Kathedrale von Burgos
Drei Jahrhunderte
(1260-1576) hat der Bau der gotischen Kathedrale, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gedauert. Besonders imposant
ist die Westfassade der Kirche mit den beiden mehr als 80 m hohen Türmen des
Baumeisters Johannes von Köln. Die Rosetten sind mit dem Symbol des Davidsterns
verziert und weisen so darauf hin, dass sie durch Spenden der Juden von Burgos
finanziert wurden. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Kathedrale ist die
„Goldene Treppe“, eine der schönsten Renaissancetreppen überhaupt, die den
Höhenunterschied von 15 m zwischen dem Nordportal, der Puerta de la Coronería, und der vorbeiführenden Calle Paloma überwindet. Das Portal selbst
ist allerdings seit 1830 verschlossen, so betreten wir die Kirche durch einen
der anderen Eingänge. Im Inneren der
drittgrößten Kathedrale Spaniens (nach Sevilla und Toledo) liegen der spanische
Nationalheld El Cid und seine Frau begraben. Unbedingt sollte man dort Blick in
den Vierungsturm erheben und das filigrane, Licht durchflutete Gewölbe
bewundern. In dem durch die Capilla de Santiago erreichbaren Kreuzgangkomplex
befindet sich das Diözesanmuseum von Burgos.