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  • Im Mindelheimer Klettersteig.
  • Im Mindelheimer Klettersteig.
  • Im Mindelheimer Klettersteig.
  • Blick auf das Kleinwalsertal mit Hohem Ifen und Gottesackerplateau.
  • Ausblick in Richtung Höfats und Hochvogel.
  • Ausblick in Richtung Norden.
  • Die Fidererpaßhütte.
  • Ausblick in Richtung Norden zum Kleinwalsertal.
  • Ausblick in Richtung Norden mit dem Gratverlauf.
  • Trettachspitze und Mädelegabel.
  • Im Mindelheimer Klettersteig.
  • Zustieg.
  • Blick auf die Mindelheimer Hütte.
Schwierigkeit:
schwer
Strecke:
4,5 km
Aufstieg:
617 m
Abstieg:
660 m
Dauer:
9:0 h
Niedrigster Punkt:
2019 m
 
Höchster Punkt:
2302 m
 
Bewertungen:
(3)
 
 
Kondition:
Technik:
Erlebnis:
Landschaft:

Die Tour

Interessante Kletterpassagen im Wechsel mit ruhigeren Wegstrecken und imposante Ausblicke auf den Allgäuer Hautkamm bietet uns der mäßig schwierig bis schwierige Mindelheimer Klettersteig.



Der bereits 1975 errichtete Mindelheimer Klettersteig verbindet die Fiderepasshütte mit der Mindelheimer Hütte (beide bewirtschaftet) und kann in beide Richtung begangen werden. Dabei überquert man, meist auf dem Grat, die drei Schafalpenköpfle und das kleinere Kemptner Köpfle. Highlight und Wahrzeichen des mäßig schwierigen bis schwierigen Steigs ist eine als Brücke dienende Eisenleiter, auf der man eine 3-4 m breite Scharte überquert. Der stete Wechsel von interessanten Kletterpassagen und ruhigeren Wegstrecken sowie die imposanten Ausblicke auf den Allgäuer Hautkamm machen den gesamten Weg zu einem alpinen Vergnügen.

Start der Tour

Fiderepasshütte

Wegbeschreibung

Bevor es richtig losgehen kann, steigen wir von Schwendle über die Untere und die Innere Wiesalpe sowie die Fluchtalpe zu unserem eigentlichen Startpunkt, der Fiderepasshütte auf. Von hier geht es durch ein Geröllfeld zur Fiderescharte, hinter der der eigentliche Klettersteig beginnt.

Dieser startet gleich mit der Schlüsselstelle – einer fast 10 m hohen, überhängenden Wand (stellenweise C), die mittels Trittbügeln und Eisenstiften überwunden werden kann. Nun haben wir die schwierigste Stelle des Steiges hinter uns, langweilig wird der Rest des Weges aber trotzdem nicht. Über eine schiefe Leiter (A/B) und einige Meter ungesicherter Kraxelei (I, UIAA) geht es hinauf zum nördlichsten der drei Schafalpenköpfe. Im weiteren Verlauf, der uns entlang des Grats (A/B, B/C, B) über die beiden anderen Schafalpköpfe sowie das Kemptner Köpfle führt, wechseln sich Kletterpassagen mit Gehweg ab. Schon steigen wir durch einen 20 m hohen Steilabruch mit Eisenstiften bergab, überqueren bald auf einer liegenden Leiter, die als Eisenbrücke dient, eine 3-4 m breite Felsscharte und klettern eine leicht überhängende Felswand hinab (meist A/B). Zwischendurch bieten sich uns imposante Tiefblicke ins Wildental. Durch einen Kamin und über eine etwa 60 Grad geneigte Platte geht es nun hinauf zum Mittleren Schafalpenkopf, wo uns ein herrlicher Ausblick über das Wilden- und das Rappental bis auf den Allgäuer Hauptkamm erwartet. Um wieder hinunter zu gelangen, klettern wir nach einigen Kehren eine Wand mit Eisenklammern hinab, erklimmen dann nochmals eine spitze Felsnadel und steigen mit Hilfe von Eisennadeln im Fels wieder hinab auf den Grat. Die Überquerung des Südlichen Schafalpenkopfes, der trotz seiner geringeren Höhe ebenfalls ein beeindruckendes Bergpanoprama bietet, gestaltet sich leichter, nur kurz vor dem Ausstieg aus dem Steig gilt es, noch eine knifflige Stelle zu überwinden: eine 20 m hohe, fast senkrechte Felsplatte mit einigen Eisenstiften klettern wir hinab (A/B), dann ist die Kraxelei zu Ende. Nun geht es noch auf bequemen Wegen über das Kemptner Köpfle, bevor wir unser Ziel, die Mindelheimer Hütte erreichen.

Nach einer Stärkung gelangen wir durch die Kemptner Scharte, über die Hintere Wildalpe und die Fluchtalpe wieder zurück zum Parkplatz in Schwendle.

Ausrüstung

Klettersteigausrüstung mit Steinschlaghelm und Klettersteighandschuhen. Trotz Einkehrmöglichkeit am Anfang und am Ende des Steigs sollte man ausreichend Proviant und Getränke einpacken.

Sicherheitshinweise

Trotz guter Sicherung mittels Seilen und Leitern sind einige ungesicherte Felspassagen zu überwinden. Die Länge und Exponiertheit des Steigs erfordert gute Konzentration und Kondition, sowie Schwindelfreiheit. Klettersteige sind besonders Blitzschlaggefährdet und sollten daher nur bei guter Wetterlage begangen werden. Vorsicht ist auch bei Nässe geboten - Rutschgefahr!

Weitere Infos / Links

Anfahrt

A7 bis zum Dreieck Allgäu, kurz auf A980 bis Ausfahrt Waltenhofen, weiter auf B19/B201 über Oberstdorf ins Kleinwalsertal bis Mittelberg-Schwendle - von dort dreistündiger Aufstieg zum Startpunkt

 

Parken

In Schwendle

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Oberstdorf, weiter mit dem Bus nach Mittelberg

 

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Reiseführer

Startpunkt:

Das österreichische Kleinwalsertal in den Allgäuer Alpen ist ...  mehr

Weitere Regionen der Tour:

Allgäu – Kleinwalsertal – Tannheimer Tal
Allgäu
Oberstdorf
Mittelberg
Oberallgäu
Bregenz
Vorarlberg
Bayern
Deutschland

Kalorienverbrauch

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