Die aus Holz geschnitzten Einrichtungen und vergoldeten Statuen gehören zu Mitteleuropas hervorragenden Schöpfungen. Diese wurden mit Deckenbilder, die in der Zeit von 1889-1890 restauriert worden, von Lotz Károly, Székely Bertalan und Deák Ébner Lajos würdig ergänzt. Die neueste innere Restauration wurde 1996 beendet.
Im Jahr 1992 hat die erste innere Rekonstruktion (Wandgemälden, Altare) begonnen, welche 1996 beendet wurde. 1996 hat die komplette Rekonstruktion des Klosters begonnen. Das Benediktiner-Abteimuseum hat in dem mit der Kirche zur selben Zeit gebautem Ordenshaus Platz bekommen. Der viereckige, einstöckige Gebäudeblock ist verbindet mit der südlichen Wand der Kirche, die Gebäudeflügel umschließen einen viereckigen Hof.
Im Ordenshaus hat der letzte Herrscher Ungarns König Karl Habsburg IV (IV. Károly) und Königin Zita gewohnt als die Entente sie zwischen dem 26 - 31. Oktober 1921 in die Gebäude der Abtei Internierte, bevor sie auf die Madeira Insel ins Exil geschickt wurden. Im Jahr 2005 hat die Benediktiner- Abtei ihr 950 Jähriges Jubiläum gefeiert, welche Ort für Konzerte im Sommer und für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen von Frühling bis Herbst ist. Im Museum sind regelmäßig temporäre Ausstellungen zu sehen.
Die Gruft von Andreas I.
Die vom König Andreas I. im Jahre 1055 gegründete und gleichzeitig gebaute, dreischiffige Hallenkrypta im romanischen Stil, ist heute die einzige am besten erhalten gebliebene königliche Grabstätte. In der Krypta liegen der im Jahre 1060 verstorbene König und auch sein jüngster Sohn, Herzog David.
Hier ist die Kopie des Stiftungsbriefes der Abtei zu sehen, der in einem der ältesten unserer sprachlichen Denkmale ist.
