Der zweite Teil ist leicher als der Erste und ist mehr ein gesicherter Steig in Schrofen und Grasgelände als Vis Ferrata. Der Weg hinüber zum Kühgundrücken ist technisch leichter, aber die komplette Tour ist eine anstrengendere Unternehmung.
Der Steig darf aus Wildschutzgründen nur vom 1.Juni bis 10. November begangen werden, was auch den Betriebszeiten der Iselerbahn im Sommer entspricht.
Von der Bergstation der Iselerbahn aus folgt man dem Fussweg in Richtung Iseler-Gipflel ca. 20 Minuten bis zur beschilderten Abzweigung, von hier aus in weiteren 5 Min. zum Anseilpunkt und Einstieg des Steigs. Die ersten Meter absteigend und dann querend beginnt der Klettersteig. Danach der Aufstieg über mehrere Stufen, unterbrochen mit Quergängen auf Felsenbändern. Die Schlüsselstellen sind einige Aufschwünge im mittleren Bereich und vor allem ein kompakter Fels- Aufschwung im oberen Teil, der ziemlich ausgesetzt und anstrengend ist. Danach noch ein paar schöne Stellen und der Ausstieg direkt am Gipfel des Iselers. Von hier aus steigen wir ein Stück zurück bis zur Abzweigung des zweiten Teils, das zunächst ein weiteres Stück bergab führt und dann querend und wieder bergauf bis zum Weg auf dem Bergrücken.
Etwa 10 Min. gehen wir auf dem Weg weiter, bevor wir wieder auf den Steig nach links abzweigen. Der weiter durchgehend gesicherte Steig führt zuerst wieder leicht bergab und quert dann über Schrofengelände und Grasflanken und führt schließlich hinauf zum Gipfel des Kühgund.
Der Abstieg führt über den wunderschönen Weg auf dem Grat, der die Grenze zwischen Deutschland und Österreich darstellt bis hinunter zum querenden Schmugglerweg, der von Schattwald, bzw. der Bergstation des Wannenjochliftes als Höhenweg zunächst an der Bergstation der Schlepplifte Grenzwies und Wiedhag vorbei führt und dann an der Wiedhag- und Gundalpe vorbei nach Oberjoch.