnen Südwände entlang eben in Richtung Nordosten. Kurz vor der Lavaredohütte (2344 m) wenden wir uns nach links steigen über Schutt in Richtung Norden empor zum Paternsattel (2454 m).

Routenverlauf:

Vom Paternsattel folgen wir einem Geröllrücken in Richtung Nordosten aufwärts. Unterhalb der Wände des Paßportenkopfes gelangen wir zu einer Wegtrasse. Dieser folgen wir nach links in die Westwand des Paßportenkopfes. Ein Tunnel (Stirnlampe!) führt uns auf ein Band. Hier erwarten uns Drahtseile und stellenweise Kletterei im Schwierigkeitsgrad I UIAA. Unsere Route führt uns eben bis zu einem Felsfenster und durch dieses nach rechts hinauf zur Paßportenscharte (2589 m). Ein überdachtes, künstliches Band leitet uns nach links in die Ostseite des Paternkofel-Südgrates und zu einer Scharte. Ein bezeichneter Steig führt uns in Richtung Nordosten über Geröll hinauf in das Paßportenkar. Über Schutt und gestuften Fels steigen wir im Anschluss in die Gamsscharte (2650 m). Linker Hand befindet sich nun der Gipfel des Paternkofels, rechterhand der Ostgrat. Wir steigen nach links kurz ab und in die steile Flanke (B/C, oberer Teil des Innerkofler De Luca-Steiges). Stufiger Fels und schuttbedeckte Bänder führen uns – zuletzt über ein ungesichertes Wändchen – empor zum Gipfel des Paternkofels (2744 m).

Vom Gipfel wenden wir uns auf unserer Anstiegsroute zurück bis in die Gamsscharte. Von hier wenden wir uns in Richtung Norden. Eine Rinne führt uns hinab (A/B) in Richtung Galleria Paterno, dem langen und unbeleuchteten Kriegsstollen. Über diesen geht es hinab in Richtung Dreizinnenhütte. Nahe des Stollenausgangs sehen wir das so genannte "Frankfurter Würstel", einen markanten, nadelartigen Felsturm. An diesem vorbei gelangen wir unschwierig zur Dreizinnenhütte.

Rückweg mit Dreizinnenumrundung:

Von der Dreizinnenhütte wenden wir uns in Richtung Südwesten und folgen dem markierten, leicht abfallenden Wanderweg in Richtung Forcella Col di Mezzo (2315 m) westlich der Westlichen Zinne. Während unseres Weges zur Forcella Col di Mezzo haben wir die imposanten Nordwände der Drei Zinnen immer im Blick. Von der Forcella Col di Mezzo wenden wir uns in Richtung Südosten und erreichen eben wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz bei der Auronzohütte.

Ausrüstung

Klettersteigausrüstung mit Steinschlaghelm und Klettersteighandschuhen. Die Mitnahme einer Stirnlampe wird dringend empfohlen (lange, unbeleuchtete Tunnels im Steig)!

Sicherheitshinweise

Der Klettersteig ist für erfahrene  Klettersteiggeher geeignet. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Armkraft sind Voraussetzung. Es wird empfohlen, den aktuellen Wetterbericht für die Zielregion abzurufen.

Weitere Infos / Links

Anfahrt

Italien: A22 (Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Brixen/Pustertal, über die SS49 bis Toblach, von Toblach über die SS51 bis Schluderbach, weiter der SS48bis, dann SP49 bis Misurina folgen, ab hier über die Via MOnte Piana (kostenpflichtig) bis zum Parkplatz bei der Auronzohütte

Parken

Parkplatz an der Auronzohütte

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Toblach, weiter mit dem Bus zur Auronzohütte

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Dolomiti d'Ampezzo, Dolomiti Bellunesi
Dolomiten Hochpustertal
Sesto
Auronzo di Cadore
Dobbiaco
Bolzano
Belluno
Trentino-Südtirol
Venetien
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